Montag, 20. Januar 2014

Insel der Nyx - Daniela Ohms




Preis: 14,95€
Einband: Hardcover
Seiten: 368
Reihe?: Teil 1
Verlag: Planet Girl
Erscheinungsdatum: April 2013
Bestellen: *hier*




Inhalt
Eleni war schon immer anders als alle Anderen. Sie schlafwandelt und prophezeit die Zukunft. Doch erst, als sie mit ihrer Familie nach Kreta zieht, kommen die Geheimnisse ihrer Herkunft langsam ans Licht. Zum Glück findet sie in Philine eine Freundin, die sie versteht und ihr ähnlicher ist als jeder andere. Als Philine dann in schreckliche Gefahr gerät, ist für Eleni klar: Sie muss ihre Freundin retten! Selbst wenn das bedeutet, dass sie die gefährliche und geheimnisvolle Insel der Nyx besuchen muss…

Gestaltung
Ich finde das Cover eigentlich ganz schön, man sieht darauf die geheimnisvolle Insel und kann sie sich so gleich viel besser vorstellen. Außerdem wird die unheimliche Stimmung in dem Buch gut wiedergegeben, es passt also.

Story
Ich war schon ziemlich gespannt auf dieses Buch, da ich ein wirklich sehr großer Fan von Geschichten bin, in denen die griechische Mythologie eine Rolle spielt. Immerhin gehört die „Percy Jackson“- Serie von Rick Riordan auch zu meinen Lieblingsreihen. Von der „Insel der Nyx“ habe ich mir eine ähnliche Geschichte versprochen.
Und mir hat auch wirklich der Mythologie-Anteil in dem Buch besonders gut gefallen. Man kennt das ja vielleicht aus anderen Büchern, dass es dann um Zeus, Poseidon und Hades geht, eigentlich nur um die bekannten griechischen Götter. Hier war das anders: Es ging um Mythen, die nicht so bekannt sind, und dass fand ich wirklich cool, da ich dadurch mal wieder ein paar neue Geschichten aus der griechischen Mythologie kennenlernen konnte. Und im Allgemeinen erhöhen diese Mythen und Sagen die Spannung in einem Buch sowieso immer.
Der Rest der Geschichte konnte mich leider nicht ganz so sehr überzeugen. Irgendwie fand ich die Handlung an manchen Stellen ziemlich verwirrend, ich wusste zwar, dass es um eine Prophezeiung geht, bei der Eleni eine wichtige Rolle spielt, aber ich habe nicht so ganz verstanden, was die „Bösewichte“ in der Geschichte eigentlich wollten. Das hat es für mich ein wenig schwer gemacht, der Handlung zu folgen.
Beim Lesen hatte ich auch das Gefühl, dass ich mit meinen mittlerweile 18 Jahren vielleicht schon zu alt für dieses Buch bin. Klar, manchmal lese ich gerne noch Kinderbücher, aber dieses hier konnte mich nicht so wirklich mitreißen. Es ist ja eigentlich für jüngere Leser geschrieben, und das merkt man dann auch an den Themen, die angesprochen werden. Stellenweise fand ich alles vielleicht sogar ein bisschen zu harmonisch, mir hat da ein wenig das Drama gefehlt ;).

Charaktere
Die Charaktere selbst sind auch sehr jung, vielleicht konnte ich mich deshalb nicht so ganz mit ihnen identifizieren. Eleni und Philine sind aber eigentlich ganz gute Protagonistinnen. Sie sind mutig, nett und vor allem sehr gute Freundinnen, ich glaube jüngere Leser könnte das auf jeden Fall ansprechen!

Schreibstil
Der Schreibstil hat mir wiederum seht gut gefallen. Das Buch liest sich sehr flüssig und auch sehr schnell, und die Autorin schreibt wirklich ziemlich gut.

Fazit
Obwohl „Insel der Nyx“ mich persönlich nicht wirklich überzeugen konnte, würde ich es jüngeren Lesern auf jeden Fall empfehlen. Mir selbst haben vor allem der Schreibstil und der Einfluss der griechischen Mythologie gefallen, mit der Handlung an sich konnte ich aber nicht so viel anfangen.

2,5 von 5 Blättern

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen