Mittwoch, 11. September 2013

Der Seelenfänger - Chris Moriarty





Preis: 16,95€
Einband: Hardcover
Seiten: 351
Reihe?: Teil 1
Erscheinungsdatum: September 2012
Verlag: Dressler
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Inhalt
Der junge Sascha lebt in New York mit seiner Familie in ärmlichen Verhältnissen. Doch er bekommt die Chance, dies zu ändern: Er soll Lehrling des berühmten Zauber-Inquisitors Maximilian Wolf werden und zusammen mit ihm kriminelle Zauberer jagen. Um seine Familie zu unterstützen, will Sascha die Herausforderung annehmen. Doch gleich in seinem ersten Fall geht es um einen versuchten Mord, dessen Aufklärung viel gefährlicher wird, als gedacht…

Gestaltung
Das Cover finde ich ok. Es ist wirklich nicht schlecht, und ich mag es, dass man im Hintergrund New York erkennt, aber die Farbe gefällt mir nicht so gut, und außerdem finde ich es nicht gerade besonders.

Story
Für mich ist es etwas schwer, die Story dieses Buchs zu bewerten, denn einerseits finde ich, dass es tatsächlich voller guter Ideen ist, andererseits hat mich die Umsetzung aber auch wirklich enttäuscht.
Es klingt ja schon spannend: Ein Junge, der als Inspektor gegen Zauberei vorgehen soll, nebenbei auch eine spezielle Fähigkeit hat, und das alles spielt etwa 100 Jahre vor unserer Zeit, weshalb in dem Buch auch die ein oder andere historische Figur vorkommt. Ich finde, das klingt eigentlich richtig cool, aber als ich dann angefangen hab zu lesen, hat es mich größtenteils einfach gelangweilt. Es gibt viele Längen und meiner Meinung nach zu wenige Erklärungen, wodurch ich oft ahnungslos war. Zwar findet man auch die ein oder andere Stelle, die dann doch relativ spannend ist, aber insgesamt ist der berühmte Funke einfach nicht übergesprungen. Und wenn der nicht überspringt kann man wohl einfach nichts daran ändern.

Charaktere
Die Figuren waren ein anderes Problem in dem Buch. Der Inquisitor war zwar ein echt cooler Charakter und auch ziemlich einzigartig, andere Nebencharaktere sind auch ganz in Ordnung, aber vor allem Sascha, also die Hauptfigur, ist total langweilig und kennzeichnet sich durch rein gar nichts. Und es war einigermaßen schwer, der Geschichte zu folgen, dadurch, dass Sascha mich einfach kaum interessiert hat.

Schreibstil
Auch der Schreibstil konnte mich nicht packen. Ich weiß zwar nicht, was genau mich daran stört, aber auch er ist irgendwie langweilig.

Fazit
Gute Idee, schlechte Umsetzung! Mir haben die verschiedenen Ansätze in diesem Buch wirklich gefallen, aber leider ist es so langweilig geschrieben und auch die Hauptfigur ist  viel zu blass, sodass es mich letztendlich einfach nicht packen konnte.
 2 von 5 Blättern


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