Dienstag, 26. April 2016

[Rezension] Wolke 7 ist auch nur Nebel - Mara Andeck




Preis: 14,99€
Einband: Hardcover
Seiten: 352
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: März 2016
Verlag: Bastei Lübbe one
Rezensionsexemplar?: ja




Inhalt
Moya, 18, ist gerade mit der Schule fertig geworden – und an die große Liebe glaubt sie ganz bestimmt nicht. Als ihre beste Freundin Lena sie für ein wissenschaftliches Liebesexperiment anmeldet, macht sie trotzdem mit. Als Versuchskaninchen kann ihr bei diesem Thema schließlich nichts passieren. Oder etwa doch?

Meine Meinung
Ich bin mir wirklich nicht besonders sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Finde ich es schlecht, finde ich es doch irgendwie einigermaßen gut, schwer zu sagen. Aber ich kann ja jetzt trotzdem mal erklären, wieso das so ist.

Schon auf den ersten Blick sieht das Buch so aus, als ob es eine locker-leichte Liebesgeschichte bereithalten würde, und ja, genau das ist es dann auch. Und wenn man auf der Suche nach so einer Geschichte ist, und vielleicht auch nicht allzu kritisch, dann wird man bestimmt Spaß haben mit dem Buch. Ich muss sagen, dass das Buch echt unterhaltsam war. Es war auch so flüssig geschrieben, dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Und ich mochte auch die Tatsache, dass es nicht nur 3 verschiedene Perspektiven hatte (was mal interessant war), sondern auch verschiedene Anzeigen und Pläne etc., die eine Rolle spielen, beschrieben werden, es ist recht abwechslungsreich. So viel zu den Pluspunkten.

Nun, es gab auch eine ganze Reihe an Dingen, die ich wirklich nicht gut fand. Zum einen war die Geschichte absolut vorhersehbar. Wirklich, nach etwa den ersten zwei Kapiteln kann man ziemlich genau vorhersagen, wie alles ausgeht (zumal jedes andere Ende auch kaum Sinn gemacht hätte).

Außerdem kam ich wirklich nicht mit den Charakteren klar. Mit der Protagonistin Moya konnte ich mich beim Lesen wirklich nicht anfreunden, sie wurde aber auch sehr auf ein Podest gehoben und hatte kaum Ecken und Kanten. Noch dazu wurde sie als echt klug beschrieben, dafür hat sie aber wirklich dumme Entscheidungen getroffen. Aber naja, ihre beste Freundin war auch nicht gerade besser, die konnte von ihrem Liebeskummer auch durch nichts gerettet werden, außer durch was? Genau, einen neuen Jungen!

Irgendwann erinnert die Geschichte auch überdeutlich an „Bachelorette“ und das ist dann wohl Geschmackssache. Mich hat das jetzt nicht gerade umgehauen.

Alles in allem wurde ich ganz gut unterhalten, aber teilweise war ich auch sehr genervt von einigen Handlungssträngen und der Protagonistin. Mein Buch war das wirklich nicht, aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass es einer jüngeren Zielgruppe gut gefallen könnte.

Fazit
Das Buch schafft es, einen zu unterhalten, aber man darf wirklich nicht zu viel erwarten. Jüngeren Lesern wird die Geschichte bestimmt besser gefallen, für mich war sie aber eher nichts.

2,5 von 5 Blättern

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