Dienstag, 11. September 2012

Louis von Mortville - Elke Pfesdorf

Inhalt
Louis von Mortville hatte keine gewöhnliche Kindheit: Von seinem Großvater wird er jeden Tag trainiert, kann perfekt kämpfen und ist mit den Geschichten der Tempelritter aufgewachsen. EIne Spinnerei seines Großvaters, dachte er. Bis er in der Schule von einem Mann bedroht wird, der die Insignien der Templer sucht. Der Mann gehört zu den Wölfen der Apokalypse, den Feinden der Templer, die es von da an auf Louis abgesehen haben. Eine gefährliche Verfolgungsjagd beginnt, während der Louis Geheimnisse lüftet und allen Mut zusammennehmen muss, um sich gegen die Wölfe zu behaupten.




Meine Meinung
Die Idee zu diesem Buch ist eigentlich nicht schlecht: Ein Junge erlebt ein unglaubliches Abenteuer, das ihn auf die Spuren der Templer bringt. Die Geschichte hätte also richtig gut sein können. Leider war es nicht so. Der Schreibstil in diesem Buch ist nämlich so abgehackt, voller Wiederholungen und an manchen Stellen auch einfach sehr bemüht, dass mir der Spaß an der Geschichte richtig vergangen ist. Es fiel mir richtig schwer, dem Verlauf der Geschichte zu folgen, manchmal haben mir auch ein paar Erklärungen zu den Ereignissen gefehlt, ich fand es einfach sehr ... unübersichtlich.

Dabei waren die Figuren gar nicht so schlecht. Louis zum Beispiel war keine schlecht Hauptfigur, und seine Schwester Amelie und seine Mutter waren mir sehr sympathisch. Manche Figuren, viele der Wölfe, fand ich auch etwas einseitig, aber insgesamt war dieser Bereich eigentlich in Ordnung.

Und ich war auch etwas traurig, dass mich die Geschichte irgendwie nicht überraschen konnte. Es gab schon Dinge, die ich nicht erwartet habe, aber geschockt haben mich diese Sachen dann auch nicht.
Daran konnte es dann auch nichts ändern, dass die Gestaltung super ist. Das Cover gefällt mir gut, aber vor allem die Seiten, die sind nämlich exta so bedruckt, dass sie besonders alt aussehen.

Mein Fazit
Auch wenn meine Rezi jetzt sehr negativ ist, die Idee zu der Geschichte ist eigentlich gut. Aber der Schreibstil hat mir den Spaß an der Geschichte ziemlich verdorben!

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