Sonntag, 23. April 2017

[Rezension] Ana und Zak - Brian Katcher




Preis: 14,95€
Einband: broschiert
Seiten: 320
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: April 2017
Verlag: dtv
Rezensionsexemplar?: ja



Inhalt

Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton nehmen an derselben Quiz-Meisterschaft in Seattle teil wie Zak. Alles könnte gut sein, doch Mastergenie Clayton entwickelt sich zum kleinen Aas und haut heimlich abends vom Turnier ab, um sich auf der nahe stattfindenden großen Science-Fiction-Comic-Convention zu amüsieren. Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut (alles andere hätte furchtbare Konsequenzen) beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander.

Meine Meinung

Für süße, nerdige Geschichten bin ich wirklich immer zu haben! Deshalb habe ich mich auch schon gefreut, „Ana und Zak“ zu lesen, denn das Buch klang nach genau so einer Geschichte. Leider habe ich nicht wirklich das bekommen, was ich erwartet habe.

Also nerdig war die Geschichte schon. Es gab jede Menge Anspielungen auf Serien und Filme, was mir auch echt gut gefallen hat. Und das Ganze hat auf einer Comic-Convention gespielt, was wirklich ein tolles Setting ist und jede Menge Möglichkeiten bietet. Aber abgesehen davon hat die Chemie zwischen der Geschichte und mir einfach überhaupt nicht gestimmt.

Die beiden Protagonisten waren mir nicht sehr sympathisch. Beide waren recht klischeehaft. Mit Zak bin ich im Laufe der Geschichte warm geworden, denn man hat nach und nach seine positiven Seiten entdeckt, aber Ana fand ich bis zum Ende hin sehr nervig. Sie war von Anfang an sehr vorurteilsbehaftet, und ich hatte die Hoffnung, dass sich das zum Ende hin bessert, aber so wirklich ist das nicht passiert.

Auch fand ich die Geschichte viel zu überladen. Beide Protagonisten hatten schon einige private Probleme und auf der Convention kommt dann noch ein ganzer Haufen Schwierigkeiten dazu, die teilweise richtig absurd werden und gar nicht mehr zu der eigentlichen Handlung passen. Am Ende wird dann vieles einfach recht halbherzig abgehandelt, damit nichts mehr offen bleibt. An dieser Stelle wäre weniger wahrscheinlich mehr gewesen. 

Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mich enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, dass das einzige, was die beiden verbindet, die Tatsache ist, dass die beiden das auf einmal für eine gute Idee halten. Die Geschichte gibt einem keine wirkliche Verbindung und die beiden verlieben sich ineinander, weil das einfach so ist. Da hätte ich mir einfach etwas gewünscht, was man besser nachvollziehen kann.

Fazit

Insgesamt ist „Ana und Zak“ eine leicht zu lesende Geschichte mit netten Anspielungen, die mich ansonsten wirklich nicht überzeugen konnte. Meiner Meinung nach gibt es in diesem Genre bessere Vertreter, die ich eher empfehlen würde.

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