Dienstag, 31. März 2015

Disney Dienstag [3] - Bücher und ihre innere Schönheit...


Jeahh, es ist mal wieder Disney-Dienstag. Eine tolle Aktion von LeFaBook, ich kanns gar nicht oft genug betonen:D Und heute ist die Frage auch ganz besonders spannend - und für mich auch irgendwie schwierig.

Es war tatsächlich nicht so leicht, in meinem SuB ein Buch rauszusuchen, das nicht wirklich hübsch ist0o Ich bin einfach viel zu verrückt nach tollen Covern *tststs* DAbei finde ich auch "Ewig Zweiter" gar nicht sooo hässlich, immerhin hat es einen orangenen Buchschnitt und ich liebe bunte Buchschnitte*_* Das Buch liegt seit ein paar Monaten auf meinem SuB und musste unbedingt gekauft werden (auf einer tollen David Nicholls-Signierstunde), denn Davd Nicholls gehört zu meinen Lieblingsautoren!! Deshalb bin ich mir auch verdammt sicher: Auch wenn das Cover keinen Preis gewinnen wird, der Inhalt reißt mich bestimmt vom Hocker!!:D

Und darum geht es in dem Buch:
Wie man Filmstar wird? Über den kleinen Umweg des Ersatzschauspielers – so jedenfalls denkt sich das Stephen C. McQueen. Dem Schauspieler mit erstaunlichem Talent zum Pech – eine eben geschiedene Ehe, eine stagnierende, äußerst fragwürdige Karriere, keine Freunde, eine distanzierte Tochter, eine absolut verwahrloste Wohnung – begegnet auf eben diesem Umweg in Gestalt von Josh Harper sein bislang größtes Übel. Den zwölftsexyesten Mann der Welt und Star des Theaterstücks Verrückt, verworfen und gefährlich gilt es im Notfall, in seiner Rolle als Lord Byron zu ersetzen. Doch: Josh sieht nicht nur fantastisch aus, ist immer witzig, wortgewandt und einnehmend, er ist auch immer pünktlich und bei frustrierend guter Gesundheit. Dass Joshs Frau Nora Stephen ein bisschen zu gut gefällt und er sich mit ihr anfreundet, macht die Sache auch nicht eben einfacher.
*Quelle*


In welchem Buch seht ihr die innere Schönheit?^^ Ich bin gespannt, denn mir fallen gar nicht so viele mit hässlichen Covern einOo

Samstag, 28. März 2015

Das Glück wächst nicht auf Bäumen - Wendy Wunder




Preis: 14,99€
Einband: broschiert
Seiten: 320
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: März 2015
Verlag: Goldmann
Bestellen: *hier*




Inhalt
Hannah und Zoe könnten unterschiedlicher kaum sein, und doch sind sie die besten Freundinnen. Aber Zoe ist krank und jeder gute Tag ein kostbares Geschenk. Und so machen sich die beiden auf einen Roadtrip quer durch Amerika. Hannah mit der Hoffnung, dass es Zoe danach besser geht. Und Zoe mit der Absicht, Hannah das echte Leben zu zeigen, damit sie auch allein zurechtkommt…

Meine Meinung
Seit ich den Klappentext von „Das Glück wächst nicht auf Bäumen“ gelesen habe, wollte ich auch das Buch unbedingt lesen. Der verspricht nämlich eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und den Sinn des Lebens, und ganz ehrlich, das klingt doch super! So ganz konnte das Buch seine Versprechen nicht einhalten, und trotzdem habe ich es sehr gerne gelesen.

Die Protagonistin ist Hannah, eine Teenagerin aus einer Kleinstadt in der Nähe von New York. Sie hat jede Menge Probleme, wie einen alkoholkranken Vater, eine desinteressierte Mutter und kaum Perspektiven für ihre Zukunft, und trotzdem scheint sie eine echte Kämpferin zu sein, was sie mir sehr sympathisch gemacht hat. Sie ist nicht perfekt, aber sie zeigt Einsatz und war damit für mich eine tolle Protagonistin.

Auf der anderen Seite steht dann Zoe, ihre beste Freundin. Zoe fand ich gleichzeitig sehr schwierig und sehr faszinierend. Sie leidet unter einer bipolaren Störung, schwankt also zwischen euphorischen und depressiven Phasen, was man in der Geschichte auch wirklich merkt. Irgendwie hat Zoe es geschafft, dass ich sie stellenweise toll fand, und an anderen Stellen wieder unheimlich rücksichtslos. Vielleicht sollte sie auch so sein, vielleicht wollte die Autorin ihre Krankheit auf diese Weise deutlich machen, mich hat es ein wenig verwirrt.

Die Geschichte an sich fand ich wirklich schön. Im ersten Drittel befinden sich die Mädchen noch in ihrer Kleinstadt und man erfährt alles über ihre Probleme, was für mich der perfekte Einstieg in das Buch war. So hat man richtig verstanden, warum sie sich danach auf die Reise machen. Den Roadtrip fand ich auch sehr spannend, der hatte alles, was so ein Roadtrip braucht: Viele verrückte Aktionen, tolle Orte und ganz viel gemeinsame Zeit im Auto. Aber leider konnte mich der Roadtrip-Teil nicht so sehr berühren, wie ich es mir erhofft hatte. Es gab zwar Liebe Freundschaft und Gerede über den Sinn des Lebens, aber ich hatte mir eben ein klein wenig mehr Liebe, Freundschaft und Sinn des Lebens erhofft. Also ja, „Das Glück wächst nicht auf Bäumen“ ist ein unheimlich tolles Buch, aber meine Probleme damit lagen an meiner etwas zu hohen Erwartung daran.

Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr schön. Sehr poetisch, mit tollen Passagen die man gerne auch ein zweites Mal liest. Und was die Romantik angeht: Da gibt es wirklich eine ganz süße Geschichte mit Hannah und ihrem Langzeit-Schwarm, die mir sehr gut gefallen hat.
Das Ende fand ich echt überraschend und damit auch echt gut. Manchmal habe ich diese vorhersehbaren Enden einfach satt, aber dieses habe ich wirklich nicht kommen sehen, deshalb: Daumen hoch:)

Fazit
„Das Glück wächst nicht auf Bäumen“ ist ein wundervolles Buch über einen Roadtrip zweier bester Freundinnen. Toll geschrieben, mit einer schönen Botschaft und einer super Protagonistin. Wenn man nicht mit zu hohen Erwartungen an das Buch rangeht, steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg!
4,5 von 5 Blättern

Dienstag, 24. März 2015

Disney Dienstag [2] - Welches Buch lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen?;)

Hallo ihr Lieben^^ Zum zweiten Mal gibt es jetzt den Disney Dienstag, ausgerichtet von LeFaBook. Und dieses Mal geht es um die Wunschliste, das ist echt ein unendliches Thema;D

Verrate uns, welche Buch-Neuerscheinung in diesem Monat dein persönlicher Apfel der Verführung ist!

Diesmal eine leichte Entscheidung:) Das Buch ist ein absolutes Must-Have und ich muss echt mal gucken, ob ich mir ein paar Euros zurücklegen kann um es mir zuzulegen. Verkürzt natürlich auch die Wartezeit auf das große Finale;)

Und darum gehts:
Was macht Skulduggery, wenn er nicht gerade die Welt rettet?
Seitdem es die Bücher über Skulduggery Pleasant gibt, hat Derek Landy immer wieder exklusiv für seine Fans witzige, kürzere Geschichten über den knochigen Detektiv erzählt, die zwischen den Episoden der einzelnen Bände spielen. Hier sind sie zum ersten Mal in einem Buch zusammengefasst. 


Sonntag, 22. März 2015

Der Game Master - James Dashner




Preis: 9,99€
Einband: Taschenbuch
Seiten: 416
Reihe?: Teil 1
Erscheinungsdatum: März 2015
Verlag: cbt
Bestellen: *hier*




Inhalt
Micheal will einer der größten Gamer aller Zeiten werden. Dafür ist er jeden Tag mit seinen Freunden Sarah und Bryson im VirtNet unterwegs. Als er eines Tages sieht, wie sich ein Mädchen in der virtuellen Welt umbringt – und dadurch auch in der realen Welt stirbt – wird das Spiel zum bitteren Ernst. Dahinter steckt der Gamer Kaine, der das VirtNet terrorisiert. Micheal und seine Freunde bekommen den Auftrag, ihn zu finden. Und riskieren dafür bald viel mehr als nur ihr virtuelles Leben…

Meine Meinung
Ein Buch, das in einer virtuellen Gaming-Welt spielt? Das ist nicht unbedingt etwas Neues, aber ich selbst habe noch keins von diesen Büchern gelesen und war dementsprechend echt gespannt.

Die Idee an sich war auch wirklich cool: Das Buch spielt in der Zukunft und in dieser hat jeder Mensch einen sogenannten „Coffin“, in den er sich reinlegen kann und dadurch ins VirtNet gebeamt werden kann, also in die virtuelle Welt. Dort hat jeder sozusagen ein zweites Leben und spürt auch alles, was er dort macht, an seinem realen Körper. Das heißt im Klartext, wenn man dort etwas isst, schmeckt man es wirklich, wenn man erschöpft ist, spürt man das, und auch wenn man umgebracht wird spürt man die vollen Schmerzen – und wacht dann aber in seinem Coffin wieder auf. Naja, in manchen Fällen stirbt man auch wirklich, aber in Normalfall nicht (wie beruhigend!). Dieses Konzept fand ich echt sehr cool, denn im VirtNet kann man sich wirklich ein zweites Leben aufbauen. Wo ist denn der Unterschied zur realen Welt, außer dass man weiß, dass es nicht die reale Welt ist? Das hat mich wirklich fasziniert, und es hat auch Spaß gemacht im Laufe der Geschichte immer mehr Aspekte dieser virtuellen Welt zu entdecken. Und die hat echt viele Regeln!

Leider konnte das Buch in vielen anderen Punkten nicht mit der guten Idee mithalten. Ich weiß noch nicht mal so ganz, wieso, aber ich kam bis ganz zum Schluss nicht so richtig in die Geschichte rein. Ich fand es interessant und stellenweise auch spannend, aber wenn man zum Ende kommt und ein Geheimnis nach dem anderen gelüftet wurde, da dachte in nur: Aha. Bei manchen Büchern ist man bei solchen Enthüllungen ja richtig geschockt und klebt an den Seiten, aber hier konnten mich die ganzen Enthüllungen, auch wenn ich sie so nicht habe kommen sehen, überhaupt nicht berühren. Was vielleicht auch daran lag, dass ich manche Begriffe des VirtNet bis zuletzt kaum verstanden habe;)

Die Charaktere konnten es leider auch nicht wirklich herausreißen. Micheal, Sarah und Bryson sind zwar sympathisch, mutig und auch ganz lustig, aber sie wachsen einem echt nicht ans Herz und sind eigentlich ziemlich blasse Charaktere. 

Vielleicht klingt das jetzt ziemlich übel, aber das Buch war überhaupt nicht schlecht – aber es war leider nur ziemlich durchschnittlich. Nur die tolle Grundidee konnte es für mich dann noch herausreißen. Da ich aber Potential in der Reihe sehe, werde ich sie wahrscheinlich weiterverfolgen, mal sehen wo das noch hinführt:)

Fazit
„Der Game Master“ setzt die Idee einer virtuellen Welt wirklich gut um. Trotzdem konnte mich das Buch nicht mitreißen und war eher durchschnittlich. Wer sich aber wirklich für die Idee interessiert kann trotzdem zu diesem Buch greifen.
 3 von 5 Blättern

Donnerstag, 19. März 2015

Cover-Reveal "Die Seiten der Welt 2"

Hallo ihr Lieben^^ Ich habe gerade das Cover von "Die Seiten der Welt 2" entdeckt, und ich habe keine Ahnung ob das nicht schon auf allen Blogs die Runde gemacht hat, aber zur Sicherheit zeige ich es euch jetzt mal:) Ich finde es wunderschön, es ist eigentlich wie das erste Cover, nur mit anderen Farben. Ich glaube sogar, ich liebe das Cover noch mehr als das von Teil 1!! Und hier ist es:


Das Buch erscheint etwa Ende Juni, und es muss auf jeden Fall direkt auf meine Wunschliste! Für mich war die Geschichte eigentlich schon nach Teil 1 abgeschlossen, aber ich bin gerne bereit, wieder mit Furia auf Abenteuerreise zu gehen:)

Und darum geht´s:
Immer tiefer dringt Furia in die magische Welt der Bücher vor. Das Reich uralter Bibliotheken und phantastischer Geschichten wird von den tyrannischen Drei Häusern regiert. Von einem geheimen Ort aus, dem Sanktuarium, herrschen sie über die Geschicke aller Bibliomanten und Exlibri. Doch Furia und ihre Gefährten leisten Widerstand. Um ihre Welt von den Unterdrückern zu befreien, begeben sie sich auf die gefährliche Suche durch die verborgenen Refugien nach dem Zentrum der Macht – und stoßen auf das größte Geheimnis der Bibliomantik.
*Quelle*

Dienstag, 17. März 2015

Love Letters to the Dead - Ava Dellaira



Preis: 17,99€
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
Seiten: 416
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: Februar 2015
Verlag: cbt
Bestellen: *hier*




Inhalt
„Vielleicht ist das etwas, was man lernt, wenn man erwachsen wird: das man nicht dazu verdammt ist, ein Charakter in einer Geschichte zu sein, dem Dinge passieren, sondern dass man auch derjenige sein kann, der die Geschichte schreibt.“ (S.381)

Laurels Leben ist in Scherben zerbrochen, als ihre Schwester May gestorben ist. Seitdem versucht sie, ins Leben zurückzufinden. Und so fängt Laurel an, Briefe an verstorbene Persönlichkeiten zu schreiben. Laurel erzählt: von ihrem Neuanfang an der Highschool, von ihren Freunden und ihrer ersten großen Liebe. Und von der Nacht, in der May starb…

Meine Meinung
Schon lange hat mich kein Buch mehr so zwiegespalten zurückgelassen wie „Love Letters to the Dead“. Ich kann es mir noch gar nicht so richtig erklären, wie das Buch mich gleichzeitig tief berühren und irgendwie auch nerven konnte. Für mich steht einfach nur fest: „Love Letters to the Dead“ hat viele Pluspunkte, aber auch sehr viel, das man kritisieren kann.

Die Idee mit den Briefen an verstorbene berühmte Persönlichkeiten fand ich super, das hat das Buch schon zu etwas Besonderem gemacht. In vielen Briefen hat man auch etwas über die Empfänger erfahren, und das fand ich toll. Man bekommt Informationen über Kurt Cobain, Heath Ledger, Amy Winehouse und viele andere, und Laurel, die Protagonistin, vergleicht ihr Leben auch manchmal mit dem der Verstorbenen, was ich sehr spannend fand. Viele dieser Persönlichkeiten sind ja auf sehr tragische Art und Weise verstorben, und das passt manchmal wirklich gut zu Laurels Situation. Dadurch wird ein toller Bogen zwischen den Briefen und Laurels Situation gezogen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wunderschön. Es gab unheimlich viele Stellen, bei denen ich einfach das Bedürfnis hatte, mir die Sätze abzuschreiben, damit ich sie mir später nochmal durchlesen kann. Das Buch ist wirklich wundervoll geschrieben und dadurch schafft die Autorin es auch, dass es zum Ende hin wirklich berührend wird.

Leider muss ich aber auch meckern: Mein großes großes Problem mit dem Buch war die Protagonistin, Laurel. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl zu wissen, wer Laurel wirklich ist. Ständig versucht sie nur, wie ihre verstorbene Schwester zu sein (was ich ja nicht verurteilen möchte), aber ihre eigene Persönlichkeit bleibt dabei auf der Strecke. Und sobald sie neue Freunde findet, scheint sie alles zu tun, um ihnen zu gefallen. Das hat mich wirklich extrem gestört.

Was mich außerdem gestört hat, war, dass das Buch eine unübersehbare Ähnlichkeit zu einem meiner Lieblingsbücher hatte, „Das also ist mein Leben“ von Stephen Chbosky. Erst dachte ich, dass ich mir das nur einbilde, aber die Autorin dankt Chbosky sogar in ihrer Danksagung. Ich will überhaupt nicht sagen, dass es irgendwie nachgemacht ist oder so, aber es bestehen auf alle Fälle Parallelen.

Fazit
„Love Letters tot he Dead“ lässt mich hin- und hergerissen zurück. Mit der Protagonistin Laurel konnte ich wirklich nichts anfangen, dafür ist das Buch aber wunderschön geschrieben und die Idee ist auch super!
 3,5 von 5 Blättern

Disney Dienstag [1] - Welches Buch will wachgeküsst werden?;)

Heyho ihr Lieben^^ Es gibt eine neue wöchentliche Aktion, und da ich mich vor so was sonst immer drücke, dachte ich mir: Jetzt musst du aber mitmachen! Vor allem wenn sich das ganze um Disney dreht*-* Ausgedacht hat sich das ganze die liebe Leslie von LeFaBook, und es geht darum, jeden Dienstag ein Buch zu einem Disney-Thema vorzustellen. Ich versuche, bei dieser Aktion am Ball zu bleiben^^ Also, dann fang ich mal an:)

Welches Buch von deinem SuB ist seit Monaten in einen tiefen Schlaf gefallen und möchtest du dringend wieder erwecken, also lesen?

Ich würde am liebsten "Night School 4" erwecken, ich liebe diese Reihe einfach! Aber irgendwie kann ich mich überhaupt nicht dazu aufraffen:/ Wer weiß, vielleicht ja bald, denn es kommt ja in ein paar Monaten auch schon der letzte Teil von "Night School" raus*-*

Freitag, 13. März 2015

Make it big! - Emmy Abrahamson




Preis: 12,95€
Einband: broschiert
Seiten: 240
Reihe?: Teil 3 von 3
Erscheinungsdatum: März 2015
Verlag: dtv
Bestellen: *hier*



Achtung Spoileralarm! Teil 3 einer Reihe!

Inhalt
Filippa hat es geschafft: Sie hat die Royal Drama School abgeschlossen und eilt von einem Casting zum nächsten. Nur leider ist es anders, als sie es sich immer erträumt hat. Statt reich und berühmt zu werden muss Filippa für winzige Rollen vorsprechen und wird dann doch nicht genommen. Doch dann scheint ihr Traum in Erfüllung zu gehen: Filippa bekommt eine Hauptrolle! Aber ob das gut geht? 

Meine Meinung
Filippas Abenteuer in London versprechen immer Spaß, so viel steht fest. So war es auf jeden Fall in den ersten beiden Teilen dieser Trilogie und so ist es zum Glück auch im letzten Buch gewesen. Jede Menge Fettnäpfchen zum Reintreten, ganz viel Liebeschaos und viele Gründe zum Lachen, auch wenn die Bücher kurz sind und schnell vorbei habe ich immer viel Spaß damit.

Im Grunde geht es einfach nur um Filippa, die aus Schweden nach London zieht, um dort eine Schauspielschule zu besuchen und Schauspielerin zu werden. Jetzt, in Teil 3, ist sie bereits mit der Schule fertig und kann endlich von Casting zu Casting laufen. Und wie die Autorin das Leben der jungen Schauspielerin beschreibt, das ist einfach herrlich komisch! Filippa ist pleite und muss sogar Toilettenpapier bei ihrem Aushilfsjob mitgehen lassen, spricht für erotische Vampir-Kurzfilme vor und bricht ein Waschbecken von der Wand, weil sie reinpinkelt. Klar, an der ein oder anderen Stelle kommt schon ein wenig Fremdschämen auf, aber meistens lacht man einfach über Filippas Chaos-Leben. Da sie aber so unheimlich sympathisch ist und das alles mitmacht, freut man sich auch richtig mit ihr mit, wenn ihr ausnahmsweise mal etwas Gutes passiert.

Auch in Sachen Liebe ist bei Filippa wieder einiges los: Sie trifft sich mit zwei Jungs gleichzeitig, und irgendwie sind beide ´ne ganz schöne Katastrophe. Das sorgt natürlich für noch mehr Lacher wegen falsch geschriebenen Namen als Tattoos etc., aber irgendwie wünscht man Filippa auch mal, das was Gutes passiert.

Die ganze Trilogie hat echt  keinen Tiefgang, aber darum geht’s hier auch nicht. Es sind ziemlich kurze Bücher, die man schnell gelesen hat und mit denen man in der kurzen Zeit aber jede Menge Spaß hat. Und wenn man genau sowas sucht, und vielleicht noch gerne etwas mit einer tollen London-Atmosphäre lesen würde, dann kann man ruhigen Gewissens zu der Trilogie rund um Filippa greifen. Lacher garantiert;)

Fazit
Schnell gelesen, aber dafür auch jede Menge zu lachen: Zum dritten Mal dürfen wir Filippa durch alle Fettnäpfchen in London begleiten. Nur schade, dass die Trilogie mit diesem Teil endet:(
 4 von 5 Blättern