Donnerstag, 27. März 2014

Letztendlich sind wir dem Universum egal - David Levithan





Preis: 16,99€
Einband: Hardcover
Seiten: 400
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: März 2014
Verlag: Fischer FJB
Bestellen: *hier*


Inhalt
„Letztendlich sind wir dem Universum egal. Dem Universum und der Zeit. Deswegen dürfen wir einander nicht egal sein.“ (S. 392)
A führt ein außergewöhnliches Leben. Jeden Tag wacht er in einem anderen Körper auf, übernimmt das Leben eines anderen für einen Tag. Doch so außergewöhnlich sein Leben ist, so traurig ist es auch, denn A hat keine Familie, keine Freunde, nicht einmal ein Zuhause. Und auch keine Person, die wenigstens von seinem Schicksal weiß. Bis Rhiannon kommt. Rhiannon, die süß ist und nett und herzensgut und die das Leben von A für immer auf den Kopf stellt…

Gestaltung
Mir gefällt das Cover wirklich sehr gut, weil es einerseits einfach cool aussieht mit dem schwarzen Hintergrund und der bunten Schrift, und weil es andererseits total gut zu der Geschichte passt: Man sieht ganz viele Gesichter und das passt ja super dazu, dass A jeden Tag in einem neuen Körper aufwacht. Außerdem sieht das Buch unter dem Schutzumschlag auch ganz toll aus!

Story
Ich hab mich richtig auf das Buch gefreut, weil ich seit „Nick&Norah“ einfach ein Fan von David Levithan bin und auch weil die Beschreibung zu dem Buch einfach fantastisch klang. Und enttäuscht wurde ich auf jeden Fall nicht!
Irgendwie hat die Geschichte etwas ganz Besonderes, als ich es gelesen habe kam mir das jedenfalls so vor. Wahrscheinlich ist es die Idee dahinter, also das die Hauptfigur A (an diesen Namen musste ich mich erstmal gewöhnen) jeden Tag den Körper wechselt. Das Tolle dabei ist, dass der Autor diese Idee richtig gut ausarbeitet und auch sehr konsequent das ganze Buch über beibehält. Das heißt, dass es zu diesem „Körper-Wechsel“ ganz genaue Regeln gibt und dass alles auch irgendwie realistisch wirkt. Naja, bis auf die Tatsache, dass man den Körper einfach nicht wechseln kann;) Man kriegt auch einen tollen Einblick in das Leben von A, also darin, was es eigentlich heißt, so ein Leben zu führen. Einerseits heißt es, jeden Tag ein anderer Mensch zu sein und sich nicht nur mit seinen eigenen Problemen, sondern auch mit den Problemen der jeweiligen Person beschäftigen zu müssen. Das ist mitunter ziemlich bewegend oder heftig, denn im Verlauf der Geschichte lernt man natürlich viele von diesen Personen und ihren Geschichten kennen. Andererseits heißt es aber auch, dass A sich kein richtiges Leben aufbauen kann, weil er ja jeden Tag woanders ist, und das ist schon richtig traurig. Aber A hat sich damit abgefunden und versucht, sich so wenig in das Leben seines jeweiligen „Leih-Körpers“ einzumischen.
Tja, und dann kommt Rhiannon, und man ahnt es natürlich schon, mit ihr wird die Geschichte zu einer Liebesgeschichte. Darum geht es in dem Buch hauptsächlich und es ist auch wirklich süß, aber auch sehr tragisch, weil man sich ja vorstellen kann, dass eine normale Beziehung einfach nicht möglich ist. Außerdem steckt Rhiannon in einer Beziehung, da gibt es also einige Schwierigkeiten.
Mir hat das Buch eigentlich richtig gut gefallen, mit der Idee und der Liebesgeschichte und allem. Das einzige was nicht so toll war, war dass die Geschichte manchmal einfach ein wenig auf der Stelle tritt und es dafür am Ende ein wenig zu schnell geht. Dafür hat mich das Ende dann aber auch richtig überrascht!

Charaktere
A ist meiner Meinung nach eine ziemlich coole Hauptfigur, weil es nur um den Charakter geht. Das äußerliche und das Umfeld ändern sich jeden Tag und deshalb achtet man nur auf die Persönlichkeit, was echt toll ist! Noch dazu war A mir die Geschichte über eigentlich sehr sympathisch.
Rhiannon ist die meiste Zeit auch wirklich sympathisch. Sie scheint einfach freundlich und spontan zu sein, besonders am Anfand, und das ist toll, aber leider wird sie gegen Ende des Buchs ein wenig nervig, weil die Situation für sich natürlich auch sehr schwer ist und sie versucht, damit fertig zu werden.

Schreibstil
David Levithan schreibt wirklich wunderschön! Nicht nur dass sich das Buch total schnell und flüssig liest, die Sätze die er schreibt fühlen sich manchmal auch so wahr an und man findet sich teilweise einfach darin wieder, was richtig toll ist!

Fazit
Mir hat das neue Buch von David Levithan sehr gut gefallen! Beim Lesen habe ich wirklich gemerkt, dass es etwas Besonderes ist, und deshalb sollte jeder, dem die Beschreibung gefällt, es lesen, denn das lohnt sich!
 4,5 von 5 Blättern

Kommentare:

  1. Bereits die englische Ausgabe stand schon auf meiner Wunschliste. Das deutsche Coer finde ich zwar wirklich hässlich, aber die Geschichte und deine Rezension dazu hören sich so vielversprechen an, dass es wohl bald mal auf deutsch gelesen werden muss. (':

    Liebe Grüße ♥

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    1. Wirklich, du findest das Cover hässlich?! Ich mag es eigentlich sehr, aber da gehen die Meinungen ja immer auseinander:) Und das Buch ist wirklich etwas Besonderes, ich fand es zwar nicht perfekt, aber es zu lesen lohnt sich auf alle Fälle!
      Liebe Grüße!

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