Sonntag, 4. November 2012

Earth Girl - Janet Edwards

Inhalt
Jarra ist ein Earth Girl. Während die Menschheit neue Planeten besiedelt, müssen sie und ein paar andere wegen einer Krankheit, die sie an die Erde bindet, zurückbleiben. Eigentlich hat sich Jarra damit abgefunden, doch sie will sich unbedingt noch an den "normalen" Menschen rächen, die sie wie ein Tier behandeln. Dafür lässt sie sich an einer Universität einschreiben, um mit den "Norms" Vorgeschichte zu studieren. Sie verheimlicht ihre Krankheit und gibt sich als Militärstochter aus, damit alle sie akzeptieren, bevor sie ihnen die Wahrheit erzählt. Doch die Situation ändert sich, als sie ihre Komilitonen kennenlernt...und sich in einen von ihnen verliebt.

                                                        Meine Meinung
Zu "Earth Girl" hab ich irgendwie keine eindeutige Meinung. Ich finde, das Buch hat einige Vorteile, aber blöderweise auch genauso viele Nachteile.
Also zuerst das Beste an dem Buch: Die Idee ist richtig super! Also das Buch spielt etwa 700 Jahre in der Zukunft und meistens gehts um Jarras Vorgeschichtsstudium, bei dem der Kurs versucht, in den Ruinen von New York die Geschichte des 20/21.Jahrhunderts zu rekonstruieren, also unsere Zeit. Es ist echt spannend zu lesen, dass die Menschen in der Zukunft nichts mehr von U-Bahnen wissen und anscheinend keine Hochhäuser mehr bauen. Die Idee hat für mich echt dazu geführt, dass ich das Buch ziemlich cool finde.
Der Schreibstil ist auch in Ordnung, es ist aus Jarras Sicht geschrieben und daran war für mich nichts auszusetzen.
Einer der Nachteile war für mich die Protagonistin, also Jarra selbst. Sie ist nicht unbedingt der sympathischste Hauptcharakter, aber ich persönlich hab mich schnell daran gewöhnt, und dann ging eigentlich. Die anderen Figuren waren eigentlich ziemlich gut, zum Beispiel der Geschichtsdozent Playdon, der gerne mal bei den Späßen des Kurses mitmacht, oder auch alle Ausgrabungsteam in den New Yorker Ruinen.
Was mich noch gestört hat, war, dass das Buch zwar eine Handlung hatte, aber irgendwie auch nicht wirklich. Jarras Studium wurde beschrieben, aber das wars eigentlich auch schon, was etwas enttäuschend war. Aber gegen Ende des Buchs passieren immer mehr spannende Dinge, sodass man darüber auch hinwegsehen kann:)

Mein Fazit
"Earth Girl" hat mir echt gefallen, einfach nur weil ich die Idee so unglaublich gut fand, und wenn man sich für so eine Science Fiction/Dystopie-Mischung begeistern kann, dann sollte man das Buch auch lesen!

Kommentare:

  1. ach, das erinnert mich ein wenig an dieses Buch hier. Nur so durch das was du hier zusammenfassend geschrieben hast.

    http://www.frieling.de/katalog/archive/mit-dem-weissen-raben-durch-die-zeit?backto=1

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    1. klingt wirklich ähnlich und auch sehr interessant, danke für den Tipp!:)

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