Sonntag, 13. Januar 2013

Wir beide, irgendwann - Jay Asher/Carolyn Mackler

Inhalt
1996: Emma hat gerade erst ihren ersten Computer mit Internetanschluss bekommen. Als sie zum ersten mal online ist, öffnet sich eine Seite, von der sie noch nie gehört hat, facebook. Sie loggt sich ein und kann einen Blick in die Zukunft werfen. Wen wird sie heiraten, wo wird sie leben, wie läuft ihre Karriere? All diese Fragen kann sie sich beantworten, doch was sie sieht, macht sie nicht gerade glücklich. Zusammen mit ihrem besten Freund Josh, der anscheinend eine tolle Zukunft haben wird, erkennt Emma, wie leicht sich die Zukunft beeinflussen lässt und dass die Gegenwart manchmal doch das Wichtigste ist...

Meine Meinung
Ich hatte, um ehrlich zu sein, etwas mehr von diesem Buch erwartet. Die Inhaltangabe hat echt Lust auf mehr gemacht und das Cover sowieso, ich dachte wirklich, dass sich dahinter eine geniale Geschichte verbirgt. Und schlecht war das Buch auch wirklich nicht, es hat mich nur einfach nicht so sehr mitgerissen, wie ich gedacht hätte.

Dabei ist die Idee so super: Zwei Jugendliche können mit Hilfe von facebook einen Blick in ihre Zukunft werfen und versuchen deshalb, ihre Gegenwart dementsprechend zu gestalten. Es ist auch sehr schön umgesetzt, alle paar Kapitel loggt sich Emma ein und man kann sich die Posts ihres zukünftigen Ich durchlesen. Das war also echt ein Pluspunkt.
Aber irgendwie konnte ich mich nicht so 100-prozentig mit den Figuren anfreunden. Josh war ja noch ganz sympathisch, und Emma war auch ziemlich nett, aber so richtig konnte ich nicht mit ihnen mitfühlen. Vielleicht lag das aber auch an dem Schreibstil. Der war zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich was besonderes.
Trotzdem hat es ziemlich viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, einfach weil es so leicht war mit den kurzen Kapiteln und der so leicht zu verstehenden Geschichte. Und, wie schon gesagt, schlecht war das Buch ja allemale nicht, meine Erwartung war einfach viel zu hoch.

Mein Fazit
"Wir beide, irgendwann" ist ein tolles Buch für zwischendurch, das mir durchaus gefallen hat und einem zeigt, dass man nicht unbedingt zu viele Gedanken an die Zukunft verschwenden sollte. Umgehauen hat mich das Buch zwar nicht, ich kann es aber trotzdem empfehlen.

Kommentare:

  1. Das steht eigentlich auch noch auf meiner Wunschliste, aber ich habe nun schon einiges negatives sowie positives davon gehört und momentan bin ich mir da nicht sicher, ob kaufen oder nicht kaufen.

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    1. Ich weiß nicht, ob kaufen sein müsste, vielleicht kannst du es dir irgendwie leihen.

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  2. Antworten
    1. Kann ich gut verstehen, ist ein echt nettes Buch:)

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  3. Hey ;),

    mich hat's auch nicht soo umgehauen. Einmal, weil ich Emma nicht leiden konnte und außerdem, weil ich finde, man hätte sich irgendwie noch viel mehr Gedanken über die Zukunft und so machen können, ein wenig philosophische als "Hm, ich lerne ihn an der Uni kennen? Dann gehe ich da halt nicht hin!"
    Aber es ist trotzdem ganz süß ;)

    LG
    Charlie

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    1. Ja, stimmt, ein bisschen was mehr zur Zukunft im Allgemeinen hätte dem Buch echt nicht geschadet, hätte es auch viel bewegender und interessanter gemacht. Aber es ist wirklich süß, so wie es ist, und manchmal reicht es ja auch, wenn ein Buch einfach süß ist;)

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    2. Ja, manchmal will man einfach mal etwas entspannendes, süßes und nicht allzu anspruchsvolles lesen ;)
      Da ist "Wir beide, irgendwann" dann genau richtig!

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    3. Genau:) Da muss man auch nicht grübeln oder so, einfach nur lesen und die 400 Seiten hat man dann auch ganz schnell durch.

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