Sonntag, 11. Juni 2017

[Rezension] Love & Gelato - Jenna Evans Welch




Preis: 16,00€
Einband: Hardcover
Seiten: 383
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: Juni 2017
Verlag: HarperCollins ya!
Rezensionsexemplar?: ja

Inhalt

Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Konditoreien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird …
*Quelle*

Meine Meinung

Argh, ich bin so zwiegespalten. Denn ich hatte so einige Probleme mit dem Buch, aber um ehrlich zu sein war es auch verdammt süß und mitreißend. Es macht sich schon ziemlich toll als Sommerlektüre.
Vielleicht starte ich mit meinen Kritikpunkten, damit ich mit den guten Sachen enden kann. Nach etwa dreißig Seiten in dem Buch dachte ich schon, das wird nicht gut gehen. Der Anfang hat mir überhaupt nicht gefallen! Mir ist direkt aufgefallen, dass ich die Dialoge sehr unnatürlich finde. Es kann sein, dass das an der Übersetzung liegt, aber ich hatte oft das Gefühl „so redet doch niemand“. Außerdem war mir die Protagonistin Lina gerade zu Anfang sehr unsympathisch. Das legte sich im Laufe der Geschichte zum Glück ein bisschen.

Das schlimmste war für mich wahrscheinlich, dass die Geschichte ein Musterbeispiel für klischeehaft ist. Hier findet man echt alle Vorurteile, die man gegenüber solchen Jugendbuch-Liebesgeschichten haben kann. Und nicht nur, dass einem alles merkwürdig vertraut vorkommt und man manchmal mit den Augen rollen muss, man ahnt von Anfang an, was passieren wird, sodass die Wendungen einen wirklich nicht packen können. 

So, das waren Probleme, die ich nicht ignorieren konnte. Aber es gibt auch Positives zu berichten! Allem voran ITALIEN. Oh man, nachdem man dieses Buch gelesen hat möchte man wirklich sofort nach Florenz und sich mit Eis und Pizza vollstopfen! Die Geschichte schafft es super, einem dieses Sommergefühl zu vermitteln und einem wundervoll zu beschreiben, wie schön Florenz ist und wie unwiderstehlich das Essen dort ist. Das Buch bringt einem zwei Dinge ein: Hunger und Fernweh. 

Auch mochte ich, dass man hier zwei Geschichten bekommt. Wir erfahren natürlich von Linas Sommer in Italien, aber sie liest auch das Tagebuch ihrer Mutter und wir kriegen dadurch auch ihre Geschichte. Ich bin immer ein Fan von solchen Tagebuch-Teilen in Büchern, und auch hier hat das wieder super für mich funktioniert (tatsächlich sogar besser als Linas Geschichte).

Zuletzt noch: Das Buch saugt einen wirklich ein! Ich habe es wirklich schnell durchgelesen und konnte es ab der Hälfte eigentlich nicht mehr aus der Hand legen. Ja, es ist furchtbar klischeehaft, aber für mich hat es als süße Geschichte an warmen Lesetagen definitiv funktioniert.

Fazit

„Love & Gelato“ ist ein Jugendbuch vollgepackt mit Klischees, aber trotzdem gibt es ein schönes Sommerbuch her. Die Geschichte nimmt einen mit nach Florenz und dort zum Eis essen, und das macht sie wirklich gut!


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