Sonntag, 7. Februar 2016

[RealTalk] Fluch und Segen von Lese-Challenges

Hallo ihr Lieben^^ Heute würde ich mich gerne mal über Lese-Challenges auslassen. Meiner Meinung nach haben sie Vor- und Nachteile, aber ich für meinen Teil bin zu dem Entschluss gekommen, dass solche Challenges einfach nichts für mich sind, und in diesem Post erkläre ich euch mal, wieso:)

Ich kennt bestimmt alle solche Challenges!:) „Lest jeden Monat ein Buch in einer Farbe des Regenbogens“, „Lest jeden Monat ein Buch aus einem bestimmten Verlag“, und so weiter und so fort. Solche Herausforderungen haben ja viele Fans, und das bestimmt auch zu Recht. Ich habe selbst schon an der ein oder anderen Challenge teilgenommen und es hat mir auch oft Spaß gemacht! Ich sehe da folgende Vorteile:
Quelle: tumblr

Zum einen ist eine solche Challenge natürlich unheimlich motivierend! Klar, man will ja auch schaffen, was man sich da vorgenommen hat, und wenn man sein Ziel auch wirklich erreicht, dann ist das ganz bestimmt ein tolles Gefühl! Außerdem suchen viele Leser sicher genau nach so einer Motivation, oder wollen einfach ein wenig Inspiration bei der Bücher-Auswahl, weil solche Challenges ja oft auch schon grob festlegen, was man lesen soll.

Zum anderen macht es bestimmt auch Spaß. Man nimmt ja auch nicht alleine an so einer Challenge teil, meistens gibt es ganz viele Teilnehmer, und sich dann über seinen Fortschritt auszutauschen und zusammen an Aufgaben zu arbeiten macht bestimmt viel Spaß! Bei vielen Challenges kann man ja auch etwas Tolles gewinnen, das spielt sicher auch noch eine Rolle;)

Es gibt also viele Challenge-Fans, ich gehöre mittlerweile aber zu einer ganz anderen Gruppe, nämlich zu den Challenge-Vermeidern. Ich habe mich bei diversen Challenges angemeldet, habe mal mehr und mal weniger lange durchgehalten, manchmal war die Anmeldung auch tatsächlich das einzige, was ich im Rahmen einer Challenge zustande gebracht habe. Was aber fast immer da war, war die gute alte Frustration. Man ist frustriert wenn man sein Ziel nicht erreicht oder wenn man sieht, dass man mit den anderen nicht mithalten kann. Für mich war das irgendwann schon sehr nervig.

Was mich aber vor allem an Lese-Challenges stört, ist dass sie mein Leseverhalten einschränken. Ich habe für mich festgestellt, dass ich es unendlich nervtötend finde, wenn ich nicht einfach frei entscheiden kann, was ich als nächstes lesen möchte. Wenn es da eine Challenge gibt, die mir vorschreibt, ich soll diesen Monat ein graues Buch lesen, dann versuche ich das dann auch, obwohl ich eigentlich viel viel lieber den neuester knallpinken Romantasy-Roman lesen würde. Nur so als Beispiel:D Ich schätze, die meisten Leute stört das nicht so sehr, aber mein Leseverhalten ist in letzter Zeit sehr empfindlichXD Ich bin ständig auf der Hut vor der nächsten Leseflaute, und damit ich nicht in eine reinrutsche, ist es für mich einfach wichtig, dass ich lese, was auch immer ich gerade lesen will.
Quelle: tumblr
Aber wie seht ihr das?^^ Macht ihr auch bei einigen Challenges mit oder macht ihr, so wie ich, auch eher einen großen Bogen um solche Herausforderungen?:) Ich würde mich freuen wenn ihr eure Meinung da lasst und wenn wir uns bald wieder lesen;)

Kommentare:

  1. Hallöchen,

    ich habe die letzten zwei Jahre, an mehreren Challenges teilgenommen und die haben sich teilweise so überschnitten, dass ich gar nicht schaffen Konnte, was da verlangt wurde.
    MIttlerweile nehme ich nur noch an einer einzigen Challenge teil.
    Man bekommt nicht monatlich die Aufgaben, sondern hat ALLE Aufgaben für das GANZE Jahr zur Auswahl und kann dann frei nach Laune entscheiden, worauf man lust hat. Und gucken, zu welcher AUfgabe das BUch passt.
    Eine "Challenge" ist okay.
    Ich nutze das um auch einfach ein wenig Auswahleinschränkung zu kriegne, weil ich mich manchmal einfach so gaaaar nicht entscheiden kann, was ich nun als nächstes Lesen soll (der Fluch des übergroßen SuBs ^__~) So kann ich dann schauen, welche Aufgaben fehlen dir noch, schauen wir mal und Oh ja.. gut, das nehme ich find ich gut :)

    und wenn man diese Monatlichen aufgaben gestellt bekommt, ist es auch manchmal gar nicht so einfach, das mit den Rezensionsexemplaren auf einen Nenner zu kriegen ^__~

    Ich kann dich da also auch verstehen, weshalb ich mich auch von fast allen Challenges ferngehalten habe dieses Jahr und was soll ich sagen, bisher läuft es bombastisch so. Und ich hab nicht diesen "Druck" beim lesen, wie ich es vorher schon hatte :)

    Liebe Grüße
    Melle

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    1. Hallo^.^
      ja, wenn man an zu vielen Challenges teilnimmt kann das einem auch schonmal über den Kopf wachsen.
      Das mit den Aufgaben, die man ganz frei auswählen kann, klingt schon viel besser:D UNd wenn man dann sowieso liest, worauf man Lust hat, und dann einfach guckt, ob man damit eine Aufgabe abdeckt, dann wird man ja auch nicht so richtig eingeschränkt.
      Ja, das mit der Entscheidungshilfe kann echt auf auf der pro-Liste von Challenges stehen, wenn man damit manchmal Hilfe braucht. Ich glaube, früher ging es mir manchmal auch so. Manchmal heute auch noch:D Aber dann greif ich einfach zu irgendeinem von den paar Büchern, die in die engere Wahl kommen:D

      Ohja, das stimmt auch! Wenn man noch Bücher hat wie Reziexemplare, die man auf jeden Fall lesen muss, dann ist das manchmal auch echt schwer, da alles zu lesen was man sich vornimmt oder was von der Challenge "verlangt" wird.

      Dass das mit einer Challenge für dich so gut klappt ist klasse! Ich glaube, da muss jeder seinen eigenen "Rhythmus" finden, für manche passt vielleicht keine Challenge, und für andere gibt es eine bestimmte die perfekt passt:) Ich glaube, teilnehmen oder verzichten hat beides seine Vorzüge:) Man muss echt herausfinden, was einem liegt.

      Danke für deine Challenge-Erfahrungen!^.^
      Liebe Grüße!!
      Julia

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  2. Hi,
    ich mache auch nur sehr sehr wenige Challenges mit, gehöre also wie du eher zu den Vermeidern. Das liegt an mir, weil ich mich damit zu sehr stresse und dann hin- und hergerissen bin, ob ich das lese wonach mir gerade ist oder ein bestimmtes Buch, das durch die Challenge vorgegeben ist.
    Ich nehme also nur noch an Challenges teil die mich generell anspornen mehr zu lesen, wie die Tea Time C. und nicht genau vorgeben, was ich zu lesen habe.

    Liebe Grüße
    Eli

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    1. Hallo:)
      Ja so geht es mir auch, ich mag es überhaupt nicht so hin- und hergerissen zu sein. Die Challenges, die einen einfacn motivieren, mehr zu lesen, fände ich für mich auch sinnvoller. Aber da mache ich es eigentlich auch nur so, dass ich mir vornehme, im Jahr eine bestimmte Anzahl an Büchern zu lesen, und das versuche ich dann zu erreichen. Das ist meine eigene kleine Challenge:D

      Liebe Grüße!
      Julia

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  3. Hey!
    Ich mache sehr gerne bei Challenges mit, sehe das allerdings auch nicht verbissen. Ich lese immer noch das, was mir Spaß macht und schaue dann hinterher, ob ich es vielleicht für eine Challenge verwenden kann. Wenn es irgendwo passt, dann freue ich mich, wenn nicht, dann ist mir das eigentlich auch recht egal. Das führt meistens dazu, dass ich die Challenges nicht schaffe, aber irgendwie stört mich das gar nicht. Man könnte jetzt natürlich sagen, dass es dann auch Unsinn ist, überhaupt an Challenges teilzunehmen, aber mir maacht es trotzdem Spaß. Eben auf meine Weise.
    Was ich ein bisschen nachvollziehen kann ist der Frust darüber, dass andere weiter sind, als man selber. Allerdings lese ich (finde ich) recht viel und befinde mich daher meist irgendwo im Durchschnitt. Wenn jemand bei einer Challenge nach einem Monat schon 10 oder 15 Aufgeben erfüllt hat, denn ignoriere ich diese Teilnehmer eher, als dass es mich wirklich frustet. Ich habe auch noch ein Leben außerhalb der Bücher und habe eher ein bisschen Mitleid mit Menschen, die scheinbar nichts anderes tun, als zu lesen.
    LG
    Yvonne

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    1. Hallo:)
      so entspannt kann man das natürlich auch machen^^ Und wenn es dir nur Spaß bringt und dich das überhaupt nicht stresst dann ist ja alles gut! Und sowas auf seine eigene Weise zu machen ist sowieso immer am besten (also eigentlich alles, soweit möglich):)
      Wenn manche Leute nach einem Monat schon fast fertig sind finde ich das immer sehr heftig (und irgendwie auch bewundernswert), aber ich kanns irgendwie nicht verstehen:D Sowas würde einfach total außerhalb meiner Möglichkeiten liegen, deshalb finde ich es echt verrückt! Aber wenn das für andere normal ist, weil sie einfach mehr lesen oder sich mehr auf so eine Aufgabe fokussieren, dann ist das für mich auch okay, es macht halt jeder auf seine Weise. Nur dass ich jetzt nicht mehr in solche Situationen komme, weil ich ja nicht mehr teilnehme:D
      Aber ich verstehe schon, wenn Leute einfach weil sie Spaß dran haben teilnehmen und Aufgaben sozusagen im vorbeigehen mitnehmen. Wenn man es so einrichten kann, dass es einen echt nicht stört und es einem entweder relativ egal ist oder man sogar Freude daran hat ist das doch perfekt! Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie krieg ich das anscheinend nicht so gut hin:D
      Danke für deinen Bericht!!
      Liebe Grüße
      Julia

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  4. Ich bin kein großer Fan von Challenges, weil ich nach einer Zeit nicht mehr mitkomme und die Lust auch daran verliere. Besonders Lesechallenges möchte ich nicht machen, da wie du schon meintest man sich dort schon etwas einschränkt. Darauf hätte ich keine Lust, weil ich selbst nach meiner Leselaune bestimmen möchte, was ich lese. Was auch diese Platzierung angeht wird man meistens eher demotiviert, wenn man sieht wie viele Bücher der andere geschafft hat und wie wenige man selbst. Ich mag deine RealTalk Posts richtig gerne! :)

    Geek Girl solltest du dir unbedingt näher anschauen! Glaube die Reihe könnte dir richtig gut gefallen. Dark Elements ist stellenweise einfach richtig bescheuert xD Den dritten möchte ich aber gerne noch lesen, um die Reihe abzuschließen.

    Alles Liebe
    May

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    1. Das mit dem Lust daran verlieren ist glaube ich auch eines meiner Probleme. Am Anfang bin ich oft mega motiviert, aber irgendwann denke ich gar nicht mehr dran und ich hab einfach festgestellt, dass es mir nicht wirklich etwas bringt, an solchen Challenges teilzunehmen (außer mittlerweile der Goodreads-Challenge:D), also lasse ich es einfach. Wozu die MüheXD
      Es freut mich echt mega, dass dir die Posts gefallen!!^.^ und auch dass anscheinend immer einige Leute sie lesen und es auch immer ein paar Kommentare gibt, und außerdem macht es Spaß sie zu schreiben, also werde ich das ganz bestimmt weiterverfolgen:)

      Ich glaube Geek Girl wandert wirklich auf meine Wunschliste:D Und bei dem bescheuert kann ich dir echt zustimmenXD Ich muss sagen, ich mochte das Ende, auch wenn es mir für Sam ziemlich leidgetan hat, weil ich ihn eigentlich mochte:/ Mit der Dreiecksgeschichte bin ich aber irgendwie gaar nicht klargekommen, ich war stellenweise so dermaßen genervt:/ Aber weiterlesen werd ich auch:D

      Ganz liebe Grüße!

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  5. Hi Julia :-)
    Also ich habe noch nie bei einer Challenge mitgemacht. Mir fehlt ganz einfach die Zeit. Wenn ich überhaupt mal ein Buch im Monat schaffe, ist das schon gut. Gut, ich habe jetzt drei Kinder und deshalb extrem wenig Zeit. Aber auch früher, wo ich noch lesen konnte wann ich wollte habe ich die Lust verspührt an einer Challenge teilzunehmen. Ich möchte eben auch selber entscheiden, was ich lese. Schließlich kommen das ganze Jahr über sooo viele tolle neue Bücher raus...

    Liebe Grüße
    Kathi

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    1. Hallo:)
      Jaa, wenn man so wenig Zeit hat ist das besonders böse! Da muss man sich glaub ich besonders alle Lese-Möglichkeiten offen lassen!:D Und bei den ganzen Neuerscheinungen will man sich auch wirklich nicht einschränken lassen, da gehts mir genauso!

      Liebe Grüße!
      Julia

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