Sonntag, 28. Februar 2016

[RealTalk] Rezensionen - Wichtig oder überflüssig?

Hallo ihr Lieben!^.^ Heute soll es mal um Rezensionen gehen und darum, ob sie wirklich gebraucht werden. Rezensionen sind wahrscheinlich das Material, dass die Buchblogs zum größten Teil füllt, da muss man sich ja auch mal nach dem Nutzen fragen - tue ich zumindest manchmal.
Vorab muss ich sagen, dass ich glaube, dass die Frage nach dem Nutzen von Rezensionen absolut nicht allgemein beantwortet werden kann. Wenn ich jetzt sage, dass ich Rezensionen überlebenswichtig finde (nur ein Beispiel!), dann wird es auf jeden Fall vorkommen, dass viele von euch eine komplett andere Meinung haben, und das ist ja auch gut so! Wie langweilig, wenn immer jeder dasselbe denken würde! Deswegen erkläre ich heute nur, wie ich persönlich zu Rezensionen stehe und welchen Eindruck ich davon habe, wie sie allgemein ankommen.

Ich habe eine eher geteilte Meinung zu Rezensionen. Denn einerseits ist es wirklich gut, dass sie da sind. Ich verschaffe mir sehr gerne einen Überblick darüber, wie Bücher insgesamt ankommen, und lasse mich davon auch sehr schnell mal beeinflussen. Wenn ein Buch überwiegend schlechte Bewertungen bekommt, dann lasse ich auch lieber die Finger davon. Andererseits hab ich auch ganz schnell riesige Lust darauf, ein Buch zu lesen, wenn ich die ein oder andere begeisterte Meinung dazu sehe. 
 
Ob diese Beeinflussung mir nun auch gefällt oder nicht ist ein anderes Thema, aber ich kann es ja mal kurz fassen: Nein! Oder eher größtenteils nein. Ich liebe es einfach, ein Buch anzufangen und noch gar keine Erwartungen zu haben, durch diese Beeinflussung habe ich schon ein Bild davon, ob mir das Buch gefallen "sollte" oder nicht. Auf der anderen Seite ist es ganz gut, dass so ein Überblick manchmal wirklich ganz verlässlich ist. So manch ein gutes Buch habe ich nur für mich entdeckt, weil ich Gutes darüber auf Blogs gelesen habe.
Quelle: tumblr
Nun ist es bei mir in Bezug auf Rezensionen so, dass ich unheimlich selten komplette Rezensionen lese. Wirklich sehr selten! Und wenn ich es dann doch mache, dann eigentlich nur bei Rezensionen zu Büchern, die ich schon gelesen habe. Denn ob gewollt oder nicht, Rezensionen verraten einem eine ganze Menge über eine Geschichte, und das noch nicht mal unbedingt in der Form von "klassischen" Spoilern. Die Frage ist doch: Will ich schon vorher wissen, ob die Charaktere sympathisch sind, ob der Schreibstil packend ist oder die Liebesgeschichte ergreifend? Oder will ich mir nicht lieber selber ein Bild davon machen? Wenn ich ein Buch allerdings schon gelesen und mir meine eigene Meinung schon gebildet habe, dann ist es für mich auch mal ganz cool, eine Rezension dazu zu lesen, denn ich verstehe, wovon der Rezensent da schreibt und gucke mir manchmal gerne an, inwieweit meine Meinung sich mit der von anderen deckt. 
 
Obwohl ich Rezensionen nicht oft lese, klicke ich sie sehr oft an, und warum? Ganz ehrlich: Ich scrolle direkt runter zum Fazit und zu der Punktebewertung. Genau das gucke ich mir bei den meisten Rezensionen an, und ich glaube sogar, dass ich da bei Weitem nicht die Einzige bin. 
Quelle: goodreads
In den letzten paar Jahren, in denen ich hier auf diesem Blog rezensiert habe, ist mir eines sehr deutlich aufgefallen: Rezensionen sind die Posts, die mit am wenigsten angeklickt und vor allem kommentiert werden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht nur auf meinem Blog so ist:D Allein schon das führt mich dazu zu glauben, dass ich nicht die Einzige bin, die nicht so begeistert von Rezensionen ist, oder sagen wir es mal anders: Ich bin nicht die Einzige, die bei Blogs eher anderen Content vorzieht.

Jetzt war die Ausgangsfrage ja, ob man Rezensionen wirklich braucht, und meine Argumentation klingt wahrscheinlich ziemlich nach nein. Eigentlich würde ich die Frage aber durchaus mit ja beantworten. Guuut, dann erkläre ich diese verwirrende Wendung auch mal:D

Ich lese die meisten Rezensionen nicht komplett oder einfach gar nicht, aber stört es mich, dass jeder Blog davon überflutet ist? Nein, auf keinen Fall! Wieso auch, ich muss die Rezensionen ja nicht lesen. Wenn ich doch mal das Bedürfnis habe, ist es gut, dass sie da sind. Wie schon gesagt, sie geben mir einen Eindruck davon, was ich erwarten kann, und dieser Eindruck ist von mir nicht immer erwünscht, aber wenn ich vorher nichts von einer Geschichte wissen will, dann klicke ich auch nicht auf die Rezensionen. Außerdem haben Rezensionen den praktischen Nebeneffekt, dass sie mich darüber informieren, welche Bücher so überhaupt existieren:D

Manchmal stelle ich mir für mich selbst die Frage, ob es Sinn macht, dass ich Rezensionen schreibe, wenn kaum jemand die liest. Und für mich persönlich kann ich dazu auch nur sagen, dass es Sinn macht. Natürlich freue ich mich, wenn meine Rezensionen von interessierten Leuten gelesen werden, aber das ist nicht der einzige Grund, warum ich sie schreibe. Für mich sind sie auch ein Ventil, um einfach mal alle Gedanken rauszulassen, die in meinem Kopf über ein Buch rumschwirren. Und wenn man es runterbricht, sind Rezensionen nicht der eigentliche Grund, warum Buchblogger eben bloggen? Weil sie sich konkret über die Geschichten austauschen wollen, die sie gelesen haben?

Ich weiß schon, dieser Post war sehr wirr und irgendwie unstrukturiert, aber ich habe es ernsthaft nicht geschafft, meine Meinung zu diesem Thema gerade anders darzulegen:D Deshalb fasse ich es mal in einem Satz zusammen: Ich lese nur selten Rezensionen und brauche sie auch nicht, um mich für ein Buch zu entscheiden, aber es ist gut dass sie da sind und man so seine Meinungen über Bücher austauschen kann. Joah, so schnell kann man's auch sagen:D

Lest ihr gerne komplette Rezensionen?^.^ Und lasst ihr euch auch so leicht davon beeinflussen?

Sonntag, 21. Februar 2016

[RealTalk] Lesegeschwindigkeit ist (nicht) alles!

Hallo ihr Lieben^^ Heute geht es um ein Thema, bei dem ich manchmal das Gefühl habe, dass ich die Einzige bin, die darüber nachdenkt. Gut, manchmal denke ich auch, jeder macht sich darüber Gedanken, deshalb könnte es für euch vielleicht von Interesse sein:D

Es geht heute um die gute alte Lesegeschwindigkeit. Die scheint ja bei vielen Lesern sehr unterschiedlich ausgeprägt zu sein. Ich würde mich selbst wohl als „Lese-Schnecke“ bezeichnen, was für eine schmeichelhafte Ausdrucksweise!:D Ich lese nämlich normalerweise so 40 Seiten in der Stunde, wenn es gerade gut läuft vielleicht auch 50. Vom Gefühl her ist das so in etwa die Hälfte von dem was andere Leute in der Stunde schaffen, und ja, es ist ein wenig frustrierend. Übrigens fällt mir gerade auf, dass ich in diesen Posts viel über lesebezogene Dinge schreibe, die mich frustrieren, vielleicht sollte ich mir darüber mal Gedanken machen!XD

Ich stelle mir gerade vor, wie alle, die das lesen, genervt die Augen verdrehen, weil ich mich von so etwas unwichtigem frustrieren lasse. Vielleicht auch zu Recht, aber ich würde trotzdem einfach gerne mal erklären, was mich daran stört, langsam zu lesen.
Quelle: goodreads
Tja, zu allererst ist es einfach so, dass ich sehr lange brauche, um ein Buch zu beenden. An sich ist das vielleicht gar nicht mal so schlimm, aber es gibt eben nur wenige Geschichten, bei denen man unbedingt lange weiterlesen möchte, weil sie so toll sind. Manchmal will man eben einfach wissen, wie etwas ausgeht, manchmal will man auch einfach in einer Geschichte vorankommen. Und ja, manchmal ist ein Buch auch nicht so toll, und dann ist es ziemlich anstrengend, ewig daran rumzulesen. Zumal ich die nervige Angewohnheit habe, das dann auch durchzuziehen! Ich kann es nämlich gar nicht leiden, Bücher abzubrechen.

Eine unschöne Begleiterscheinung davon ist, dass ich riesigen Respekt vor dicken Büchern habe und so gut wie nie eines anfange. Ich sehe dann nämlich schon vor meinem inneren Auge, wie ich wochenlang nur noch mit diesem einen Buch beschäftigt bin, und ganz ehrlich, dafür fehlt mir oft auch die Ausdauer. Und ein wenig auch die Fähigkeit, das Interesse für eine Geschichte so lange aufrecht zu erhalten.
Quelle: goodreads
Und ja, natürlich muss ich auch erwähnen, dass es mich ein wenig stört, insgesamt gesehen relativ wenige Bücher zu lesen, zumindest für mein Empfinden. Ich glaube, dazu gab es vor kurzem eine Diskussion, in der es darum ging, dass die Anzahl an gelesenen Büchern doch bitte nicht zu einem Wettbewerb werden soll, aber so meine ich das gar nicht. Mir ist es sehr egal, dass meine 3 Bücher im Monat so wenig sind im Vergleich zu den 20 Büchern von anderen Bloggern. Ich bin, nur so nebenbei, sehr fasziniert von diesen Bloggern, die müssen wirklich viele Seiten pro Stunde schaffen! Manche werfen ihnen ja vor, dass sie dann nichts von der Geschichte mitkriegen, aber das glaube ich eigentlich nicht, jeder liest eben anders. Aber ich schweife abXD Also der Vergleich ist mir sehr egal, was mir aber nicht egal ist, ist die Tatsache an sich. Denn es gibt unglaublich viele Bücher, die ich irgendwann mal lesen will, und es gibt auch sehr viele Bücher, die ich nochmal lesen will, und das alles ist schwer zu realisieren, wenn man nur wenige Bücher liest weil man so langsam im Lesen ist.

Es soll ja Übungen geben, um seine Lesegeschwindigkeit zu verbessern. Ich habe mir das ganze schon mal näher angesehen, aber ich glaube, dass das leider nichts für mich ist. Aber an sich ist es schön zu wissen, dass es durchaus die Möglichkeit gibt, an der eigenen Geschwindigkeit etwas zu ändern.
Quelle: goodreads
Als ich jetzt gerade also meine Meinung zu diesem Thema aufgeschrieben habe, ist mir aufgefallen, dass ich (mal wieder) alles ein wenig dramatisiere. Nein, meine Lesegeschwindigkeit nimmt mir ganz und gar nicht den Spaß am Lesen. Sie bereitet mir auch keine Albträume. Wenn ich genauer darüber nachdenke, dann glaube ich, dass ich mit meinen 3-4 Bücher in etwa so viel Lesefreude habe wie andere mit ihren 20 Büchern im Monat. Nicht, weil die anderen nur schlechte Bücher lesen oder so, sondern weil mich das Lesen jeden Tag begleitet, genauso wie es schnellere Leser wohl jeden Tag begleitet.

Mein Fazit lautet also: Langsam lesen ist oft unpraktisch und manchmal ärgerlich, letztendlich ist es aber egal, denn wenn man es mag zu lesen, dann macht es auch Spaß, so oder so!
Quelle: goodreads
Aber wie schnell (oder langsam) lest ihr eigentlich? Oder ist das etwas, worüber ihr euch noch so gar keine Gedanken gemacht habt?^.^

Donnerstag, 18. Februar 2016

[Rezension] Mit anderen Worten: Ich - Tamara Ireland Stone




Preis: 16,95€
Einband: Hardcover
Seiten: 336
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: Januar 2016
Verlag: magellan
Rezensionsexemplar?: ja




Inhalt
Worte sind nicht Samanthas Freunde. Im Gegenteil: In endlosen Gedankenschleifen verfolgen sie Sam und hindern sie daran, ein normales, unbeschwertes Leben zu führen. Aus Angst, als verrückt abge-stempelt zu werden, verheimlicht Sam ihren täglichen Kampf sogar vor ihren Freundinnen. Nur die unkonventionelle Caroline sieht hinter Sams Fassade und lädt sie ein, sich einem geheimen Dichterklub anzuschließen. Hier erlebt Sam zum ersten Mal die befreiende Kraft von Worten und kommt sich seit langer Zeit selbst wieder nahe. Als sie sich in den klugen, zurückhaltenden AJ verliebt und gerade beginnt, vorsichtig auf ihr neues Glück zu vertrauen, stellt eine unerwartete Entdeckung alles infrage.

Meine Meinung
Was war ich doch gespannt auf das Buch! Eine Geschichte über ein Mädchen, das mit psychischen Problemen zu kämpfen hat und dabei ihre Liebe zu Worten entdeckt, das klang so, als würde es perfekt in mein Beuteschema passen. Und als ich es dann gelesen habe, da war ich tatsächlich von der ersten Seite an begeistert! Jetzt wo ich es ausgelesen habe, fangirle ich es eigentlich immer noch total!

Unsere Protagonistin Sam hat ein Geheimnis, sie leidet nämlich unter einer Zwangsstörung. Sie verfängt sich öfters mal in ihren Gedanken, was ihr den Alltag sehr erschwert. Wie die Autorin diese Krankheit dargestellt hat, fand ich sehr genial! Ich fand den Umgang in der Geschichte damit sehr respektvoll, gleichzeitig wird deutlich, wie belastend es für Sam ist. Dieser Aspekt der Geschichte konnte mich unheimlich berühren, und am Nachwort der Autorin wird auch deutlich, wie gründlich für dieses Buch recherchiert wurde.

In dem Buch geht es auch sehr viel um Gedichte, immerhin entdeckt Sam ja sozusagen einen geheimen Dichterclub. Man bekommt viele Gedichte zu lesen, und alle fand ich sie wunderschön! Viele sind sehr berührend, manche sind echt witzig, und einige sind mir wirklich im Gedächtnis geblieben, weil ich sie so schön fand. Außerdem fand ich die Idee eines solchen Clubs und auch die Umsetzung wirklich toll! Da wird man glatt neidisch, dass man nicht selbst auf so etwas trifft.

Auch besonders gut gefallen hat mir, dass in der Geschichte viele wichtige Themen aufgegriffen und wirklich gut behandelt werden, wie Freundschaft, das eigene Selbstbild und wer man sein möchte oder Offenheit anderen gegenüber. Es kam mir so vor als ob das Buch sehr viele Botschaften hätte, die alle gut und wichtig waren.

Man muss dazu sagen, dass es streng gesehen eigentlich nur eine Highschool-Geschichte ist, und ja, romantisch wird es an manchen Stellen auch. Die Liebesgeschichte fand ich übrigens zuckersüß, aber auch tragisch, und ich persönlich konnte nicht so richtig vorhersagen, wie sie ausgehen würde, was mir umso besser gefallen hat. Tja, also ist es eigentlich eine fast schon typische Geschichte, dann aber wieder ganz und gar nicht, denn das Buch hat eine außergewöhnliche Protagonistin, es hat wundervolle Gedichte, es hat wichtige Themen und berührende Szenen und überraschenderweise auch einen ziemlichen Plot-Twist. Ich jedenfalls habe es von der ersten Seite an geliebt und es wird mir sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben!

Fazit
„Mit anderen Worten: Ich“ ist eine besondere und sehr berührende Geschichte, die mich unheimlich begeistern konnte! Wer schon die Beschreibung interessant findet, der sollte sich das Buch unbedingt näher ansehen, ich jedenfalls habe es geliebt!
5 von 5 Blättern

Dienstag, 16. Februar 2016

[Rezension] Dark Elements 2 - Jennifer L. Armentrout




Preis: 16,90€
Einband: Hardcover
Seiten: ~430
Reihe?: Teil 2 von 3
Erscheiungsdatum: Februar 2016
Verlag: Harper Collins
Bestellen: *hier*
Rezensionsexemplar: ja


Achtung Spoileralarm! Teil 2 einer Reihe!

Inhalt
Layla ist verzweifelt und einsam! Sie vermisst Roth, den teuflisch attraktiven Dämonen-Prinzen. Und ihr bester Freund Zayne, der sie vielleicht über den Verlust hinwegtrösten könnte, bleibt dank ihrer seelenverschlingenden Küsse für sie tabu. Dass ihre sonst so fürsorgliche Gargoyle-Ersatzfamilie auf einmal Geheimnisse vor ihr hat, macht alles schlimmer. Schließlich entdeckt sie auch noch neue Kräfte an sich. Dann taucht völlig unerwartet Roth wieder auf. Aber bevor Layla die Zweisamkeit mit ihm genießen kann, bricht die Hölle los ...

Meine Meinung
Es ist wirklich schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich „Dark Elements 1“ gelesen habe, und an viel konnte ich mich leider nicht mehr erinnern – nur daran, dass ich es wirklich toll fand. Dementsprechend hoch waren dann natürlich auch meine Erwartungen an den zweiten Teil, und tjaa, irgendwie konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Ich fühle mich schon ein wenig merkwürdig deswegen, da mir bereits so viele begeisterte Meinungen untergekommen sind, aber stellenweise fand ich das Buch einfach nur nervig.

Aber von Anfang an: Der Einstieg war wirklich angenehm, denn es gab nochmal einen guten Überblick darüber, was in Teil 1 passiert ist, und den habe ich dringend gebraucht. Dadurch habe ich auch sehr gut wieder in die Geschichte reingefunden. Am Anfang der Geschichte hatte ich auch wirklich noch das Gefühl, dass mich das Buch total überzeugen könnte, aber dann ist einfach vieles den Bach runtergeganen. 

Mein Hauptproblem mit dem Buch ist, dass ich die Grundgeschichte wirklich mag. Was, das klingt jetzt nicht wie ein Problem? Für mich war es eins, denn meiner Meinung nach kommt die Hauptgeschichte so gut wie gar nicht vor, die Handlung ist total dünn. Und ja, für mich ist die Hauptgeschichte die ganze Dämonen-Gargoyl-Sache, und NICHT die Dreiecksbeziehung!
Diese Dreiecksbeziehung hat mir dann auch wirklich den letzten Nerv geraubt. Für mich war ziemlich klar, wie Layla sich letztendlich entscheiden würde, aber das hält sie ja nicht davon ab, im Laufe der Geschichte gefühlt 20 mal ihre Meinung darüber zu ändern, ob sie Roth oder doch Zayne lieber mag. Und bei den ganzen Hormonen konnte Layla sowieso kaum einen klaren Gedanken fassen.

Ich muss sagen, es gab auch einige Aspekte, die die Geschichte für mich gerettet haben. So fand ich den Schreibstil wirklich gut, das Buch liest sich einfach sehr angenehm und ist stellenweise auch wirklich witzig. Und Roth ist zugegebenermaßen auch einfach ein sehr cooler Charakter, der immer einen coolen Spruch auf den Lippen hat. Am meisten gerettet wurde die Geschichte aber durch das Ende. Die letzten etwa 50 Seiten waren unheimlich spannend und rasant und haben die Geschichte endlich mal vorangebracht und vor allem auch dafür gesorgt, dass ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. 

Insgesamt war das Buch also wirklich keine Katastrophe, aber ich war stellenweise schon sehr genervt. Ich hoffe, in Teil 3 sieht Layla die Dinge etwas klarer!

Fazit
„Dark Elements 2“ ist mir durch die unentschlossene Protagonistin und die dünne Handlung teilweise ziemlich auf die Nerven gegangen. Den Schreibstil mochte ich aber sehr, genauso wie das spannende Ende, und deshalb bin auch ich jetzt gespannt auf das große Finale. 
3 von 5 Blättern

Vielen Dank an Harper Collins und Blogg dein Buch für die Bereitstellung!

Sonntag, 14. Februar 2016

[RealTalk] Reihe oder Einzelband, das ist die Frage!

Hallo ihr Lieben!^^ Heute will ich mich mal über Reihen und Einzelbände auslassen. Vielleicht habe ich ja zu wenig zum Nachdenken, aber dieses Thema beschäftigt mich manchmal tatsächlich sehr! Ich überlege vor allem immer welche der beiden Möglichkeiten ich besser finde.

Ich finde, dass sowohl Reihen als auch Einzelbände Vor- und Nachteile haben. Im Moment bevorzuge ich eigentlich wirklich Einzelbände. Ich mag es sehr gerne, dass ich die komplette Geschichte direkt und in einem Buch beisammen habe. Ich weiß, dass ich mit diesem einen Buch auch eine abgeschlossene Geschichte bekomme, und das finde ich irgendwie sehr wertvoll. Man hat eben keine Cliffhanger, man muss nicht lange darauf warten, die Geschichte weiterlesen zu können oder einfach viel Geld in weitere Bände investieren. 

Andererseits kann man es aber auch vielleicht als Nachteil sehen, dass eine Geschichte nicht weitergeht. Bei mir kommt es zwar nur selten vor, aber manchmal liest man eine Geschichte und will einfach unbedingt, dass sie weitergeht. Bei einem Einzelband ist das nicht drin. Obwohl sich ja der ein oder andere Autor fast schon spontan dazu entschieden hat, einfach weiterzuschreiben, weil die Leser mehr wollten:D Meistens denke ich aber, dass es gut ist, dass eine Geschichte abgeschlossen ist, auch wenn sie so toll ist, dass ich gerne mehr erfahren würde. 
Quelle: tumblr
Reihen haben natürlich den großen Vorteil, dass sie viel Raum haben, um eine Geschichte zu erzählen. Man kann die Charaktere in mehreren Büchern sehr gut kennenlernen, und meistens wird eine neue Welt oder einfach ein Fantasyelement vorgestellt, dass in mehreren Büchern eben richtig gut etabliert werden kann. Man hat ganz einfach viel mehr Zeit und viel mehr Seiten, um sich so richtig in die Geschichte und die Charaktere zu verlieben und alles richtig zu fangirlen. Und ja, viele (eher die meisten) meiner Lieblingsbücher sind Reihen oder Teile aus Reihen! Da haben wir an erster Stelle natürlich Harry Potter, aber auch die Tintentrilogie, Panem, Percy Jackson und so weiter. All diese Bücher nutzen, finde ich, die Stärke von Reihen ziemlich perfekt! Die einzelnen Bände erzählen eigene Geschichten, aber eine große übergeordnete Geschichte baut sich in jedem Teil immer weiter auf bis es dann, baaam, zum großen Finale kommt. Und wenn eine Reihe diese Struktur gut hinbekommt, dann bin ich echt begeistert von ihr!

Und ja, ich habe gerade eben, vor ein paar Zeilen, gesagt, dass die meisten meiner Lieblingsbücher Reihen sind, aber jetzt kommt das Reihen-Bashing. Denn in letzter Zeit regt mich an Reihen einfach so viel auf!
Quelle: tumblr
Erstens kommt es einem mittlerweile oft nur noch wie Geldmache vor! Manche Geschichten haben einfach eine soo dünne Geschichte, und diese wird dann über drei oder noch mehr Bücher gestreckt?!? Das ist zum einen furchtbar langweilig und zum anderen unverschämt! Es regt mich auch auf, wenn Teile in zwei Bücher gesplittet werden, aber das ist nochmal ein anderes Thema:D
Dann gibt es mittlerweile so viele Reihen, und man hat auch so viele begonnen, dass man einfach den Überblick verliert. Und es neervt mich, manche legen sich schon Tabellen an und schreiben all ihre Reihen auf, um nichts zu vergessen, und ja, ich gehöre auch dazu. Es ist dann einfach etwas Unvervollständigtes und sowas kann ich nicht leiden:/ 
Quelle: tumblr
Was mich auch stört, ist, dass man sich praktisch verpflichtet fühlt, eine Reihe weiterzulesen, wenn man sie erstmal angefangen hat. Oder geht es nur mir so? Ich breche Reihen nur sehr selten ab, und deshalb habe ich jetzt sehr viele angefangenen Reihen und warte auf Fortsetzungen und muss mir überlegen, wie ich mir die alle besorgen soll:D Ja, das stört mich! Ich wünschte, ich wäre manchmal ein wenig schneller bei der Entscheidung, eine Reihe abzubrechen. Aber wenn man eine Reihe mal angefangen hat, dann will man natürlich auch wissen, wie alles ausgeht. Es ist schon echt gemein:D
Und mir fällt noch ein letzter Punkt ein, der mich sehr an Reihen stört. Oder eher, es ist eine Angewohnheit in Bezug auf Reihen. Wenn ich eine Reihe anfange, dann will ich UNBEDINGT vorher wissen, wie viele Teile diese Reihe haben wird. Wenn's eine Trilogie ist, okay, wenn's eine Pentalogie ist, auch okay. Ich mag es gar nicht, das nicht zu wissen, denn man weiß dann einfach nicht, worauf man sich einlässt. Es gibt ja auch so ewig lange Reihen mit dutzenden Büchern, und damit fange ich lieber gar nicht erst an:D

Okay, ich merke, dass ich negative Stimmung Reihen gegenüber verbreite:D Das war keine sehr objektive Argumentation! Im Moment bin ich einfach eher ein Einzelband-Fan, wie man vielleicht gemerkt hat. Aber ich verfolge gerade auch Reihen, die ich sehr liebe, wie die Ravenboys. Also, eigentlich gibt es in beiden Kategorien gute und schlechte Bücher, weshalb mein ganzer Text ein bisschen sinnlos istXD Es tut mir ernsthaft Leid, wenn ich euch Zeit gestohlen habe!!:D

Aber was ist eigentlich eure Meinung zum Thema Reihen versus Einzelbände?^.^ Seid ihr da vielleicht ein bisschen objektiver als ich oder habt ihr auch einen Favoriten?:) Ich bin gespannt auf eure Meinung!

Sonntag, 7. Februar 2016

[RealTalk] Fluch und Segen von Lese-Challenges

Hallo ihr Lieben^^ Heute würde ich mich gerne mal über Lese-Challenges auslassen. Meiner Meinung nach haben sie Vor- und Nachteile, aber ich für meinen Teil bin zu dem Entschluss gekommen, dass solche Challenges einfach nichts für mich sind, und in diesem Post erkläre ich euch mal, wieso:)

Ich kennt bestimmt alle solche Challenges!:) „Lest jeden Monat ein Buch in einer Farbe des Regenbogens“, „Lest jeden Monat ein Buch aus einem bestimmten Verlag“, und so weiter und so fort. Solche Herausforderungen haben ja viele Fans, und das bestimmt auch zu Recht. Ich habe selbst schon an der ein oder anderen Challenge teilgenommen und es hat mir auch oft Spaß gemacht! Ich sehe da folgende Vorteile:
Quelle: tumblr

Zum einen ist eine solche Challenge natürlich unheimlich motivierend! Klar, man will ja auch schaffen, was man sich da vorgenommen hat, und wenn man sein Ziel auch wirklich erreicht, dann ist das ganz bestimmt ein tolles Gefühl! Außerdem suchen viele Leser sicher genau nach so einer Motivation, oder wollen einfach ein wenig Inspiration bei der Bücher-Auswahl, weil solche Challenges ja oft auch schon grob festlegen, was man lesen soll.

Zum anderen macht es bestimmt auch Spaß. Man nimmt ja auch nicht alleine an so einer Challenge teil, meistens gibt es ganz viele Teilnehmer, und sich dann über seinen Fortschritt auszutauschen und zusammen an Aufgaben zu arbeiten macht bestimmt viel Spaß! Bei vielen Challenges kann man ja auch etwas Tolles gewinnen, das spielt sicher auch noch eine Rolle;)

Es gibt also viele Challenge-Fans, ich gehöre mittlerweile aber zu einer ganz anderen Gruppe, nämlich zu den Challenge-Vermeidern. Ich habe mich bei diversen Challenges angemeldet, habe mal mehr und mal weniger lange durchgehalten, manchmal war die Anmeldung auch tatsächlich das einzige, was ich im Rahmen einer Challenge zustande gebracht habe. Was aber fast immer da war, war die gute alte Frustration. Man ist frustriert wenn man sein Ziel nicht erreicht oder wenn man sieht, dass man mit den anderen nicht mithalten kann. Für mich war das irgendwann schon sehr nervig.

Was mich aber vor allem an Lese-Challenges stört, ist dass sie mein Leseverhalten einschränken. Ich habe für mich festgestellt, dass ich es unendlich nervtötend finde, wenn ich nicht einfach frei entscheiden kann, was ich als nächstes lesen möchte. Wenn es da eine Challenge gibt, die mir vorschreibt, ich soll diesen Monat ein graues Buch lesen, dann versuche ich das dann auch, obwohl ich eigentlich viel viel lieber den neuester knallpinken Romantasy-Roman lesen würde. Nur so als Beispiel:D Ich schätze, die meisten Leute stört das nicht so sehr, aber mein Leseverhalten ist in letzter Zeit sehr empfindlichXD Ich bin ständig auf der Hut vor der nächsten Leseflaute, und damit ich nicht in eine reinrutsche, ist es für mich einfach wichtig, dass ich lese, was auch immer ich gerade lesen will.
Quelle: tumblr
Aber wie seht ihr das?^^ Macht ihr auch bei einigen Challenges mit oder macht ihr, so wie ich, auch eher einen großen Bogen um solche Herausforderungen?:) Ich würde mich freuen wenn ihr eure Meinung da lasst und wenn wir uns bald wieder lesen;)