Freitag, 20. Mai 2016

[Rezension] Opposition - Jennifer L. Armentrout




Preis: 19,99€
Einband: Hardcover
Seiten: 416
Reihe?: Teil 5 von 5
Erscheinungsdatum: April 2016
Verlag: Carlsen
Rezensionsexemplar?: ja


Achtung Spoilergefahr! Teil 5 der Reihe!

Inhalt
Katy kann noch immer nicht fassen, dass Daemon sie verlassen und sich der Armee der Lux angeschlossen hat. Seit deren Invasion ist ein Krieg ausgebrochen, der schon viele Menschenleben gekostet hat. Niemand ist mehr sicher, doch um der schwangeren Beth zu helfen, wagt Katy sich aus dem Haus. Als ihr größter Wunsch in Erfüllung geht und sie Daemon begegnet, scheint dieser jegliche Gefühle für sie verloren zu haben. Katy muss herausfinden, ob noch etwas von dem Daemon, den sie liebt, in ihm steckt – bevor alles verloren ist.

Meine Meinung
Endlich ist das große Finale der Lux-Reihe da! Ich wollte natürlich unbedingt wissen, wie die Geschichte rund um Katy und Deamon ausgeht und meine Antworten habe ich auch bekommen. Ob ein paar Antworten allein das Buch aber gut machen, ist eine andere Frage.

Ich habe auf ein wirklich imposantes Finale gehofft, so wie man das ja bei jeder Reihe tut. Bei manchen Reihen ist man am Ende total begeistert, bei anderen eher enttäuscht. Ich muss leider sagen, dass „Opposition“ mich etwas enttäuscht hat. 

Ich denke, das größte Problem, dass ich mit dem Buch habe, war die Handlung – oder eher die fehlende Handlung. Dafür, dass das Buch über 400 Seiten hat (was ja nicht soo wenig ist), passiert herzlich wenig. Für meinen Geschmack ZU wenig. Im Nachhinein glaube ich, die Reihe hätte besser funktioniert, wenn es eine Trilogie gewesen wäre, aber vermuten kann man ja viel.

Auch wird sich in diesem Teil noch viel stärker als zuvor auf Deamon und Katy als Paar fokussiert. Wirklich sehr viel. Ich glaube, Fans von den beiden werden sich freuen und für diese wird die Geschichte dann auch gut funktionieren, an meinem Geschmack ist das leider ein bisschen vorbeigeschossen. Mir war das Ganze immer ein bisschen zu viel, einfach zu viel rumschmachten und rummachen, vor allem wenn um die beiden herum gerade die Welt untergeht. 

Was mich auch ziemlich gestört hat, war, dass ernste Situationen in dem Buch fast nie wirklich durchgezogen und zu Ende erzählt wurden. Wenn ein Charakter mal ein Opfer bringen muss oder irgendeine Entscheidung getroffen wird, die ernste Konsequenzen hat, dann wird die Spannung erst aufgebauscht, aber dann wird das alles wieder durch irgendeinen Spruch von Deamon weggewischt oder das Ganze wird einfach nicht weiter thematisiert. Meiner Meinung nach hat das der Spannung wirklich geschadet. Aber auch hier kann ich mir vorstellen, dass manche Leser genau das auch mögen könnten. 

Ich habe zwar viele Kritikpunkte, aber trotzdem muss ich auch sagen, dass dieser Teil wieder diesen ganz bestimmten Unterhaltungs-Faktor hat. Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt! Die Handlung hat mich manchmal gestört, aber ich habe trotzdem weitergelesen und hatte auch den Drang zu wissen, wie es weitergeht. Ein gewisser Sucht-Faktor ist bei den Jennifer L. Armentrout Büchern wohl immer dabei.

Fazit
„Opposition“ hat mich als Finale der Reihe etwas enttäuscht und viel Potential verschenkt. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, und bin mir sicher, dass Fans der Reihe mit diesem Finale zufrieden sein werden.
2,5 von 5 Blättern

Montag, 9. Mai 2016

[Rezension] Die Insel der besonderen Kinder - Ransom Riggs



Preis: (im Moment nur gebraucht erhältlich)
Einband: Hardcover
Seiten: 416
Reihe?: Teil 1 von 3
Erscheinungsdatum: November 2011
Verlag: Knaur
Rezensionsexemplar?: nein


Inhalt
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. 

Meine Meinung
Erstaunlich, wie dieses Buch so viele tolle und so viele schlechte Dinge in sich unterbringen kann! Zumindest meiner Meinung nach. Dabei hatte ich wirklich gehofft, dass es ein Highlight werden könnte!

Die Grundstory mochte ich wirklich unglaublich gern! Jacob kriegt von seinem Großvater sein Leben lang merkwürdige Geschichten über besondere Kinder zu hören, bis dieser unter merkwürdigen Bedingungen stirbt. Da Jacob die Sache nicht auf sich beruhen lassen kann, macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit und deckt tatsächlich einige Geheimnisse auf. So weit, so gut. Und auch sehr interessant! Ich mochte die Stimmung, die von Anfang an aufgebaut wird, diese unheimliche Atmosphäre und dieses Gefühl, dass da noch etwas Unentdecktes ist. Und dass das etwas mit einer Insel voller besonderer Kinder zu tun hat, das sagt ja schon der Titel. Sehr viel mehr kommt da dann leider aber nicht, was schon etwas enttäuschend war. Klar, es kommt noch eine Bedrohung auf, das ist ja praktisch Pflicht, aber meist dümpelt die Geschichte nur so dahin, und das ist wirklich ziemlich schade. An diesen Stellen wird die Geschichte zum Glück noch durch das hohe Maß an Kreativität getragen.

Ein richtiges Highlight sind natürlich die Bilder, über die man im Verlauf der Geschichte immer wieder stolpert. Das macht das Buch auch wirklich zu etwas Besonderem. Es ist aber auch nicht so, als würde die Geschichte nicht ohne die Fotos funktionieren, manchmal wurden die sogar eher schlecht als recht in die Handlung eingebaut. Trotzdem hat mir dieser Aspekt sehr gefallen, es ist mal etwas anderes und macht das Leseerlebnis auch zu etwas anderem.

Nun war es aber leider so, dass mich außer der sehr dünnen Handlung auch andere Dinge gestört haben. Zum Beispiel der Schreibstil. An manchen Stellen, vor allem am Anfang, mochte ich den sehr gerne, aber oft war er auch sehr holprig und Dialoge haben einen plötzlichen Sprung gemacht, den ich häufig zu, naja, unflüssig fand. Es hat einfach den Lesefluss gestört.

Auch die Charaktere haben mir nicht durchweg gefallen, besonders mit Emma hatte ich Probleme, einem der besonderen Kinder, die auch wirklich sehr wichtig für die Geschichte ist. Sie ist irgendwie einfach merkwürdig, auf eine Art, die ich nicht nachvollziehen konnte. Vor allem ihre Enscheidungen habe ich nicht verstanden. 

Dann gibt es in dem Buch auch noch eine Liebesgeschichte, die aber zum Glück nicht besonders dominant ist. Trotzdem fand ich sie etwas beunruhigend. Ich kann leider nicht mehr verraten, ohne zu spoilern, aber die Umstände machen diese Beziehung wirklich etwas, nun ja, fast schon unnatürlich.

Fazit
Tolle Atmosphäre, tolle Ideen, wirklich Kreativ. Aber auch eine ganze Menge Baustellen. Der Schreibstil und die Charaktere haben mir nicht immer gefallen und der Plot war insgesamt wirklich dünn. Ob ich diese Reihe weiterlesen werde weiß ich noch nicht.
3,5 von 5 Blättern

Dienstag, 3. Mai 2016

[Lesemonat] April

Hallo ihr Lieben!^.^ Und schon ist es wieder so weit, im Moment vergeht die Zeit (für mich zumindest) sehr schnell, vielleicht ein bisschen zu schnell. Es gibt ja auch so einiges zu tun. Aber na gut, im April wurde natürlich auch gelesen:D Fünf Bücher sind es geworden, womit ich super zufrieden bin. Vor allem habe ich im April meinen Harry Potter Re-Read beendet, was schon ein bisschen traurig ist. Bis zum nächsten Re-Read wird es bestimmt nicht so lange dauern!
"Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" (5+ Blätter) war mal wieder besser, als ich es in Erinnerung hatte, und dabei hatte ich es schon als wahnsinnig gut in Erinnerung! Ein unglaubliches Finale!
"Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam" (4,5 Blätter) war ein wirklich schönes Buch, das wirklich viel zu lange auf meinem SuB lag. Mich konnte es echt berühren und ich habe es sehr sehr gerne gelesen.
"Vango 2 - Prinz ohne Königreich" (4 Blätter) ist ein toller Abschluss der Vango-Dilogie, die zwar eine ziemlich komplizierte Geschichte hat, aber auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient.
"Wolke 7 ist auch nur Nebel" (2,5 Blätter) konnte mich leider nicht von sich überzeugen, vor allem mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden. Für Zwischendurch ist es aber ganz okay.
"Apokalypse Wow!" (5 Blätter) ist eine Kurzgeschichten-Sammlung rund um Skulduggery Pleasant. Da ich die Reihe von Derek Landy sowieso liebe, war dieses Buch für mich ein echtes Highlight. 

Gelesen: 5 Bücher
Seiten: ca. 2300
Seiten pro Tag: ~ 76
Durchschnittliche Bewertung: 4,2
SuB-Stand Ende April: 63 (-4)
Neuzugänge: 1

Mein Highlight im April
Wirklich 2 tolle Bücher! "Apokalypse Wow!" wird wohl jedem gefallen, der die Skulduggery Pleasant-Reihe mag, und "Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam" ist ein sehr berührendes Jugendbuch, dass ich wirklich empfehlen kann!

Mein Flop im April
Ich glaube ich bin mittlerweile einfach aus der Zielgruppe raus:/

Wie war euer Lesemonat April?^.^