Sonntag, 11. September 2016

[Serientipp] Stranger Things

Heyho ihr Lieben!^.^ Ich glaube ich habe noch nie eine Serienempfehlung gepostet, deshalb wird das ja mal höchste Zeit! Ich könnte auch eine Rezension schreiben, aber naahh. Ich hab echt eine Rezensionen-Flaute-.- Also Serienempfehlung!:D
Quelle: Netflix
Gestern wollte ich eigentlich super produktiv sein und vor allem lernen, davor wollte ich nur mal kurz bei Netflix reinschauen. Nur mal eine Folge gucken, ihr kennt das ja;) Und ich dachte mir, ich schau mal in "Stranger Things" rein, das wird ja gerade so gehyped. Tjaa, 7 Stunden später war ich dann auch durch mit der Staffel0.0 

In "Stranger Things" geht es um Will, der auf dem Weg nach Hause verschwindet. Während sich die Polizei, seine Familie und seine Freunde auf die Suche nach ihm machen, wird nach und nach klar, dass Will nicht "einfach nur verschwunden" ist, sondern dass viel mehr dahintersteckt. 

Ich dachte zuerst, dass mir die Serie zu gruselig ist:D Ja, ich bin sehr schreckhaft! Und ja, direkt bei der ersten Folge saß ich schon da mit meinen Händen vor den Augen, aber insgesamt ist die Serie eigentlich nicht gruselig. Für mich war sie es jedenfalls nicht mehr, sobald ich einigermaßen verstanden habe, was genau da abgeht. 

Aber warum genau empfehle ich die Serie? Abgesehen davon, dass sie extremes Sucht-Potential hat, macht sie für mich auch sehr viel anderes richtig. Mal angefangen damit, dass die Handlung 1983 spielt und dieser 80er-Jahre Charme sehr authentisch vermittelt wird. Allein schon die Outfits und Frisuren und die alten Telefone und das alles, einfach toll!

Die Charaktere werden nicht nur fantastisch gespielt, man baut auch sehr schnell eine Bindung zu ihnen auf! Ich war sehr kritisch, ob mir eine Serie gefallen könnte, die teilweise eine Gruppe von Kindern zu Protagonisten macht, aber die drei Jungs Mike, Lukas und Dustin bringen einen schnell genug dazu, mit ihnen mitzufiebern! Die drei sind wirklich geradezu goldig:D Und man möchte sie einfach bei der Suche nach ihrem Freund Will begleiten!
Wills Mutter wiederum (die wirklich unheimlich gut gespielt wird) bringt als Mutter, deren Sohn vermisst wird, eine ganz besondere Tragik in die Handlung. Daneben gibt es noch Wills Bruder, der versucht, alles zusammenzuhalten, während seine Mutter langsam durchdreht, und sich gleichzeitig selbst auf die Suche nach Will macht. Er war wirklich einer meiner Lieblingscharaktere!
Unter anderem gibt es dann noch einen Police Officer, der eine wirklich gute Background-Story bekommt, und noch einige andere Charaktere, die mich aber alle überzeugen konnten!

Insgesamt fühlen sich die 8 Folgen der ersten Staffel mehr wie ein langer Film an als wie eine Serie. Ich finde so sehen die Folgen auch aus, nämlich nach sehr hoher Qualität.

Es sollte wohl noch gesagt werden dass man wohl sowas wie geheime Regierungsprojekte und auch Übernatürliches spannend finden sollte um die Serie vollkommen genießen zu können;)

Am Ende bleiben sehr viele Fragen offen und es wird der ein oder andere Hinweis auf Staffel 2 gegeben. Ich hätte mir noch mehr Antworten gewünscht, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass die offenen Fragen in der nächsten Staffel aufgegriffen werden. Also leider erst in einem Jahr *schluchz*.

Als ich mit der letzten Folge fertig war habe ich natürlich noch ein bisschen recherchiert und herausgefunden, dass es schon jetzt jede Menge Fantheorien gibt, und auch dafür ist die Serie gut geeignet: Man kann richtig gut miträtseln und eigene Vermutungen aufstellen, was bestimmte Hinweise bedeuten. Die Antworten gibt's wie gesagt ja erst in frühestens einem Jahr:/ Aber dass sich schon so eine große Fankultur um die Serie herum gebildet hat ist einfach toll! 

Tja, insgesamt empfehle ich "Stranger Things" einfach jedem, der spannende Serien mag, bei denen man die Charaktere ins Herz schließt, und der den guten alten Retro-Charme zu schätzen weiß:D

Gut, das war's eigentlich auch schon^.^ Habt ihr "Stranger Things" schon gesehen oder ist die Serie vielleicht gar nichts für euch?:)

Dienstag, 6. September 2016

[Neuzugänge] Mein neuer Lesestoff aus Juli und August

Heyho^.^ Ich dachte mir "bloggen wäre doch nicht schlecht mal wieder", deshalb schreibe ich jetzt drauf los! Und es gibt meine Neuzugänge der letzten beiden Monate. Zugegebenermaßen hätte sich ein solcher Post für die einzelnen Monate wohl nicht gelohnt (und tut es jetzt auch immer noch nicht), aber ich zeige meine neuen Bücher jetzt trotzdem, ganze 3 AN DER ZAHL! Puhh, was ist nur in mich gefahren?! Ich ertrinke hier noch in der ganzen Flut an neuen Büchern, ich müsste mich mal wirklich ein bisschen zurückhalten! Okay, Irony off, wir fangen einfach mal an^.^
Genau diese drei Bücher sind es! "Dich immer wiedersehen" und "Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums" sind im Juli hier eingezogen, "The cursed child" kam im August an:) Und ja, diese Massen an Büchern sind auch alle schon gelesen:D

"Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums" habe ich davon zuerst gelesen, und das Buch war wirklich süß. Man kann es schnell und locker lesen, es ist wirklich gut für Zwischendurch, aber das war's auch leider schon, keine großen Begeisterungsstürme bei diesem Buch.

Bei "Dich immer wiedersehen" sah das für mich schon wieder ein bisschen anders aus. Das Buch hat mir richtig gut gefallen! Und das, obwohl es schon etwas kitschig ist, zugegeben. Aber den Schreibstil von Jennifer E. Smith finde ich jedes Mal aufs neue wieder fantastisch und die Geschichte war auch echt schön.

Und da ist dann noch "The cursed child" und ja...ich glaube, das Buch verdient nochmal einen extra Post. Ich kann sagen, dass ich mich entschieden habe, dazu keine Punktebewertung zu vergeben, weil das für mich ein Ding der Unmöglichkeit wäre. Von einem bis zu 5 Sternen wäre da jede Bewertung für mich logisch, dann aber auch wieder keine. Ja ja, I have very mixed feelings about this book! Aber dazu in einem seperaten Post mehr, der dann erst kommt, wenn jeder andere Blogger sowieso schon etwas darüber geschrieben hat (denn genauso mach ich es!). 


Habt ihr "Harry Potter and the cursed child" schon gelesen?

Sonntag, 4. September 2016

Random Poetry #2 - "Prokrastinieren prokrastinieren"



Prokrastinieren prokrastinieren


Es ist 02:58 Uhr
und ich prokrastiniere Prokrastinieren.
Wenn man es denn so nennen möchte.

Denn Schlafen,
das ist doch auch nur ein einziges riesiges Aufschieben,
was für eine Verschwörung.

Aber nicht mit mir,
denn dieses stundenlange Nichtstun,
auch Schlaf genannt,
umgehe ich jetzt.
Man hat ja auch so schon genug zu tun.

Und das nächste Video auf Youtube,
die nächste Folge auf Netflix,
das alles ist viel wichtiger
als Augen zu und weg.

Und überhaupt,
wenn ich mal Zeit brauch
dann nehm ich sie dem Schlafen weg,
da wird sie sicher nicht fehlen.

Eigentlich aber 
will ich nur meinen grausigen,
katastrophalen Schlafrhythmus 
beschönigen.
Weil langsam klar wird,
dass 3 Stunden nicht reichen
zum Körper-Akku laden
und Träume fantasieren.

In diesem Sinne:
Gute Nacht!

Donnerstag, 1. September 2016

Random Poetry #1 - "Diese Nächte"



DIESE NÄCHTE


Es ist schon wieder eine
von diesen Nächten.
Zwölf Uhr ist schon längst rum
und schlafen wollte ich auch schon.

Das richtige Lied reicht schon
für die richtig echte
nächtlich-melancholische Stimmung.
Perfekt zum Vermissen
von Menschen,
die mich aus den Augen verloren haben
und aus dem Sinn.

Wie exponiert man sich doch fühlen kann,
wie einsam, wie verletzlich,
nach 12 Uhr nachts
mit dem richtigen Lied. 

Sonntag, 14. August 2016

[Rezension] Dich immer wiedersehen - Jennifer E. Smith




Preis: 17,99€
Einband: Hardcover
Seiten: 336
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: Juli 2016
Verlag: Carlsen
Rezensionsexemplar?: ja



Inhalt
Stromausfall in New York: Lucy und Owen lernen sich irgendwo zwischen dem 10. und 11. Stock kennen, steckengeblieben im Fahrstuhl eines Hochhauses. Doch auch in völliger Dunkelheit sind sich die beiden gleich sehr sympathisch. Als sie nach ihrer Rettung durch die dunklen Straßen von Manhattan schlendern, steht für beide fest, dass sie ziemlich gut zusammenpassen. Doch mit dem Strom kehrt leider auch die Realität zurück: Lucy wird mit ihren Eltern in wenigen Tagen nach Europa ziehen. Wann und wo wird sie Owen wiedersehen?
Meine Meinung
„Dich immer wiedersehen“ war bereits mein drittes Buch von Jennifer E. Smith und ich muss zugeben, ich hatte recht hohe Erwartungen. So wie das eben ist, wenn ein Autor einen bereits mit zwei Büchern überzeugt hat. Und um es kurz zu fassen: Auch „Dich immer wiedersehen“ hat mich alles andere als enttäuscht!

Das Ganze ist einfach nur eine süße kleine Geschichte über einen Jungen und ein Mädchen, die eine Nacht miteinander verbringen (naja, mit reden) und dabei feststellen, dass sie sich wirklich sehr gern haben. Ab diesem Punkt scheint das Schicksal aber mit aller Kraft dafür sorgen zu wollen, die beiden voneinander fernzuhalten. Ich finde, ich habe beim Lesen genau das bekommen, was das Buch im Vorhinein auch versprochen hat: Die beiden waren räumlich die meiste Zeit voneinander getrennt, aber es ging viel um „aneinander denken“. Außerdem, und das hat mich sehr begeistert, ist es ein Buch, das an sehr vielen verschiedenen Orten spielt. Wir bereisen verschiedene Städte in den USA und so einige Orte in Europa (ohne groß spoilern zu wollen). Das war ein Aspekt, der mit richtig gut gefallen hat, und der es wirklich gut fertig bringt, das Reisefieber in einem zu wecken.

Auch hat mir sehr gut gefallen, wie Owen und Lucy dargestellt wurden. Ich mochte die beiden sehr gerne und meiner Meinung nach hatten die beiden auch Tiefe. Es ging nicht nur ausschließlich um ihre Liebesgeschichte, es ging auch sehr viel um die individuellen Entwicklungen und einfach auch darum, was die beiden innerhalb dieses knappen Jahres, in dem die Geschichte spielt, erleben. Neben den beiden gibt es aber auch eigentlich keine weiteren Charaktere (bis auf ihre Eltern vielleicht), es ist wirklich eine Geschichte, die sich sehr auf diese beiden konzentriert.

Mit den Charakteren, die ich toll fand, und den ganzen verschiedenen Orten, und auch mit dem tollen Schreibstil (der hier auch mal erwähnt werden sollte), da war ich beim Lesen schon ziemlich begeistert. Aber gleichzeitig habe ich auch sehr oft gedacht „das muss man aber echt mögen!“. Es ist eben so eine gewisse „Sehnsuchts-Geschichte“, und in diesem Buch gibt es auch eine ganz bestimmte Art von Kitsch (wenn die beiden etwa genau gleichzeitig das Gleiche denken). Ich hatte das Glück, dass die Geschichte für mich einfach funktioniert hat, aber beim Lesen dachte ich auch oft, dass das ein oder andere viele Leser bestimmt gestört hätte. Deshalb würde ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, nur sollte man sich vorher genauer überlegen, ob man diese Art von Geschichte wirklich gerne mag. 

Fazit
„Dich immer wiedersehen“ hat mir ein paar tolle Lesestunden beschert, der Schreibstil, die Charaktere und die Locations haben mir wirklich gut gefallen! Ich glaube allerdings auch, dass dieses Buch eher „Geschmackssache“ ist. In jedem Fall hat es meinen Geschmack getroffen!
4,5 von 5 Blättern

Sonntag, 31. Juli 2016

[Rezension] Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums - Sarvenaz Tash




Preis: 16,95
Einband: Hardcover
Seiten: 304
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: Juli 2016
Verlag: Magellan
Rezensionsexemplar?: ja


Inhalt
Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere …  

Meine Meinung
Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut! Nerdige Contemporary-Bücher, das ist im Moment wirklich genau mein Genre! Und nerdig ist das Buch wirklich alle Male. Trotzdem konnte es mich leider nicht komplett überzeugen.

Dabei hatte es eigentlich alles, was man braucht: Das beste Setting überhaupt (Comic Con!) und noch dazu die Aussicht auf eine eventuell vorhersehbare, aber trotzdem sehr süße Liebesgeschichte. Tja, das beste Setting überhaupt habe ich tatsächlich bekommen. Die Sache mit der Liebesgeschichte war da schon etwas schwieriger.

Aber erstmal zu den positiven Dingen, denn davon gab es eine ganze Menge: Es ist tatsächlich so viel „Nerd“ drin, wie draufsteht, und vielleicht sogar noch mehr. Man bekommt massenhaft Anspielungen und Comic Con Erlebnisse zu lesen, und davon bin ich immer ein riesiger Fan. Das ist hier echt gut gelungen! Noch dazu erfindet die Autorin hier einen Comic-Autor, den die Charaktere geradezu verehren (ich glaube zumindest stark, dass er erfunden ist:D). Das fand ich wirklich kreativ und dadurch hat man die Begeisterung der Figuren für die ganze Sache auch richtig zu spüren bekommen.
Der Humor hat mir auch gut gefallen. Eine Comic Con bietet natürlich eine gute Grundlage für witzige Situationen, und ich fand, dass die Autorin das wirklich gut ausgenutzt hat.

Die Geschichte dreht sich ja aber eigentlich darum, dass Graham in seine beste Freundin Roxy verliebt ist und er es ihr unbedingt auf der Comic Con sagen möchte. Und da fingen für mich irgendwie die Probleme an. Roxy klang für mich immer nur in Grahams Gedanken sympathisch, damit, wie sie sich tatsächlich verhalten hat, kam ich oft nicht so ganz klar. Was es natürlich schwer gemacht hat, vollkommen hinter Graham und seinen Absichten zu stehen. Vor allem, da ich Graham eigentlich sehr gerne mochte, aber es schwer zu ertragen fand, dass es wirklich ALLES für Roxy tun würde. Ich dachte oft, irgendwann ist aber auch mal gut:D

Das Ende wiederum mochte ich ganz gerne. Es war zwar irgendwann tatsächlich etwas vorhersehbar, aber ich konnte gut damit leben, wie das ganze gelöst wurde.

Insgesamt hat mich das Buch einfach nicht so sehr begeistert, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich hab es gerne gelesen, aber das war es auch schon. Wen die Inhaltsangabe anspricht, der wird bestimmt seinen Spaß haben mit dem Buch, aber ich finde, in dem Genre „nerdige Contemporary-Bücher“ gibt es dann doch noch ein paar bessere. Wenn man die schon kennt und mehr will kann man hier aber auch ruhigen Gewissens zugreifen:D

Fazit
„Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums“ bietet einem locker-leichte und nerdige Unterhaltung und hat mir durchaus Spaß bereitet. Meine Erwartungen konnte es nicht ganz erfüllen, trotzdem ist es durchaus empfehlenswert für Leser, die solche Geschichten mögen.
3,5 von 5 Blättern

Sonntag, 3. Juli 2016

[Rezension] Das Morgen ist immer schon jetzt - Patrick Ness




Preis: 16,99€
Einband: Hardcover
Seiten: 320
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: Juni 2016
Verlag: cbj
Rezensionsexemplar?: ja



Inhalt
Was, wenn man NICHT einer der Außerwählten ist, wie sie immer in den Büchern beschrieben werden? Wenn man nicht der Held ist, der sonst üblicherweise die Zombies bekämpft, oder die Seelenesser oder was immer gerade das nächste unheilbringende Wesen sein mag, das die Welt bedroht. Was, wenn man einer ist wie Mikey? Der einfach nur seinen Abschluss hinbekommen möchte und zum Schulball gehen und vielleicht irgendwann den Mut aufbringen, Henna um ein Date zu bitten – bevor irgendjemand die Schule in Schutt und Asche legt. Wieder mal. Denn manchmal gibt es stinknormale Probleme, die echt wichtiger sind als der nächste Weltuntergang, und angesichts derer man erkennt, dass das eigene ganz normale Leben absolut einzigartig und außergewöhnlich ist.

Meine Meinung
Ich habe mich so sehr gefreut, endlich mal etwas von Patrick Ness zu lesen! Seine Bücher stehen schon lange auf meiner Beobachtungsliste. Mit „Das Morgen ist immer schon jetzt“ war es nun endlich so weit, und ich kann erleichtert sagen, dass ich es wirklich mochte!:D

Die Idee an sich finde ich schon sehr genial: Was ist, wenn man nicht der Auserwählte ist und das Böse bekämpfen muss, sondern einfach nur mit den Problemen des normalen Lebens fertig werden soll? Und wenn sowas auf dem Klappentext steht, dann kriegt man hier auch sowas! Es ist nicht einfach irgendeine Geschichte über einen Typen, der mit seiner Teenager-Zeit klarkommen muss, nein, es gibt in der Geschichte tatsächlich Vampire und Seelenfresser und was auch immer. Das Besondere ist, dass das einfach total egal ist, denn unsere Protagonisten sind ja nicht die „Auserwählten“! Allein schon weil ich das so cool und skurril fand, konnte das Buch bei mir richtig Pluspunkte sammeln!

Dass die Idee auch noch gut umgesetzt wurde war dann ja natürlich noch besser. Am Anfang jedes Kapitels gab es eine ganz kurze Zusammenfassung davon, was die „Auserwählten“ gerade machen, um das Böse zu bekämpfen, und das war eigentlich fast schon eine Parodie auf diese ganzen dramatischen Weltuntergangs-Jugendbücher, was ich super merkwürdig und super gut fand! Denn diese Zusammenfassungen waren immer total übertrieben, das Mädchen hat sich in einen Typen nach dem anderen verliebt und alles war voller Intrigen und Katastrophen. Ich fand das echt witzig und wenn man ehrlich ist erkennt man da auch einige Bücher wieder, die man eigentlich wirklich gerne mag:D

Im Kern geht es aber tatsächlich einfach um Mike, der ganz eigene und gar nicht so außergewöhnliche Probleme hat. Mit Mike als Protagonisten war ich sehr zufrieden, er war mir wirklich sympathisch. Ich fand ihn sehr fürsorglich seinen Freunden gegenüber, aber auch voller Selbstzweifel, was ihn irgendwie echt gemacht hat. Auch die anderen Charaktere mochte ich gern, ich fand sie haben alle wirklich eine Persönlichkeit verpasst bekommen und waren keine blassen Side-Kicks. 

Am besten an dem Buch gefallen hat mir aber tatsächlich einfach der Stil von Patrick Ness. Ich mochte, wie nachdenklich und doch locker er die Geschichte erzählt hat, und bin auch ein paarmal über Sätze gestolpert, die ich so gern mochte, dass ich sie nochmal gelesen habe.

Da ich das Buch aber nicht rundum perfekt fand, hier noch ein wenig Kritik zum Ende: Für so ein kurzes Buch hatte die Geschichte dann doch einige Längen, was ich ziemlich schade fand. Außerdem fand ich an einigen Stellen, dass der Autor einfach zu viel in die Geschichte reinquetschen wollte. Es wurde eine Thematik nach der anderen in die Runde geworfen und ich glaube, es hätte der Geschichte gut getan, wenn man sich noch intensiver auf ein paar weniger Aspekte konzentriert hätte.

Fazit
„Das Morgen ist immer schon jetzt“ ist ein wirklich besonderes und skurriles Jugendbuch, das wirklich schön geschrieben ist. Es wird wahrscheinlich nicht jedem gefallen, aber mich konnte es durchaus von sich überzeugen!
 
4 von 5 Blättern

Freitag, 1. Juli 2016

[Lesemonat] Juni

Heyho^.^ Ich muss sagen, ich kann es echt nicht fassen dass die Hälfte des Jahres schon wieder um ist0.0 Ein bisschen gruselig, wie schnell das manchmal geht. 
Mit meinem Lesemonat Juni bin ich ganz zufrieden, 4 Bücher sind für mich im Moment echt ein guter Schnitt:D Es war kein richtiges Highlight dabei, aber zwei der Bücher haben mir ziemlich gut gefallen.
Huch, sind ja nur drei Bücher0.0
Das ist das vierte Buch, das ich gelesen habe:) Leider hab ich es mal wieder nicht geschafft, alle auf ein Bild zu kriegen:/

"Das Rosie Projekt" (4 Blätter) hat mir alles in allem echt gut gefallen, unterhalten konnte es mich auf jeden Fall. Ich mochte auch den recht "speziellen" Protagonisten Don, der doch sehr an Sheldon aus The big bang theory erinnert. Am Ende konnte ich die ein oder andere Entscheidung und Charakterentwicklung aber nicht ganz verstehen.

"Ein Tag, zwei Leben" (2 Blätter) hat mir echt nicht gefallen. Es lässt sich zwar gut lesen und die Grundidee ist interessant, aber die Umsetzung fand ich ein bisschen schrecklich. Mit der Protagonistin und vor allem der Liebesgeschichte in dem Buch kam ich auch nicht klar.

"Schau mir in die Augen, Audrey" (4 Blätter) mochte ich richtig gern! Das Buch schafft es irgendwie, locker-leicht zu sein und gleichzeitig ein ernsteres Thema zu behandeln. Auch hier habe ich manche Entscheidungen aber nicht verstanden und Audreys Mutter hat mich in den Wahnsinn getrieben!

"Die Nacht gehört dem Drachen" (3 Blätter) mochte ich ganz gern und gleichzeitig auch wieder gar nicht. Ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen, irgendetwas Besonderes hatte das Buch schon an sich und ich wollte auch wissen, wie es weitergeht, aber die ganze Drachen-Sache in der Geschichte mochte ich nicht und auch das Ende fand ich echt fragwürdig.

Gelesen: 4 Bücher
Seiten: ca. 1430
Seiten pro Tag: ~ 47
Durchschnittliche Bewertung: 3,25
SuB-Stand Ende Juni: 52 (-5)
Neuzugänge: 2
 
 Mein Highlight im Juni
Kann ich, besonders für die Sommermonate, echt empfehlen;)

Mein Flop im Juni
War echt nicht mein Fall:/

Wie war euer Lesemonat Juni?^.^

Samstag, 25. Juni 2016

[Neuzugänge] Meine Neuzugänge im Juni

Hallo ihr Lieben!^.^ Der Juni ist zwar noch nicht ganz rum, aber bei mir werden wahrscheinlich in den nächsten Tagen keine neuen Bücher mehr einziehen, deshalb stelle ich euch jetzt schonmal meine Neuzugänge aus diesem Monat vor. Mit zwei Büchern waren das aber auch nicht gerade besonders viele (Projekt SuB-Abbau lässt grüßen).
Wer von euch bei WasLiestDu.de angemeldet ist, der weiß bestimmt, dass man dort Punkte sammeln und hin und wieder Buchprämien bekommen kann. Dieses Angebot ist echt super, allerdings ist es furchtbar schwer, an diese Prämien ranzukommen, wenn man an den entsprechenden Tagen die Seite nicht alle paar Minuten aktualisieren möchte. Deshalb habe ich mir auch gar keine Hoffnung gemacht, diesmal irgendwas abzubekommen, ich hab nur manchmal ins Forum geguckt, um nachzulesen, welche Prämien es überhaupt gab. Und an einem Tag stand dann da, dass die Prämien gerade erst hochgeladen wurden, und ich konnte tatsächlich zuschlagen! Lange Rede, kurzer Sinn: So ist dann "Schau mir in die Augen, Audrey" bei mir eingezogen, das schon lange auf meiner Wunschliste stand. Ich konnte, als es ankam, auch gar nicht widerstehen und habe es direkt verschlungen, und es hat mir wirklich gut gefallen! 

Dann ist vor zwei Tagen "Das Morgen ist immer schon jetzt" von Patrick Ness bei mir eingezogen. Auch das Buch habe ich direkt angefangen zu lesen, im Moment bin ich etwa auf Seite 80 und bis jetzt finde ich es super! Aber genauso gut, wie ich mir vorstellen kann, dass Leute dieses Buch lieben, kann ich mir vorstellen, dass manche es hassen werden:D Es ist schon ein bisschen speziell. Die Grundidee ist, dass die Geschichte zwar in einer Welt spielt, in der es sowas wie "Auserwählte" gibt, die gegen Vampire oder Seelenfresser oder was auch immer kämpfen, aber dass das alles nur am Rande erwähnt wird. Der Protagonist in diesem Buch ist eben kein "Auserwählter", sondern geht nur mit ein paar von denen auf die gleiche Schule. Ich liebe diese Grundidee einfach! Mal sehen, was die Geschichte noch alles zu bieten hat...

Das waren auch schon wieder meine Neuzugänge. Kennt ihr die Bücher schon oder stehen sie vielleicht auf eurer Wunschliste?^.^

Samstag, 4. Juni 2016

[Lesemonat] Mai

Hallo ihr Lieben!^.^ Schon wieder ein Monat rum, also Zeit für einen kleinen Rückblick:) Ich habe im Mai 3 Bücher gelesen und bin damit eigentlich sogar ganz zufrieden. Zeitlich war nicht mehr drin und da muss ich mich jetzt auch nicht zerfleischen, weil es nicht mehr geworden ist:D
Da ich im Mai auch nur einen Neuzugang hatte, gibt es für diesen Monat keinen Neuzugänge-Post. Mein Neuzugang war übrigens "Opposition" von Jennifer L. Armentrout, das jetzt auch in diesem Lesemonat vorkommt;)
"Die Insel der besonderen Kinder" (3,5 Blätter), in diesem Buch hat mir die Atmosphäre sehr gut gefallen, und insgesamt fand ich das Buch auch sehr kreativ. Der Funke ist aber nicht übergesprungen und für mich war die Handlung auch nicht dicht genug.
"Opposition" (2,5 Blätter) war leider eine Enttäuschung. Es geht praktisch nur noch um Katy und Deamon (oder es kam mir so vor), und eine echte Handlung ist kaum vorhanden. Für das Finale hätte ich mir mehr gewünscht.
"Ein ganzes halbes Jahr" (5 Blätter) war ja mal tatsächlich so gut wie alle immer behaupten:D Das Buch konnte mich wirklich begeistern und berühren!

Gelesen: 3 Bücher
Seiten: ca. 1340
Seiten pro Tag: ~ 43
Durchschnittliche Bewertung: 3,6
SuB-Stand Ende Mai: 57 (-6)
Neuzugänge: 1
 
Mein Highlight im Mai
Mein Highlight war eindeutig "Ein ganzes halbes Jahr"! Für mich ist das Buch wirklich etwas Besonderes!

Mein Flop im Mai
Ich weiß, dass es vielen Leuten anders geht, aber ich war von diesem Finale enttäuscht.


Wie war euer Lesemonat Mai?^.^