Mittwoch, 28. Oktober 2015

[Rezension] Wir können alles sein, Baby - Julia Engelmann



Preis: 9,99€
Länge: ~ 1 h
Erscheinungsdatum: Oktober
Verlag: der Hörverlag
Rezensionsexemplar?: ja




Inhalt
Mit »One Day« gelang Julia Engelmann ein sensationeller Poetry-Slam-Erfolg, der als Internetphänomen Millionen begeisterte und als Buch wie Hörbuch zum Bestseller wurde. Ihr ganz eigener Sound und ihre ganz eigene Sprache sind es, die die Herzen so berühren. Jetzt stellt sie erneut eine stimmungsvolle Playlist poetischer Texte über Träume und Liebe zusammen, über Wünsche und Freisein, aber auch über Loslassen und Traurigkeit. Julia Engelmann erzählt einfühlsam und bewegend davon, dass wir das Leben nicht verschlafen sollen, sondern was verändern, die Welt auf den Kopf stellen, ja, einfach mal Handstand machen – alles, was es braucht, ist ein bisschen Mut. Denn »wir können alles sein, Baby«!

Meine Meinung
Ich bin ein riesiger Fan von Julia Engelmanns ersten Buch bzw. ihrem ersten Hörbuch „Eines Tages, Baby“! Irgendwie hatte es für mich alles: Es war berührend und motivierend und ihre Texte waren einfach irgendwie wahr und richtig. Außerdem hatten ihre Poetry Slams einen wundervollen sprachlichen Rhythmus, es hat sich einfach gut angehört. Nach so einem tollen Hörbuch habe ich mich natürlich riesig auf eine Fortsetzung gefreut, und endlich ist diese auch da!*_*

Der zweite Schwung an Texten von Julia Engelmann ist auch wieder wirklich überzeugend. In der einen Stunde, die das Hörbuch in etwa füllt, kriegt man wirklich wieder einiges geboten, und wieder sind die Texte sehr berührend und auf diese ganz besondere Weise wahr. Man kann sich selbst darin irgendwie wiederfinden, was einfach toll ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin die Texte wieder selber vorliest. Sie weiß wahrscheinlich am besten, wie man das genau machen muss und welche Stellen besonders betont werden müssen, deshalb ist die Vertonung der Texte auch wieder sehr gut gelungen.

Auf der CD findet man über 20 Poetry Slams, und viele davon sind leider etwas kurz – zu kurz für meinen Geschmack. Bei dem Hörbuch zu „Eines Tages, Baby“ gab es insgesamt weniger Slams, aber sie waren länger, und das hat mir sehr gefallen, denn die Texte konnten wachsen und sich entwickeln und wirklich eine Geschichte erzählen. Die neuen Poetry Slams erzählen auch Geschichten, aber vielleicht durch die fehlende Länge, vielleicht aber auch durch etwas ganz anderes, ist ein kleines bisschen von der Magie verloren gegangen.  Besser kann ich es leider gar nicht beschreiben. Ich mochte dieses Hörbuch und die Texte sehr, aber der Funke ist nicht so übergesprungen wie beim Vorgänger.

Trotzdem kann man mit ruhigem Gewissen auch zu diesem Hörbuch greifen, wenn man das erste schon mochte, denn man bekommt wieder ein paar bewegende Zeilen übers Mensch-sein und das Leben. Immer noch unheimlich schön!

Fazit
„Wir können alles sein, Baby“ ist ein tolles Hörbuch für Poetry Slam-Fans, es ist bewegend und man kann es sich auf alle Fälle mehr als nur einmal anhören!
 4,5 von 5 Blättern

Freitag, 16. Oktober 2015

[Rezension] Kill Order - James Dashner



Preis: 19,99€
Einband: Hardcover
Seiten: 448
Reihe?: Prequel zur Maze Runner-Trilogie
Erscheinungsdatum: August 2015
Verlag: Chicken House
Rezensionsexemplar?: ja



Achtung! Spoiler zur Maze Runner-Trilogie möglich!;)

Inhalt
Die Vorgeschichte zur Maze Runner-Trilogie – düster, packend, nervenaufreibend!
13 Jahre bevor Thomas ins Labyrinth kam:
Unerträgliche Hitze, radioaktive Strahlen und riesige Flutwellen – das Land liegt brach. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Mark und seine Freunde irren durch verlassene Städte auf der Suche nach einem Ort, an dem sie bleiben können. Als sich ein Hubschrauber nähert, glauben sie an Rettung. Doch sie werden beschossen, mit infizierten Pfeilen, die einen Virus verbreiten. Wer tut den Menschen so etwas an? Mark und seiner Truppe bleibt nicht viel Zeit das herauszufinden, denn der Virus mutiert und wird zur tödlichen Gefahr …
Meine Meinung
Erst vor kurzem habe ich die Maze Runner Trilogie gelesen – und ohh, ich wollte unbedingt mehr von dieser Geschichte erfahren, in welcher Weise auch immer! Deshalb war das Prequel auch ein Must-Read für mich. Ja klar, die Charaktere sind nicht mehr die Gleichen, und die Story setzt an einem ganz anderen Punkt an, aber die ganze ANGST-Geschichte hat mich unheimlich fasziniert und ich wollte einfach mehr darüber und über den Brand erfahren!

Beim Lesen ist mir eines ziemlich schnell klar geworden: Dieses Prequel kommt für mich wirklich nicht an die Trilogie heran. Es hat mich sehr gut unterhalten, aber insgesamt hatte ich an der Geschichte viel mehr auszusetzen als das damals bei Thomas‘ Abenteuer der Fall war.

In erster Linie gab es für meinen Geschmack zu viele Kämpfe und zu wenig Plot. Gefühlt gab es auf jeder zweiten Seite eine Schlägerei, und eigentlich finde ich sowas in Büchern immer echt spannend, aber zu viel ist einfach zu viel. Wenn man aber ein Leser ist, der genau so etwas mag, dann wird man mit diesem Buch wahrscheinlich sehr glücklich werden! Andererseits waren dann genau diese Szenen mit den Leuten, die am Brand erkrankt sind, wieder sehr mitreißend, denn genau das habe ich mir ja von dem Buch erhofft: Einen genaueren Einblick in diese Welt zu kriegen und auch mehr über den Virus zu erfahren. 

Dadurch, dass eben so viel gekämpft wird, bleibt wenig Platz für einen besonders ausgefallenen Plot. Eigentlich könnte man die Geschichte von Mark und seinen Freunden sehr schnell zusammenfassen (was ich jetzt NICHT tun werde), und ein paar mehr Wendungen der Geschichte hätten mir gut gefallen.

Der große Pluspunkt der Geschichte ist meiner Meinung nach, dass sie einem nicht so vorkommt, als ob sie an den Haaren herbeigezogen wäre. Das kann ja bei Prequels ja schnell mal vorkommen, aber die Geschichte von Mark kam mir irgendwie so vor, als ob sie sich logisch aus der Maze Runner-Reihe ergibt. Auch wenn sie vorher spielt. Ich hoffe ihr wisst, was ich meine;D
Außerdem hat man tatsächlich nochmal einen guten Einblick in einige Aspekte aus der Maze Runner-Reihe bekommen, wie die Zeit der Sonneneruptionen und eben den ersten Ausbruch des Brands. Man kriegt also eigentlich schon, was man erwartet:)

Fazit
„Kill Order“ hat mich weder begeistert noch enttäuscht. Für mich gab es einfach zu viele Kampfszenen und ein bisschen zu wenig Handlung. Trotzdem habe ich es nochmal genossen, einen Einblick in diese Welt zu bekommen und habe mich von dem Buch auch echt gut unterhalten gefühlt.
 3,5 von 5 Blättern

Samstag, 3. Oktober 2015

[Neuzugänge] Neue Regal-Einwohner im September!

Hallo ihr Lieben!^^ Auch im September haben sich meine Neuzugänge zum Glück wieder in Grenzen gehalten. Mit dem SuB-Abbau geht es also voran*freu*. Ich ahne aber schon, dass sich das im Oktober ändern wird:/ Der neue Monat hat gerade mal angefangen, und ich habe jetzt schon mehr Neuzugänge als im gesamten September!


Nur diese beiden Bücher sind im September bei mir angekommen. Sie sind beide schon gelesen und haben mir auch wirklich gut gefallen.

"Hinter dem Ende des Welt gleich links" habe ich lieberweise vom Verlag zugesendet bekommen, und ich habe mich gefreut wie sonst was, denn das erste Buch der Autorin, "Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt", hat mir damals soo gut gefallen. Auch dieses Buch war wieder toll, an seinen Vorgänger kommt es aber nicht ganz heran. *Hier* findet ihr meine Rezension.

Dann hatte ich noch Glück bei Blogg dein Buch und habe "Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" gewonnen. Es ist von Cynthia Hand, die auch "Unearthly" geschrieben hat, und ich LIEBE Unearthly! Ihr neues Buch konnte mich zum Glück auch sehr überzeugen.

Und das waren auch schon meine Neuzugänge. Kennt ihr die Bücher schon, oder stehen sie vielleicht auf eurer Wunschliste?^^

Freitag, 2. Oktober 2015

[Rezension] Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks




Preis: 16,90€
Einband: Hardcover
Seiten: 320
Reihe?: Einzelband
Rezensionsexemplar: ja
Erscheinungsdatum: September 2015
Verlag: HarperCollins Germany

Inhalt
Im Leben gibt es keine Radierer. Ich würde alles durchstreichen und nochmal von vorne anfangen.“ (S. 14)

Das letzte Mal, dass Lexie glücklich war, war davor. Als sie einen wunderbaren Freund hatte, den Traum, Mathematik zu studieren, und einen Bruder. Tyler. Nun ist sie für die anderen nicht mehr das Zahlengenie, sondern nur noch das Mädchen, dessen Bruder sich umgebracht hat. Um mit der Trauer fertigzuwerden, beginnt Lexie, ihre Gefühle aufzuschreiben. Doch leider ist das Leben keine Gleichung, sonst könnte sie die quälende Ungewissheit auflösen: Tyler hat ihr vor seinem Tod eine SMS geschickt, die sie nicht beachtet hat. Hätte sie alles ändern können? Der Gedanke verfolgt Lexie wie ein Schatten. Bis sie erfährt, was es braucht, um ihr Glück wahrscheinlicher zu machen.

Meine Meinung
Seit ich die „Unearthly“-Trilogie gelesen habe, bin ich ein Fan von Cynthia Hand. Die Bücher haben mir damals so unheimlich gut gefallen, sie waren witzig und toll geschrieben und fantasievoll. Aber es waren eben Fantasybücher (oder eher Romantasy), deshalb war ich ein bisschen kritisch, ob die Autorin mich auch mit einem anderen Genre überzeugen kann.

Die Antwort lautet ja. Aber trotzdem ist die Geschichte ganz anders, als man sie vielleicht von Cynthia Hand kennt. Sie ist wirklich traurig und geradezu bedrückend. Es geht darum, wie die Protagonistin Lexie mit dem Verlust ihres Bruders umgeht, und das ist auch wirklich in erster Linie das Thema. Klar, es geht auch um eine Liebesgeschichte, es geht auch um Lexies Zukunftspläne, aber das alles rückt wirklich in den Hintergrund. Das hat mir auch sehr gefallen, denn es kam mir realistisch vor, dass alles andere erst einmal unwichtig ist, wenn man so etwas verarbeiten muss.

Lexie war schon eine interessante Hauptfigur. Sie kam mir relativ unsentimental vor, aber trotzdem konnte man ihre tiefe Trauer spüren und wie ihr Leben aus den Fugen geraten ist. Und man kann beim Lesen fast schon die Last spüren, die sie tragen muss. Sie muss sich um ihre eigenen Gefühle kümmern, sich aber auch noch um ihre Eltern sorgen. Was ich an Lexie auch spannend fand, war wie sehr sie sich für Mathematik interessiert. Das zieht sich durch die ganze Geschichte und beeinflusst auch, wie sie die Dinge wahrnimmt und angeht. Das war echt mal was anderes.

Das Buch hatte viele Rückblicke, in denen sich Lexie an die Zeit mit ihrem Bruder, aber auch mir ihren Freunden und Eltern erinnert hat. Diese Stellen haben mir am besten gefallen, denn Lexie erinnert sich da wirklich an ein paar tolle Situationen, die wirklich typisch für Geschwister sind. Diese Stellen verdeutlichen aber auch, wie viel Lexie verloren hat. Das macht alles irgendwie noch intensiver.

Recht zu Anfang der Geschichte kommt ein Handlungsstrang hinzu (ich will nicht zu viel verraten), der mir nicht so gut gefallen hat und mir irgendwie unpassend vorkam. Irgendwann wird die Sache zwar aufgelöst, und diese Lösung hat mich auch überzeugt, aber irgendwie hat dieser Aspekt meine Begeisterung für die Geschichte ein wenig abgeschwächt.

Fazit
„Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks“ konnte mich wirklich berühren und überzeugen. Es ist eine Geschichte über ein schwieriges Thema, das meiner Meinung nach gut umgesetzt wurde. Das Buch ist toll geschrieben und auch die Protagonistin hat mir gefallen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
 4,5 von 5 Blättern

Vielen Dank an Blogg dein Buch und HarperCollins für die Bereitstellung!

Donnerstag, 1. Oktober 2015

[Lesemonat] September

Heyho ihr Lieben^^ Es ist tatsächlich schon Oktober, oh Mann, und deshalb auch wieder Zeit für eine Lesestatistik. Ich hatte im September zwar Semesterferien, aber irgendwie auch sehr viel zu tun, deshalb bin ich mit 4 Büchern schon echt zufrieden. Vor allem wenn eins davon über 700 Seiten hat:D

Diese Bücher sinds geworden. Und sie haben mir, was ein Glück, alle sehr gut gefallen. Bei "Harry Potter und der Feuerkelch" stand das ja außer Frage:D Wie kann ich nur immer wieder vergessen, wie sehr sehr sehr ich diese Reihe liebe?!? 
Auch "Was die Spiegel wissen" hat mich umgehauen, ich bin einfach ein riesiger Fan der Raven Boys! Jetzt kann ich das Finale gar nicht mehr erwarten!
Danach habe ich "Hinter dem Ende der Welt gleich links" gelesen, auch das war auch ziemlich gut. Ich mag den Stil der Autorin einfach sehr gern.
Besonders gespannt war ich auf "Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" von Cynthia Hand, einer Autorin die ich auch sehr gerne mag. Und das Buch hat mich auch richtig berühren können!

Gelesen: 4 Bücher
Seiten: ca. 1970
Seiten pro Tag: ~ 66
Durchschnittliche Bewertung: 4,625
SuB-Stand Ende September: 93 (-6)
Neuzugänge: 2
Aussortiert: 5

Mein Highlight im September

Da Harry Potter ja außer Konkurrenz läuft, sind das meine Highlights. "Was die Spiegel wissen" ist einfach wieder ein wundervolles und toll geschriebenes Buch von Maggie Stiefvater. "Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" ist eine sehr berührende Geschichte, die mich wirklich mitgenommen hat.

Mein Flop im September

...keiner...

Mein Lieblingscover im September
Ich finde das Buch so schön! Die Protagonistin ist total von Mathe begeistert, und diese Schriftart zeigt das einfach perfekt.

Das war mein Lesemonat! Kennt ihr die Bücher schon? Wie lief es bei euch?^^