Sonntag, 30. März 2014

Meine reBuy-Bestellung :D

Hi Leute^^ Ich wünsch euch einen schönen Sonntag! Ich weiß, bis auf ein paar Rezis hab ich mich länger nicht gemeldet, was an extremem Zeitmangel lag, aber heute möchte ich euch einfach mal zeigen, was ich mir kürzlich so alles bei reBuy bestellt habe. Ich hab noch einen riesigen Stapel an anderen Neuzugängen, aber die werd ich wohl ein andermal vorstellen, falls daran Interesse besteht (könnt ihr ja mal in die Kommentare schreiben ;)).
So, das ist meine Bestellung:) Eigentlich habe ich nur etwas bestellt, weil ich unbedingt die Harry Potter 7.1 Special-Edition DVD haben wollte, die ihr da seht. Wenn man die neu kauft, kostet die etwa 30€, das war mir eindeutig zu viel (und überhaupt, wieso kostet das so viel, die anderen Teile haben auch nie so viel gekostet?!). Naja, jedenfalls gabs die dann bei reBuy für knapp 7€, und da musste ich einfach zugreifen, denn die Special-Editions von Harry Potter sind immer super und die Extras total sehenswert, besonders für Fans! (Außerdem sieht die DVD noch aus wie neu, juhu!)

Und da ich nicht nur eine DVD bestellen wollte, dachte ich mir, vielleicht nehm ich noch 1-2 Bücher mit. Es sind dann 5 geworden XD Die seht ihr auf dem Bild. Alle standen schon ewig lange auf meiner Wunschliste und sind in relativ gutem Zustand, naja, bis auf "Magierlicht", das sieht nicht so super aus. Aber da ich das Buch schon so lange (in genau dieser Ausgabe) haben wollte, werde ich einfach damit leben können.
Die anderen Bücher sehen, wie gesagt, echt gut aus. "Die Frau des Zeitreisenden" wollte ich unbedingt haben, seitdem ich den Film gesehen habe, und endlich hab ich es jetzt! "Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen" steht schon ewig auf meiner WL und ist jetzt endlich mein, und das zum Schnäppchenpreis! Es geht darum um ein Mädchen, das aus Essen Gefühle herausschmecken kann, für mich hört sich das einfach super an!
Dann haben wir da noch die beiden David Nicholls Bücher. "Zwei an einem Tag" ist eines meiner Lieblingsbücher, und jetzt hab ich es endlich auch :) Aber ich bin mir noch nicht mal sicher, ob ich das behalten will, denn das andere Buch ist ja ein Taschenbuch, und ich hab mir überlegt, dass ich die Bücher des Autors wahrscheinlich alle in der Taschenbuch-Ausgabe haben will. Ich mag es einfach, wenn alle einheitlich sind:) Ich dachte mir, dass ich das Hardcover vielleicht bei der Welttag-des-Buches-Aktion an euch verlosen könnte. Ihr könnt ja bescheid geben, falls Interesse besteht ;)

So, das waren jetzt meine reBuy-Neuzugänge. Kennt ihr die Bücher schon und könnt ihr eines besonders empfehlen?

Donnerstag, 27. März 2014

Ich und die Menschen - Matt Haig



Preis: 14,90€
Einband: broschiert
Seiten: 352
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: April 2014
Verlag: dtv
Bestellen: *hier*




Inhalt
„So etwas passiert, wenn man erfährt, dass es möglich ist, Schmerz zu empfinden, über den man keine Kontrolle hat. Man wird verwundbar. Und die Möglichkeit von Schmerz ist der wunde Punkt, an dem Liebe entsteht.“ (S. 201)
In einer regnerischen Freitagnacht wandert der Professor für Mathematik, Andrew Martin, nackt durch die Straßen von Cambridge. Doch er hat nicht den Verstand verloren, sondern ein Wesen von einem anderen Stern hat Besitz von ihm ergriffen, um einen Auftrag auf der Erde auszuführen. Diesem „neuen“ Andrew sind die Menschen fremd, er versteht sie nicht und verabscheut sie. Doch während er an der Erfüllung seiner Mission arbeitet, erkennt er, dass es doch Dinge gibt, die ein menschliches Leben lebenswert machen. Wie Musik, zum Beispiel, oder Erdnussbutter. Und vielleicht sogar die Liebe…

Gestaltung
Ich mag das Cover wirklich sehr, ich finde es richtig schön! Mit der Erde in Mittelpunkt und dem „neuen“ Andrew, wie er sie betrachtet, und einfach nur diese schönen Blautöne, für mich ist das Cover einfach toll.

Story
Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe, und vor allem nachdem ich den wundervollen Buchtrailer gesehen habe, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Und natürlich hatte ich auch ziemlich hohe Erwartungen, das ließ sich nicht vermeiden. Und jetzt, nachdem ich es schließlich gelesen habe, kann ich nur sagen, dass alle meine Erwartungen erfüllt wurden, wenn nicht sogar übertroffen, und dass es einfach nur ein ganz wundervolles Buch ist! Und deshalb ist hier mein Rat an jeden, der diese Rezension vielleicht liest: Les dieses Buch, du wirst es nicht bereuen! Es ist wundervoll und macht einen ganz nachdenklich, aber irgendwie auch glücklich, ein Mensch zu sein, und wenn ein Buch so etwas auslöst dann ist das ein klares Zeichen dafür, dass es gut ist!
Die Geschichte dreht sich um das außerirdische Wesen, das von Andrew Martin Besitz ergriffen hat. Ich fand es etwas merkwürdig, dass man den Namen des Protagonisten nicht kennt, da es da, wo er herkommt, keine Namen gibt, aber man gewöhnt sich schnell daran und deshalb war er für mich einfach Andrew. Der „echte“ Andrew hatte eine bahnbrechende Entdeckung gemacht, und genau deshalb ist Andrew 2 jetzt auf der Erde: Er soll diese Entdeckung wieder vernichten. Man kann wohl seine eigene Meinung dazu haben, ob diese Entscheidung richtig ist oder nicht, aber während der Geschichte grübelt man schon ziemlich darüber nach, ob die Menschheit wirklich bereit wäre für de riesigen Schritt, den diese Entdeckung auslösen würde.
Während der neue Andrew nun auf der Erde ist, um seinen Auftrag auszuführen, gewöhnt er sich langsam an die Menschen und deren Leben, das er zu Anfang ganz schrecklich findet. Und dieses „Gewöhnen“ ist so herzerwärmend und lustig und toll beschrieben, dass mich das Buch wirklich begeistert hat. Denn eigentlich geht es nicht nur um den Auftrag, sondern eben auch um uns, um die Menschen, und alles was sie ausmacht. Es geht darum, was total merkwürdig ist (und da gibt es schon einige Sachen, die das Buch da aufdeckt), aber es geht auch darum, was so wundervoll ist, wie zum Beispiel Kunst, Gedichte und Musik, gutes Essen, und nicht zuletzt natürlich die Liebe. Und es ist einfach ganz und gar wunderbar zu verfolgen, wie der neue Andrew all die Eigenheiten entdeckt, die unsere Welt ausmachen.

Charaktere
Andrew, also den neuen Andrew, fand ich toll. Zu Anfang ist er unglaublich emotionslos und analysiert seine Umgebung einfach nur mehr oder weniger neutral, aber er macht im Laufe der Geschichte einfach eine unglaubliche Entwicklung durch und war mir gegen Ende einfach schon richtig ans Herz gewachsen!
Die Familie des alten Andrew, die der neue Andrew dann auch „übernimmt“, war mir auch unglaublich sympathisch. Isobel und Gulliver sind eigentlich ganz typische Menschen, also alles andere als perfekt aber irgendwie doch liebenswert, und das hat sie dann auch sehr sympathisch gemacht.

Schreibstil
Das Buch ist aus Sicht des neuen Andrew geschrieben und richtet sich an andere Wesen des Planets, von dem er kommt. Also ist manchmal alles ein bisschen merkwürdig beschrieben, aber genau das macht es auch so toll. Der Schreibstil passt einfach zu dem Buch, in dem er auch auf so wundervolle Weise etwas Besonderes ist.

Fazit
Ich bin von „Ich und die Menschen“ einfach nur begeistert. Das Buch hat mich berührt und nachdenklich gemacht, konnte mich aber auch sehr gut zum Lachen bringen, und ist für mich deshalb ein absolutes Lese-Highlight!
 5 von 5 Blättern

Mind the Gap - Emmy Abrahamson




Preis: 12,95€
Einband: broschiert
Seiten: 220
Reihe?: Teil 1 von 3
Erscheinungsdatum: April 2014
Verlag: dtv
Bestellen: *hier*




Inhalt
Filippa Karlsson hat gerade ihr Abitur gemacht und wagt nun den ganz großen Schritt: Um ihre Träume zu verwirklichen, zieht sie von Schweden nach London, um dort an der Royal Drama School zu studieren und eine berühmte Schauspielerin zu werden. Doch es ist gar nicht so leicht, an der Schule angenommen zu werden, und in einer Stadt wie London ist das nicht ihr einziges Problem: Filippa muss sich mit verrückten Vermietern, fiesen Typen, einer aussichtslosen Jobsuche und dem verwirrenden Londoner Nachtleben auseinandersetzen…

Gestaltung
Ich mag das Cover eigentlich ganz gern. Natürlich ist es nichts unglaublich Besonderes, aber es passt perfekt zu der Geschichte und ist mit der Skyline von London im Hintergrund auch wirklich nett anzusehen.

Story
Ich bin mir nicht so ganz sicher, was ich von der Geschichte halten soll, aber eins muss ich wirklich zugeben: Dieses Buch hat einfach Unterhaltungscharakter! Wenn man es liest ist es egal, ob man etwas mit der Story anfangen kann oder nicht, man hat einfach Spaß daran, weil Filippa in so merkwürdige und skurrile Situationen kommt, dass man einfach wissen möchte, wie es weitergeht.
Ich hatte vorher gehofft, dass es in dem Buch vor allem um London geht und darum, wie es ist, wenn man dort hinzieht und eigentlich noch gar nichts kennt, weil mich dieses Thema sehr interessiert. Das wurde allerdings nur teilweise thematisiert. Natürlich geht es darum, wie Filippa in ihrer neuen Heimat zurechtkommt, aber um London an sich geht es gar nicht soo sehr. Das Buh könnte eigentlich auch in einer anderen großen Stadt spielen, das fand ich etwas schade, weil ich mir ein stärkeres London-Feeling gewünscht hätte.
Andererseits wird ganz toll gezeigt, wie es ist, wenn man in eine solche Großstadt zieht. Ich fand es super, dass nichts beschönigt wurde, sondern einfach gesagt wurde, dass alles unheimlich teuer und fremd und schwierig und manchmal zum Verzweifeln ist. Trotzdem passieren natürlich nicht nur schlechte Sachen, sonst wäre das Buch ja ziemlich deprimierend.
Natürlich spielt auch die Liebe eine große Rolle, denn Filippa will unbedingt einen coolen Boyfriend haben und erlebt dabei die ein oder andere Enttäuschung. Für mich hätte das Thema nicht so sehr fokussiert werden müssen, aber das gehört bei so einem Buch wohl dazu.
Insgesamt war „Mind the Gap“ für mich aber ein sehr unterhaltsames Buch und ein vielversprechenden Auftakt für die Trilogie.

Charaktere
Es geht natürlich hauptsächlich um Filippa, und die war mir eigentlich sehr sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, da sie nicht so ein perfekter Charakter ist, sondern durchaus ihre Stärken und Schwächen hat. Sie ist zum Beispiel ziemlich unsicher, kommt aber auch gut mit ihrer Situation zurecht und schafft es, im Großstadtgetümmel zu überleben. Das einzige, was mich dann doch an ihr gestört hat, war, dass sie manchmal wirklich sehr naiv ist.

Schreibstil
Den Schreibstil fand ich gut. Man konnte das Buch flüssig lesen und alles war verständlich, allerdings war auch der Schreibstil nichts wirklich Besonderes.

Fazit
„Mind the Gap“ von Emmy Abrahamson ist ein vielversprechender Trilogie-Auftakt und auf alle Fälle unterhaltsam. Auch wenn ich das Buch nicht perfekt fand, habe ich es gerne gelesen und bin schon gespannt, ob die Fortsetzungen das Potential der Geschichte vielleicht noch besser ausschöpfen können.
 3,5 von 5 Blättern

Letztendlich sind wir dem Universum egal - David Levithan





Preis: 16,99€
Einband: Hardcover
Seiten: 400
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: März 2014
Verlag: Fischer FJB
Bestellen: *hier*


Inhalt
„Letztendlich sind wir dem Universum egal. Dem Universum und der Zeit. Deswegen dürfen wir einander nicht egal sein.“ (S. 392)
A führt ein außergewöhnliches Leben. Jeden Tag wacht er in einem anderen Körper auf, übernimmt das Leben eines anderen für einen Tag. Doch so außergewöhnlich sein Leben ist, so traurig ist es auch, denn A hat keine Familie, keine Freunde, nicht einmal ein Zuhause. Und auch keine Person, die wenigstens von seinem Schicksal weiß. Bis Rhiannon kommt. Rhiannon, die süß ist und nett und herzensgut und die das Leben von A für immer auf den Kopf stellt…

Gestaltung
Mir gefällt das Cover wirklich sehr gut, weil es einerseits einfach cool aussieht mit dem schwarzen Hintergrund und der bunten Schrift, und weil es andererseits total gut zu der Geschichte passt: Man sieht ganz viele Gesichter und das passt ja super dazu, dass A jeden Tag in einem neuen Körper aufwacht. Außerdem sieht das Buch unter dem Schutzumschlag auch ganz toll aus!

Story
Ich hab mich richtig auf das Buch gefreut, weil ich seit „Nick&Norah“ einfach ein Fan von David Levithan bin und auch weil die Beschreibung zu dem Buch einfach fantastisch klang. Und enttäuscht wurde ich auf jeden Fall nicht!
Irgendwie hat die Geschichte etwas ganz Besonderes, als ich es gelesen habe kam mir das jedenfalls so vor. Wahrscheinlich ist es die Idee dahinter, also das die Hauptfigur A (an diesen Namen musste ich mich erstmal gewöhnen) jeden Tag den Körper wechselt. Das Tolle dabei ist, dass der Autor diese Idee richtig gut ausarbeitet und auch sehr konsequent das ganze Buch über beibehält. Das heißt, dass es zu diesem „Körper-Wechsel“ ganz genaue Regeln gibt und dass alles auch irgendwie realistisch wirkt. Naja, bis auf die Tatsache, dass man den Körper einfach nicht wechseln kann;) Man kriegt auch einen tollen Einblick in das Leben von A, also darin, was es eigentlich heißt, so ein Leben zu führen. Einerseits heißt es, jeden Tag ein anderer Mensch zu sein und sich nicht nur mit seinen eigenen Problemen, sondern auch mit den Problemen der jeweiligen Person beschäftigen zu müssen. Das ist mitunter ziemlich bewegend oder heftig, denn im Verlauf der Geschichte lernt man natürlich viele von diesen Personen und ihren Geschichten kennen. Andererseits heißt es aber auch, dass A sich kein richtiges Leben aufbauen kann, weil er ja jeden Tag woanders ist, und das ist schon richtig traurig. Aber A hat sich damit abgefunden und versucht, sich so wenig in das Leben seines jeweiligen „Leih-Körpers“ einzumischen.
Tja, und dann kommt Rhiannon, und man ahnt es natürlich schon, mit ihr wird die Geschichte zu einer Liebesgeschichte. Darum geht es in dem Buch hauptsächlich und es ist auch wirklich süß, aber auch sehr tragisch, weil man sich ja vorstellen kann, dass eine normale Beziehung einfach nicht möglich ist. Außerdem steckt Rhiannon in einer Beziehung, da gibt es also einige Schwierigkeiten.
Mir hat das Buch eigentlich richtig gut gefallen, mit der Idee und der Liebesgeschichte und allem. Das einzige was nicht so toll war, war dass die Geschichte manchmal einfach ein wenig auf der Stelle tritt und es dafür am Ende ein wenig zu schnell geht. Dafür hat mich das Ende dann aber auch richtig überrascht!

Charaktere
A ist meiner Meinung nach eine ziemlich coole Hauptfigur, weil es nur um den Charakter geht. Das äußerliche und das Umfeld ändern sich jeden Tag und deshalb achtet man nur auf die Persönlichkeit, was echt toll ist! Noch dazu war A mir die Geschichte über eigentlich sehr sympathisch.
Rhiannon ist die meiste Zeit auch wirklich sympathisch. Sie scheint einfach freundlich und spontan zu sein, besonders am Anfand, und das ist toll, aber leider wird sie gegen Ende des Buchs ein wenig nervig, weil die Situation für sich natürlich auch sehr schwer ist und sie versucht, damit fertig zu werden.

Schreibstil
David Levithan schreibt wirklich wunderschön! Nicht nur dass sich das Buch total schnell und flüssig liest, die Sätze die er schreibt fühlen sich manchmal auch so wahr an und man findet sich teilweise einfach darin wieder, was richtig toll ist!

Fazit
Mir hat das neue Buch von David Levithan sehr gut gefallen! Beim Lesen habe ich wirklich gemerkt, dass es etwas Besonderes ist, und deshalb sollte jeder, dem die Beschreibung gefällt, es lesen, denn das lohnt sich!
 4,5 von 5 Blättern

Samstag, 15. März 2014

Die Nacht, als Gwen Stacy starb - Sarah Bruni





Preis: 17,95€
Einband: Hardcover
Seiten: 320
Reihe?: Einzelband
Verlag: Script 5
Erscheinungsdatum: März 2014
Bestellen: *hier*




Inhalt
Sheila Gower fühlt sich nicht wirklich wohl in ihrer Heimat, in Iowa. Statt bei ihrer Familie zu bleiben, würde sie viel lieber die Welt entdecken, und am allerliebsten in Paris leben. Um das Geld dafür aufzutreiben, jobbt sie in einer Tankstelle. Doch als eines Tages Peter Parker, Spider-Mans Alter Ego, vor ihr steht und ihr ein Abenteuer vorschlägt, greift sie zu ohne lange nachzudenken. Und wird für Peter plötzlich zu Gwen Stacy, Spider-Mans erster großer Liebe. Doch in den Comics endete diese Geschichte immer tragisch…

Gestaltung
Ich weiß nicht so genau, woran es liegt, aber ich habe mich wirklich in dieses Cover verliebt! Es sieht einfach cool aus mit dem Spinnennetz und den vielen Sternen, und die Farben sehen auch super aus. Außerdem passt das Cover sehr gut zum Inhalt, deshalb ist die Gestaltung wirklich gut gelungen.


Story
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, denn für mich hat sich die Inhaltsangabe toll angehört. Als ich sie gelesen habe, habe ich mir direkt vorgestellt, dass das Buch etwas Besonderes ist. Nachdem ich es gelesen habe, hat sich dieser erste Eindruck eindeutig bestätigt: Das Buch ist auf eine sehr merkwürdige, sehr positive Art und Weise etwas ganz Besonderes.
Es geht um Sheila und Peter (obwohl Peter nicht sein richtiger Name ist). Sheila will einfach nur weg aus Iowa und Peter will sozusagen einen Auftrag erfüllen, für den er Sheilas Hilfe braucht (ich verrate an dieser Stelle mal nicht mehr über diesen Auftrag, da das wohl schon ein Spoiler wäre). Also machen sich beide zusammen auf den Weg, raus aus Iowa und ab nach Chicago. Dort leben sie, teils bewusst und teils unbewusst, die Liebesgeschichte von Spider-Man und seiner ersten großen Liebe Gwen Stacy nach. Allein schon deshalb war ich unglaublich fasziniert: Die Autorin bezieht sich in ihrer Geschichte immer wieder auf die Comics, es werden so viele Parallelen geschaffen, dass man einfach nur beeindruckt ist. Dazu muss ich sagen: Dass ich diese Verbindung zu den Comics so gut fand, liegt wohl daran, dass ich Superhelden-Geschichten schon immer toll fand. Aber ich glaube, auch ohne diese Begeisterung kann das Buch einem gefallen, und man braucht auch keinerlei Vorwissen, es wird alles sehr gut und verständlich erklärt.
Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was einem wirklich einen spannenden Blickwinkeln auf das Geschehen verschafft. Es wird aus Sheilas, Peters und gegen Ende noch aus einer dritten Sicht erzählt, und dadurch erfährt man schon sehr viel über die Gedanken, Gefühle, aber auch Handlungen der Personen. Trotzdem bleibt die Geschichte sehr geheimnisvoll, da es immer einige ungelöste Fragen gibt, die über allem schweben und deren Antwort man unbedingt haben will. Genau das sorgt auch dafür, dass das Buch teilweise sehr spannend ist.
Das blöde an diesen ungelösten Fragen ist nur: Viele davon bleiben ungelöst. Zwar gibt es ein nachvollziehbares Ende, das einem ein paar Antworten liefert, aber trotzdem war das Ende auch offen und es blieb wirklich viel unbeantwortet, was mich sehr gestört hat. Als ich über dieses offene Ende nachgedacht habe, ist mir zwar aufgefallen, dass es bei der Geschichte irgendwie durchaus Sinn macht, das Ende offen zu lassen, stören tut es mich aber trotzdem noch.
Insgesamt hat mir die Geschichte aber trotzdem sehr gut gefallen, weil ich noch nie etwas in der Art gelesen habe. Das konnten auch das offene Ende und ein paar Längen in der Mitte des Buches mir nicht vermiesen.

Charaktere
Die Charaktere haben mich einfach fasziniert. Ich glaube, viel besser kann ich das in diesen Fall gar nicht ausdrücken. Ich kann nicht unbedingt sagen, dass ich Sheila und Peter unglaublich sympathisch oder unsympathisch fand (obwohl ich sie doch mochte), es ist einfach nur so, dass sie jeweils ihre ganz eigene Geschichte und Persönlichkeit haben, und doch leben sie gleichzeitig ein Doppelleben als Peter Parker und Gwen Stacy. Daraus hat sich, zumindest für mich, einfach eine unglaublich interessante Mischung ergeben.


Schreibstil
Den Schreibstil, und auch die Idee mit dem Perspektivenwechsel, fand ich sehr gut. Das Buch ist zwar auch ein bisschen ungewöhnlich geschrieben, wie ich finde, aber das passt auch ganz toll zu der Geschichte.

Fazit
„Die Nacht, als Gwen Stacy starb“ hat mich wirklich fasziniert und wird mir wohl noch länger im Gedächtnis bleiben. Das Buch ist einfach etwas Besonderes und sehr ungewöhnlich, was es auch so unglaublich interessant macht. Nur das offene Ende hat mich gestört, ansonsten kann ich das Buch absolut empfehlen.
 4 von 5 Blätter

Dienstag, 4. März 2014

Singe, fliege, Vöglein, stirb - Janet Clark





Preis: 12.00€
Einband: broschiert
Seiten: 336
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: März 2014
Verlag: Loewe
Bestellen: *hier*




Inhalt
Als Ina die Leiche eines Mädchens findet, ändert sich ihr Leben schlagartig: Ihr Freund Aaron wird verdächtigt, der Mörder zu sein, und als sie ihn verteidigt fällt der Verdacht sogar auf sie selbst. Ina weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Als sie dann noch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, will Ina nur noch eines: Dass der Albtraum endlich ein Ende hat!

Gestaltung
Ich fand die Cover dieser Janet Clark-Jugendthriller ja schon vorher so genial, und dieses Buch hat auch so ein unglaublich tolles Cover. Das Blumenmuster sieht echt hübsch aus, und dazu diese schwarze Schrift und der schwarze Rand, das sieht zusammen einfach cool aus!

Story
Als ich mit dem Buch angefangen habe, hatte ich richtig Lust auf so einen Jugendthriller, einfach mal was Spannendes. Und irgendwie habe ich das bekommen, es war aber etwas anders, als ich erwartet habe.
Am Anfang ist die Geschichte noch etwas zäh, man erfährt nur ein paar Hintergrundinformationen über die Charaktere und die Situation. Erst als Ina die Leiche findet nimmt die Story Fahrt auf und wird dann zum Ende hin immer spannender und temporeicher. Deshalb fand ich den Anfang auch nur ok, das Ende dafür aber echt gut.
Das Typische für einen Jugendthriller sind ja immer die vielen Geheimnisse und offenen Fragen, und davon gibt es in diesem Buch jede Menge. Es kommen immer mehr Aspekte in dem Mordfall hinzu, von denen man aber nicht genau weiß, was es damit auf sich hat. Erst ganz am Ende bekommt man eine Antwort, aber zwischendrin hatte ich ein wenig das Gefühl, schon ein bisschen den Überblick zu verlieren, weil es so viele verschiedene Indizien gab. Trotzdem haben die vielen Geheimnisse die Spannung erhöht.
Ich muss sagen, was den Täter angeht hat sich mein Verdacht vom Anfang tatsächlich bestätigt. Trotzdem kann man nicht unbedingt behaupten, dass das Buch vorhersehbar ist, weil man immer wieder verwirrt wird. Ich hatte zwar eine Vorahnung, aber ich musste immer wieder daran zweifeln, bevor sie sich als richtig herausgestellt hat.

Charaktere
Bei den Charakteren hat die Autorin es geschafft, dass fast jeder undurchschaubar ist, man traut ihnen alles zu. Die Geschichte ist abwechselnd aus Inas und Aarons Sicht erzählt, und beide waren mir relativ sympathisch. Bei allen anderen kann man sich allerdingt nicht sicher sein, weil ja jeder der Mörder sein könnte.

Schreibstil
Ich fand das Buch eigentlich echt gut geschrieben, es lässt sich gut lesen und der Perspektivenwechsel hat mir auch super gefallen. Das einzige, was ich hier bemängeln kann, ist, dass bei Aarons Sichtweise immer so viele Abkürzungen benutzt werden, die ein kleines bisschen stören (zumindest mich).

Fazit
„Singe, fliege, Vöglein, stirb“ ist für mich ein guter Jugendthriller, der es eindeutig schafft, Spannung zu erzeugen. Perfekt fand ich das Buch zwar nicht, trotzdem habe ich es gerne gelesen und mitgerätselt.
 
3,5 von 5 Blättern