Sonntag, 14. Mai 2017

[Rezension] Let's pretend this never happened - Jenny Lawson




Preis: ~ 8,99€
Einband: Taschenbuch
Seiten: 330
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: April 2012
Verlag: Picador
Rezensionsexemplar?: nein


Inhalt

Jenny Lawson realized that the most mortifying moments of our lives - the ones we'd like to pretend never happened - are in fact the ones that define us. In Let's Pretend This Never Happened, Lawson takes listeners on a hilarious journey recalling her bizarre upbringing in rural Texas, her devastatingly awkward high school years, and her relationship with her long-suffering husband, Victor. 

Meine Meinung

Jenny Lawsons Buch “Irre glücklich” (oder “Furiously happy“) war letztes Jahr eines meiner absoluten Highlight. Ihre Geschichten konnten mich unheimlich gut zum Lachen bringen und ihr Umgang mit psychischen Problemen war für mich sehr inspirierend. Da musste ich natürlich auch zu ihrem anderen Buch greifen, und obwohl ich „Let’s pretend this never happened“ nicht ganz so gut fand wie „Irre glücklich“, sehe ich in dem Buch die selben Qualitäten.

Auch dieses Buch konnte mich sehr gut zum Lachen bringen, und das nicht nur ein paar mal. Denn Jenny Lawson ist schon eine sehr besondere Person, und bringt das auch sehr gut aufs Papier. Sie findet in jedem Gespräch wahrscheinlich das unpassendste Thema, und schreibt auch sehr viel über ausgestopfte Tiere und Zombie-Apokalypsen und Dinge die man sich eigentlich unmöglich ausdenken kann. Wenn das auch nur wage den eigenen Humor trifft, dann hat man beim Lesen schon unheimlich viel zu lachen. 

Da die Autorin mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, kriegt man in diesem Buch (ihren Memoiren) auch etwas dazu zu lesen, und ich finde, dass sie toll mit diesem Thema umgeht. Man kann nachvollziehen, wie sie sich fühlt, und in gewisser Weise findet man sich in der ein oder anderen Geschichte auch wieder. Dabei ist das an ein paar Stellen etwas bedrückend, aber meistens ist es sehr aufmunternd und inspirierend.

In jedem Kapitel des Buchs gibt es eine neue Geschichte aus dem Leben der Autorin, die alle nicht wirklich zusammenhängen. Es ist also perfekt, um mal für 10 oder 20 Seiten in ihre Welt einzutauchen, danach kann man es aber auch wieder weglegen. Ich hatte nie den unbedingten Drang, weiterlesen zu müssen und habe das Buch eher nebenbei gelesen. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht. Bei den vielen einzelnen Geschichten ist es dann natürlich auch so, dass manche einem besser gefallen als andere, aber das ist ja normal.

Für mich sind Jenny Lawsons Bücher unheimlich witzig und wirklich sehr sympathisch und inspirierend. Ihre Geschichten zu lesen fühlt sich ein wenig so an wie sie von ihr persönlich erzählt zu bekommen. Allerdings würde ich unbedingt empfehlen, erst einmal in eine Leseprobe reinzulesen, denn an ihren Büchern ist alles ziemlich speziell: Schreibstil, Erzählweise, die Gedankengänge und auch einfach was passiert. Und das wird nicht jedem gefallen. Aber wenn man sich damit anfreunden kann wird man wirklich viel Spaß mit ihren Büchern haben!

Fazit

„Let’s pretend this never happened“ hat mir viel Spaß bereitet. Ich habe es zwar nur nebenbei gelesen, aber ich fand es sehr witzig und unheimlich sympathisch und freue mich schon auf mehr Bücher der Autorin!

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