Freitag, 16. Oktober 2015

[Rezension] Kill Order - James Dashner



Preis: 19,99€
Einband: Hardcover
Seiten: 448
Reihe?: Prequel zur Maze Runner-Trilogie
Erscheinungsdatum: August 2015
Verlag: Chicken House
Rezensionsexemplar?: ja



Achtung! Spoiler zur Maze Runner-Trilogie möglich!;)

Inhalt
Die Vorgeschichte zur Maze Runner-Trilogie – düster, packend, nervenaufreibend!
13 Jahre bevor Thomas ins Labyrinth kam:
Unerträgliche Hitze, radioaktive Strahlen und riesige Flutwellen – das Land liegt brach. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Mark und seine Freunde irren durch verlassene Städte auf der Suche nach einem Ort, an dem sie bleiben können. Als sich ein Hubschrauber nähert, glauben sie an Rettung. Doch sie werden beschossen, mit infizierten Pfeilen, die einen Virus verbreiten. Wer tut den Menschen so etwas an? Mark und seiner Truppe bleibt nicht viel Zeit das herauszufinden, denn der Virus mutiert und wird zur tödlichen Gefahr …
Meine Meinung
Erst vor kurzem habe ich die Maze Runner Trilogie gelesen – und ohh, ich wollte unbedingt mehr von dieser Geschichte erfahren, in welcher Weise auch immer! Deshalb war das Prequel auch ein Must-Read für mich. Ja klar, die Charaktere sind nicht mehr die Gleichen, und die Story setzt an einem ganz anderen Punkt an, aber die ganze ANGST-Geschichte hat mich unheimlich fasziniert und ich wollte einfach mehr darüber und über den Brand erfahren!

Beim Lesen ist mir eines ziemlich schnell klar geworden: Dieses Prequel kommt für mich wirklich nicht an die Trilogie heran. Es hat mich sehr gut unterhalten, aber insgesamt hatte ich an der Geschichte viel mehr auszusetzen als das damals bei Thomas‘ Abenteuer der Fall war.

In erster Linie gab es für meinen Geschmack zu viele Kämpfe und zu wenig Plot. Gefühlt gab es auf jeder zweiten Seite eine Schlägerei, und eigentlich finde ich sowas in Büchern immer echt spannend, aber zu viel ist einfach zu viel. Wenn man aber ein Leser ist, der genau so etwas mag, dann wird man mit diesem Buch wahrscheinlich sehr glücklich werden! Andererseits waren dann genau diese Szenen mit den Leuten, die am Brand erkrankt sind, wieder sehr mitreißend, denn genau das habe ich mir ja von dem Buch erhofft: Einen genaueren Einblick in diese Welt zu kriegen und auch mehr über den Virus zu erfahren. 

Dadurch, dass eben so viel gekämpft wird, bleibt wenig Platz für einen besonders ausgefallenen Plot. Eigentlich könnte man die Geschichte von Mark und seinen Freunden sehr schnell zusammenfassen (was ich jetzt NICHT tun werde), und ein paar mehr Wendungen der Geschichte hätten mir gut gefallen.

Der große Pluspunkt der Geschichte ist meiner Meinung nach, dass sie einem nicht so vorkommt, als ob sie an den Haaren herbeigezogen wäre. Das kann ja bei Prequels ja schnell mal vorkommen, aber die Geschichte von Mark kam mir irgendwie so vor, als ob sie sich logisch aus der Maze Runner-Reihe ergibt. Auch wenn sie vorher spielt. Ich hoffe ihr wisst, was ich meine;D
Außerdem hat man tatsächlich nochmal einen guten Einblick in einige Aspekte aus der Maze Runner-Reihe bekommen, wie die Zeit der Sonneneruptionen und eben den ersten Ausbruch des Brands. Man kriegt also eigentlich schon, was man erwartet:)

Fazit
„Kill Order“ hat mich weder begeistert noch enttäuscht. Für mich gab es einfach zu viele Kampfszenen und ein bisschen zu wenig Handlung. Trotzdem habe ich es nochmal genossen, einen Einblick in diese Welt zu bekommen und habe mich von dem Buch auch echt gut unterhalten gefühlt.
 3,5 von 5 Blättern

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