Montag, 30. September 2013

Night School: Denn Wahrheit musst du suchen - C.J. Daugherty





Preis: 18,95€
Einband: Hardcover
Seiten: 411
Reihe?: Teil 3 von 5
Erscheinungsdatum: September 2013
Verlag: Oetinger
Bestellen: *hier*



Inhalt
Nach ihrer Entführung erholt sich Allie langsam wieder. Doch ihre seelischen Wunden verschwinden nicht, und Allie ist wütend: Auf Nathaniel, aber auch auf die Night School. Wieso unternimmt niemand etwas, um den Spion zu fassen zu bekommen? Allie will nicht mehr warten: Zusammen mit ihren Freunden macht sie sich selbst auf die Suche nach dem Verräter, und deckt dabei einige schockierende Geheimnisse auf. Und einige Gefahren: Wie soll sie es nur schaffen, ganz Cimmeria zu retten?

Gestaltung
Das Cover ist, bis auf die Farbe natürlich, ziemlich genau so wie die bisherigen Cover der Reihe auch. Was ich aber ziemlich gut finde. Ich meine, es sind jetzt nicht die schönsten Cover überhaupt, aber sie sehen doch gut aus, und man kann eindeutig erkennen, dass die Bücher zusammengehören:)

Story
Mittlerweile bin ich ein richtiger Night School Fan geworden, und der Grund dafür ist eigentlich ziemlich einfach: Bis jetzt konnten mich alle Bücher der Reihe total fesseln, und dieses eben auch wieder. Man erfährt immer mehr über die Night School und über die ganzen Personen und ihre Beziehungen zueinander, und so kann man das Puzzle in seinen Gedanken Stück für Stück zusammensetzen. Und was mir an diesem dritten Teil besonders gut gefallen hat: Man kriegt ziemlich viele wirklich interessante Informationen. Natürlich nicht mal annähernd genug, um das Ende auch nur erahnen zu können, aber trotzdem ist es spannend.
Aber man erfährt nicht nur mehr über die ganzen Intrigen, man kann einfach auch wieder die Charaktere bei ihren gefährlichen Abenteuern begleiten, und das wird immer spannender, denn man lernt sie natürlich auch besser kennen und mir persönlich wachsen sie immer mehr ans Herz. Wenn die Reihe endet, wird ich mich bestimmt nicht mehr von ihnen trennen können:)
Und wer sich nicht sicher ist, ob er das Buch (und die Reihe) nun lesen soll oder nicht, dem kann ich nur sagen: Ja, die Bücher sind spannend, aber das Finale von jedem Band ist einfach nur Spannung pur! So war es auch hier wieder, ich dachte eigentlich, dass die ganze Geschichte schon wirklich spannend war, aber das Ende hat dann nochmal alles übertroffen und ich hab wirklich an den Seiten geklebt.

Charaktere
Ach ja, die lieben Charaktere, davon gibt es mittlerweile so viele, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Sie sind alle total gut ausgearbeitet, sodass man wirklich merkt, wie man beim Lesen anfängt, den einen zu mögen und den anderen nicht, das ist wirklich cool.
Allie zum Beispiel ist eigentlich eine echt starke Hauptfigur, aber man merkt langsam, wie sie an den ganzen schrecklichen Dingen, die ihr passieren, zerbricht, was zwar schade, aber auch ziemlich interessant ist. Und das Beziehungsdreieck mit Sylvain und Carter ist (für mich zumindest) total herzzerreißend:) Beide sind einfach toll, ich kann verstehen, dass sie sich nicht entscheiden kann.

Schreibstil
Ich muss sagen, ganz am Anfang, also so bei Teil 1, musste ich mich noch an den Schreibstil der Autorin gewöhnen. Aber jetzt find ich ihn schon toll, man kann alles flüssig und schön lesen.

Fazit
Ein Muss für Night School Fans, ganz eindeutig! Aber auch alle, die es werden wollen, sollten wirklich mal zu der Reihe greifen, denn sie ist toll!
 4,5 von 5 Blättern

Sonntag, 22. September 2013

Die drei Leben der Tomomi Ishikawa - Benjamin Constable





Preis: 18,95€
Reihe?: Einzelband
Seiten: 383
Einband: Hardcover
Verlag: Script 5
Erscheinungsdatum: September 2013
Bestellen: *hier*




Inhalt
Ben Constable führt ein normales Leben. Zumindest so lange, bis er einen Brief von seiner Freundin Tomomi bekommt, in der sie ihm von ihrem Selbstmord erzählt. Ben ist schockiert, doch schon bald wird er von seiner Trauer abgelenkt: Tomomi hat ihm Hinweise hinterlassen, die ihn durch ganz Paris und schließlich nach New York führen. Hinweise, in denen sie von ihrer grausamen Vergangenheit berichtet. Ben wird in einen Strudel aus Realität und Fiktion gesogen und kann bald selbst nicht mehr sagen, was wahr und was falsch ist.

Gestaltung
Ich finde das Cover wirklich toll! Es ist sehr schlicht gehalten und genau deshalb gefällt es auch so gut, weil man einfach nur dieser (Erd-)Kreis sehen kann und die ganzen kleinen Details darum herum, die erst nach dem Lesen so wirklich einen Sinn ergeben.

Story
Wow, ich kann mich wirklich nicht mehr daran erinnern, wann und ob ich überhaupt schonmal ein so merkwürdiges und verwirrendes Buch gelesen habe. Es ist wirklich total verrückt, und trotzdem bin ich absolut begeistert.
Die Geschichte fängt eigentlich ganz „normal“ an: Ben kriegt einen Brief von Tomomi und erfährt so, dass sie Selbstmord begangen hat. Aber ab dann nimmt das Buch rasant Fahrt auf, Ben kriegt einen Hinweis nach dem anderen, und irgendwann findet er Tomomis alte Tagebücher, eins nach dem anderen, in Paris und auch in New York versteckt. Die Geschichten, die in diesen Tagebüchern stehen, sind wirklich ungalublich schockierend und auch total spannend und fesselnd, so viel kann ich glaube ich sagen, ohne zu viel zu verraten. So jedenfalls erfährt Ben von der Vergangenheit seiner Freundin und weiß aber nicht, was er davon halten soll oder ob das alles wahr ist oder nicht. Der Leser weiß es übrigens auch nicht und das ist wirklich herrlich verwirrend. Überhaupt wird man bei diesem Buch als Leser ziemlich im Dunkeln gelassen und kann nicht hervorsehen, was als nächstes passieren könnte. Es gab einen Punkt in dem Buch, da dachte ich mir: Okay, jetzt hab ich eine relativ logische Erklärung, wie das alles ausgehen wird. Tja, es kam dann nicht nur anders, sondern komplett und ganz und gar anders.:)
Was mich auch verwirrt hat, war die Tatsache, dass die Hauptfigur genauso heißt wie der Autor. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt: Erzählt er hier in irgendeiner Weise seine eigenen Erlebnisse? Da die aber viel zu verrückt sind, glaub ich das eher nicht. Ich würd ihn dazu aber furchtbar gerne mal befragen…
Tjaja, ich glaube, das dieses Buch nicht unbedingt jedem gefallen könnte. Aber ich finde es wirklich toll, und das, obwohl das Ende viel Platz für Interpretationen lässt und ich sowas eigentlich gar nicht mag. Ich hatte sogar irgendwie das Gefühl, noch nicht mal die ganze Genialität des Buches erfasst zu haben:)

Charaktere
Die Figuren waren auch toll! Ben Constable ist wirklich furchtbar sympathisch, und weil er genauso wie die Leser im Dunkeln tappt, kann man sich gut identifizieren. Man versteht es einfach, wenn er mal wieder etwas waghalsiges macht, nur um ein neues Geheimnis zu lüften.
Tomomi lernt man ja praktisch nur über die Briefe kennen, die sie hinterlässt. Die zeigen zwar irgendwie auch, dass sie ganz sympathisch ist, aber dann eben auch, dass sie total durchgeknallt ist, besonders laut ihren Tagebüchern. Die Charaktere sind jedenfalls alles andere als langweilig.

Schreibstil
Ich finde wirklich, das Buch ist wunderschön geschrieben. Zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem wunderschön. Aber um sich davon wirklich zu überzeugen, muss man es schon selbst gelesen haben:)

Fazit
„Die drei Leben der Tomomi Ishikawa“ konnte mich wirklich begeistern. Ich hab noch nie ein Buch gelesen, dass mich so verwirrt hat, aber genau das hat mich auch total überzeugt. Das einzige, was mich an dem Buch vielleicht ein bisschen gestört hat, waren die Fragen, die am Ende nicht so wirklich geklärt waren.
 4,5 von 5 Blättern

Freitag, 20. September 2013

Bloggeraktion: Die Verschworenen

Hey Leute^^ Bald ist es endlich, endlich so weit: Das neue Buch von Ursula Poznanski kommt raus. Aber nicht nur irgendein Buch, sondern "Die Verschworenen", die Fortsetzung von dem total genialen Buch "Die Verratenen". Und hier ist der spannende Trailer:

 
                                                   

Toll, oder? Ich bin jedenfalls schon gespannt! Den ersten Teil fand ich nämlich echt richtig gut. Zuerst dachte ich mir: Das Buch kann niemals so gut sein wie alle sagen, es gibt einfach kein Buch, das alle mögen. Tja, und dann hab ich es selber gelesen, und ich muss zugeben: Ja, es ist wirklich so gut wie alle sagen:) Und jetzt kommt Teil 2, und der muss natürlich gelesen werden!

Bei der Bloggeraktion des Loewe Verlags kann man jetzt sogar Vorablese-Exemplare gewinnen. Wenn das mal nicht ein Grund ist, teilzunehmen:) Mehr Infos gibt es übrigens auf der facebook-Seite des Verlags, also *hier*.

Und wer mehr Informationen zur Autorin und ihren tollen Büchern haben will, der sollte mal auf ihrer Website http://www.ursula-poznanski.de/ vorbeischauen.

Und das wars auch schon wieder von mir. Jetzt gilt es abzuwarten, bis das Buch endlich gelesen werden darf:)

Mittwoch, 11. September 2013

Der Seelenfänger - Chris Moriarty





Preis: 16,95€
Einband: Hardcover
Seiten: 351
Reihe?: Teil 1
Erscheinungsdatum: September 2012
Verlag: Dressler
Bestellen: *hier*




Inhalt
Der junge Sascha lebt in New York mit seiner Familie in ärmlichen Verhältnissen. Doch er bekommt die Chance, dies zu ändern: Er soll Lehrling des berühmten Zauber-Inquisitors Maximilian Wolf werden und zusammen mit ihm kriminelle Zauberer jagen. Um seine Familie zu unterstützen, will Sascha die Herausforderung annehmen. Doch gleich in seinem ersten Fall geht es um einen versuchten Mord, dessen Aufklärung viel gefährlicher wird, als gedacht…

Gestaltung
Das Cover finde ich ok. Es ist wirklich nicht schlecht, und ich mag es, dass man im Hintergrund New York erkennt, aber die Farbe gefällt mir nicht so gut, und außerdem finde ich es nicht gerade besonders.

Story
Für mich ist es etwas schwer, die Story dieses Buchs zu bewerten, denn einerseits finde ich, dass es tatsächlich voller guter Ideen ist, andererseits hat mich die Umsetzung aber auch wirklich enttäuscht.
Es klingt ja schon spannend: Ein Junge, der als Inspektor gegen Zauberei vorgehen soll, nebenbei auch eine spezielle Fähigkeit hat, und das alles spielt etwa 100 Jahre vor unserer Zeit, weshalb in dem Buch auch die ein oder andere historische Figur vorkommt. Ich finde, das klingt eigentlich richtig cool, aber als ich dann angefangen hab zu lesen, hat es mich größtenteils einfach gelangweilt. Es gibt viele Längen und meiner Meinung nach zu wenige Erklärungen, wodurch ich oft ahnungslos war. Zwar findet man auch die ein oder andere Stelle, die dann doch relativ spannend ist, aber insgesamt ist der berühmte Funke einfach nicht übergesprungen. Und wenn der nicht überspringt kann man wohl einfach nichts daran ändern.

Charaktere
Die Figuren waren ein anderes Problem in dem Buch. Der Inquisitor war zwar ein echt cooler Charakter und auch ziemlich einzigartig, andere Nebencharaktere sind auch ganz in Ordnung, aber vor allem Sascha, also die Hauptfigur, ist total langweilig und kennzeichnet sich durch rein gar nichts. Und es war einigermaßen schwer, der Geschichte zu folgen, dadurch, dass Sascha mich einfach kaum interessiert hat.

Schreibstil
Auch der Schreibstil konnte mich nicht packen. Ich weiß zwar nicht, was genau mich daran stört, aber auch er ist irgendwie langweilig.

Fazit
Gute Idee, schlechte Umsetzung! Mir haben die verschiedenen Ansätze in diesem Buch wirklich gefallen, aber leider ist es so langweilig geschrieben und auch die Hauptfigur ist  viel zu blass, sodass es mich letztendlich einfach nicht packen konnte.
 2 von 5 Blättern


Dienstag, 3. September 2013

Herzblut: Stärker als der Tod - Melissa Darnell





Preis: 12,99€
Einband: broschiert
Seiten: 444
Reihe?: Teil 2 von 3
Erscheinungsdatum: September 2013
Verlag: Mira
Bestellen: *hier*




Inhalt
Um den Friedensvertrag zwischen Vampiren und Hexern nicht zu gefährden, muss Savannah sich von Tristan fernhalten. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn in der Schule trifft sie ihn jeden Tag wieder und wird daran erinnert, wie sehr sie ihn vermisst. Doch als sich ihre Vampirseite immer mehr entwickelt und Savannah merkt, dass sie eine Gefahr für ihre Umwelt ist, beginnt sie, die Trennung zu akzeptieren. Anders als Tristan, der verzweifelt nach einem Weg sucht, mit Savannah zusammen sein zu können. 

Gestaltung
Genau wie beim ersten Teil finde ich auch hier das Cover wieder echt hübsch, es ist dem Stil der Reihe ja auch treu geblieben. Die gleiche Farbe, das gleiche Mädchen, fast so wie das erste Cover, aber dadurch eben auch genauso schön.

Story
Um ehrlich zu sein bin ich ziemlich skeptisch an das Buch herangegangen, denn der erste Teil hat mich nicht wirklich überzeugen können. Deshalb dachte ich mal, ich sollte meine Erwartungen an Teil 2 lieber etwas zurückschrauben. Aber ich wurde wirklich relativ positiv überrascht, denn obwohl es bei diesem Buch auch wieder einige Dinge gibt, die mir nicht so gut gefallen haben, fand ich es besser als seinen Vorgänger.
Beim ersten Teil fand ich es ziemlich schade, dass über ganz viele Seiten immer wieder das selbe passiert ist, sodass es schnell langweilig wurde. Das hat die Autorin diesmal besser gemacht. Es gibt zwar immer noch Stellen, die etwas langatmig sind und ruhig mehr Spannung vertragen könnten, aber es passiert insgesamt viel mehr als in Teil 1, und das tut der Geschichte echt gut. Es geht nicht mehr nur um die verzweifelte Liebe von Savannah und Tristan, sondern diesmal auch wirklich um den Clann und den Vampirrat, und dadurch ist die Reihe für mich direkt mal viel interessanter geworden.
Natürlich gibt es immer noch einige Dinge, die mir eher nicht gefallen, so wie die ganzen Stellen, in denen Savannah und Tristan sich gegenseitig hinterher trauern, obwohl wir alle wissen, dass das keinen Sinn macht, oder die Charmers-Treffen (obwohl diese schon ziemlich in den Hintergrund gerückt sind). Trotzdem gab es für mich eben eine eindeutige Steigerung im Vergleich zu Teil 1 und wer weiß, vielleicht wird der nächste Teil ja dann nochmal besser und kann mich dann auch endgültig überzeugen.

Charaktere
Die Charaktere sind hier für mich irgendwie schwer zu beurteilen, denn einerseits find ich sie gar nicht mal so unsympathisch, andererseits können sie einem aber eben doch ziemlich auf die Nerven gehen. Es geht natürlich vor allem um Savannah und Tristan, und Tristan find ich eigentlich auch wirklich nett, aber er ist so eine Riesenklette und würde Sav am liebsten ständig hinterherlaufen, das ist manchmal kaum auszuhalten. Savannah hingegen finde ich mittlerweile ganz cool, da sie diese Vampir-Superfähigkeiten entwickelt, aber manchmal ist sie mit ihren Gedanken an Tristan eben auch ganz schön nervig. Beide haben so ihre Vor- und Nachteile.

Schreibstil
Also eines muss man Frau Darnell lassen, schreiben kann sie. Auch wenn ihre Geschichte manchmal hier und da etwas ins stocken gerät, ist das Buch trotzdem flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen.

Fazit
„Herzblut 2 – Stärker als der Tod“ war tatsächlich besser als der Vorgänger und somit auch besser, als ich gedacht hätte, denn einige Fehler aus Teil 1 konnten behoben werden. Das macht die Reihe für mich gleich etwas interessanter, trotzdem gibt es noch einige Dinge, die nicht so perfekt sind, und ich hoffe mal, die sind dann in Teil 3 endgültig aus der Welt geschafft. 
 3,5 von 5 Blättern

Vielen Dank an Darkiss und Blogg dein Buch!

...und das wars auch schon mit den Ferien

Ja, heute ist meine Laune echt auf dem Tiefpunkt, denn ab morgen fängt die Schule auch hier, in NRW, wieder an:( Oh man, das heißt dann wohl wieder extrem viel Stress und extrem wenig Zeit zu lesen, die ich mir aber irgendwie trotzdem nehmen muss, denn auf Bücher zu verzichten ist ja wohl ein absolutes No-go! Das könnte aber leider schwierig werden, denn das wird nicht nur irgendein Schuljahr, sondern mein allerletztes (ich geh mal ganz optimistisch davon aus, nicht sitzen zubleiben). Und das heißt: In ein paar Monaten sind Abiprüfungen (ahh, Verzweiflung). Ob ich da noch zum Lesen kommen werde? Mal sehen....
Tjaja, jedenfalls waren das meine letzten Sommerferien, und sie waren auch echt schön, aber jetzt bin ich einfach nur gespannt, wie ich Schule, Lesen, Bloggen und alles andere unter einen Hut kriegen soll. Wünscht mir Glück!

Sonntag, 1. September 2013

Lesestatistik: August

Und hier kommen wir mal zu einem sehr traurigen Post. Zumindest für mich, denn ich hab im August so jämmerlich wenig gelesen, das ich das echt schon betrauern sollte. Ich weiß auch nicht woran das liegt, ich hatte ja Ferien und eigentlich Zeit, aber die war dann auf einmal weg und die ungelesenen Bücher waren noch da. Naja, wie auch immer, wenigstens hab ich ein paar Bücher geschafft.

- Erfolgreich Bewerben (4/5)
- Legend - Fallender Himmel (3,5/5)
- Night School 2 (4,5/5)
- Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter (4/5)

Mein Highlight im August


Mein Flop im August

...keiner. Na wenigstens:)


Mein Lieblingscover im August


Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter - Susin Nielsen





Preis: 13,00€
Seiten: 216
Einband: broschiert
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: Juni 2013
Verlag: Carlsen Verlag
Bestellen: *hier*




Inhalt
Violet macht eine schwere Zeit durch: Ihr Vater hat ihre Mutter für eine andere verlassen, in der Schule ist sie ständig den Gemeinheiten der anderen ausgesetzt und die Suche ihrer Mutter nach einem neuen Mann verläuft alles andere als gut. Aber Violet hat einen Plan: Sie will ihre Mutter mit dem besten Mann zusammenbringen, den sie sich denken kann, George Clooney. Das würde all ihre Probleme lösen. Nur gut, dass ihr Vater als Regisseur in dem gleichen Studio arbeitet wie George, da müsste sich doch bestimmt eine Gelegenheit bieten, mit ihm zu reden…

Gestaltung
Ich find das Cover eigentlich nicht so wirklich gelungen. Mit dem rosa Hintergrund und der Puppe vorne drauf ist es zwar eigentlich ganz lustig, aber ich finde, das hätte man auch besser gestalten können. Da gefällt mir das Cover des englischen Original schon wesentlich besser.

Story
Von der Story war ich positiv überrascht. Ich dachte eigentlich, ich hätte es hier mit einem ziemlichen Mädchenbuch zu tun, aber es war sehr viel ernster und tiefgründiger, als ich dachte, und das hat mir wirklich gut gefallen. Natürlich ist es stellenweise auch ziemlich lustig, aber die traurigen Seiten in dem Buch stehen fast schon im Vordergrund und machen alles irgendwie glaubwürdiger.
Man erlebt alles aus Violets Sicht und merkt schnell, dass sie es im Leben nicht gerade leicht hat. In der Schule wird sie von fiesen Zicken gemobbt, zu Hause muss sie sich um ihre kleine Schwester kümmern, da ihre Mom arbeitet, und am allerschlimmsten ist, dass sie sich mit potenziellen Schwiegervätern, aber auch mit der neuen Frau ihres Vaters auseinandersetzen muss. Während ihre Schwiegermütter sich aber wenigstens noch bemüht, sind die neuen Freunde ihrer Mutter meistens ziemliche Katastrophen, die im im günstigsten Falle „nur“ fremdgehen und ich schlimmsten Fall sogar die Hand gegen Violet und ihre Schwester erheben.  Das alles ist dann gar nicht mehr lustig, und ich war beim Lesen teilweise zwar schon etwas traurig, aber irgendwie fand ich, das hat dem Buch auch das gewisse etwas verliehen. Es war in jedem Fall glaubwürdiger, als wenn Violet ganz toll mit der Trennung ihrer Eltern und allen Konsequenzen klargekommen wäre.

Charaktere
Die Figuren fand ich so ziemlich am besten an dem Buch. Vor allem natürlich Violet, die schon so viel Verantwortung tragen muss und alles eigentlich relativ gut hinbekommt. Hin und wieder wird sie etwas schwierig oder wütend, aber wer könnte es ihr in ihrer Situation schon verübeln?
Dagegen war ihre kleine Schwester Rosie einfach nur niedlich. Zwar hat die Trennung der Eltern sie auch ziemlich schwer getroffen, aber sie hat noch viel mehr Vertrauen in ein Happy-End als ihre große Schwester.
Und die Eltern waren fast schon am interessantesten. Während der Vater versucht, sein altes und sein neues Leben möglichst gut miteinander zu verbinden, muss die Mutter für ihre Kinder suchen und versucht gleichzeitig, einen neuen Mann zu finden, wobei sie sich schon den ein oder andern Fehltritt leistet. Das fand ich schon ziemlich spannend. 

Schreibstil
Der Schreibstil war echt gut und hat einfach zu dem Buch gepasst. Es war aus Violets Sicht geschrieben und die Autorin hat es geschafft, es so zu schreiben, dass man auch glauben könnte, Violet hätte es so formuliert. 

Fazit
Dieses Jugendbuch ist zwar ziemlich schnell gelesen und damit eher etwas für zwischendurch, aber es überrascht mit einer wirklich gelungenen Mischung aus lustigen Szenen und einem ernsten Thema und ist deshalb auf jeden Fall empfehlenswert.
 4 von 5 Blättern