Montag, 20. August 2012

Delirium - Lauren Oliver

Cooool, schon 20 Follower!
Hier kommt jetzt meine Rezi zu "Delirium". Eine tolle Dystopie, die mich zum Lauren-Oliver-Fan gemacht hat. Wie fandet ihr das Buch denn so?




Inhalt
Lena lebt in einer Welt, in der die Liebe als Krankheit gilt, und sobald man 18 ist wird man operiert, um sie für immer loszuwerden. Damit ist Lena aufgewachsen.Für sie ist es normal, dass die Menschen um sie herum gleichgültig sind und nicht einmal ihre eigenen Kinder lieben, und sie wünscht sich auch so ein Leben, um endlich mit der Vergangenheit abschließen zu können. Denn ihre Mutter hat sich, von der Liebe gequält, umgebracht.
Lena glaubt an diese Welt. Doch als sie Alex kennenlernt, ändert sich alles. Sie treffen sich ein paar Mal und verlieben sich schließlich ineinander. Und Lena entscheidet sich für seine Welt, die verbotene Welt, in der es keine Mauern oder Regeln gibt, die einen gefangen halten, und in der man lieben darf, wen man will. Doch das ist nicht so einfach, wenn man rund um die Uhr bewacht wird und Gegner der Regierung die Todesstrafe erwartet.

Meine Meinung
Das Buch lässt sich gut lesen. Durch Lauren Olivers Schreibstil wird man nicht gelangweilt. Als erstes bemerkt man bei einem Buch das Cover, und das ist hier sehr gut gelungen. Das Bild auf dem Umschlag schließt sich an die Geschichte an, was einem aber erst gegen Ende des Buchs auffällt.
Es ist auch ein Lesebändchen dabei, ein nettes Extra.

Das Buch ist aus Lenas sicht geschrieben, und so bekommt man einen Einblick in ihr Gefühlsleben und auch in ihre Beziehungen zu jeder einzelnen Figur, was meistens gut umgesetzt wurde. Vor allem die enge Beziehung zu ihrer besten Freundin Hana wird deutlich, es gibt immer wieder Erinnerungen, in denen von der Freundschaft erzählt wird. Auch die Verbindung zwischen Alex und Lena, die nach einem Sommer schon so intensiv ist, wurde gut dargestellt, obwohl es häufig etwas übertrieben und kitschig wirkt. Zu den meisten anderen Figuren hat Lena kein besonders gutes Verhältnis, da viele schon geheilt sind.

Mir hat auch gut gefallen, wie die Regierung und das ganze System dargestellt wurden. Lenas Sicht dazu verändert sich mit ihr, und plötzlich erkennt sie, was sie eigentlich die ganze Zeit hätte sehen sollen: Sie werden gefangen gehalten, eingesperrt. Praktisch Alles wird ihnen verboten und wenn sie nur einen kleinen Regelverstoß begehen, dann werden sie mit Schlagstöcken verprügelt, von Hunden gejagt oder sogar erschossen.
Diese heftige Gewaltdarstellung zeigt einem die gefährliche Atmosphäre, in der die Geschichte spielt, und macht sie spannender, da man immer mehr hofft, dass jemand endlich etwas gegen die Regierung tut.

Mein Fazit

Insgesamt finde ich das Buch gut. Es ist spannend und lässt einen einfach immer weiterlesen, und obwohl mir das Ende viel zu offen war, bin ich gespannt darauf, wie es weitergeht.

1 Kommentar:

  1. Schöne Rezi ;) Ich habe das Buch geliebt :)

    Ich bin gerade durch lovelybooks auf deinen Blog gestoßen und Leserin geworden. Über einen Gegenbesuch würde ich mich sehr freuen ;)

    rozasleselieblinge.blogspot.de

    Lg Chrisy

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