Sonntag, 17. September 2017

[Rezension] Scrappy little nobody - Anna Kendrick




Preis: 25,99€ (Taschenbuch: 9,99€)
Einband: Hardcover
Reihe?: Einzelband
Seiten: 275
Erscheinungsdatum: November 2016
Verlag: Touchstone Books
Rezensionsexemplar?: nein

Inhalt

With her razor-sharp wit, Anna recounts the absurdities she’s experienced on her way to and from the heart of pop culture as only she can—from her unusual path to the performing arts (Vanilla Ice and baggy neon pants may have played a role) to her double life as a middle-school student who also starred on Broadway to her initial “dating experiments” (including only liking boys who didn’t like her back) to reviewing a binder full of butt doubles to her struggle to live like an adult woman instead of a perpetual “man-child.” Enter Anna’s world and follow her rise from “scrappy little nobody” to somebody who dazzles on the stage, the screen, and now the page—with an electric, singular voice, at once familiar and surprising, sharp and sweet, funny and serious (well, not that serious).

Meine Meinung

Als Filmfan interessiert man sich ja auch manchmal für die Schauspieler, die hinter den Filmen stecken - oder man interessiert sich wie ich eigentlich IMMER dafür. Natürlich sind mir einige Schauspieler sympathischer als andere, und dazu gehört definitiv Anna Kendrick. Ich finde nicht nur ihre Filme toll, sondern auch in Interviews fand ich sie super und sos wollte ich unbedingt ihr Buch voller persönlicher Essays lesen.

Gesagt, getan! Kaum ist das Buch bei mir angekommen musste ich auch schon anfangen zu lesen. Und es hat meine Erwartungen definitiv erfüllt. Anna Kendrick hat auf jeden Fall eine eigene Stimme und eine Persönlichkeit, mit der ich mich an vielen Stellen identifizieren kann. In dem Buch findet man keinen Hollywood-Gossip, sondern eher Geschichten darüber, wie sie erwachsen geworden ist und sich im Leben und ihrem Beruf zurecht gefunden hat. Dabei hat man an keiner Stelle das Gefühl, dass sie einem ein bestimmtes Bild von sich verkaufen möchte - was bei solchen Büchern immer eine kleine Sorge von mir ist. Ich hatte das Gefühl, dass sie sehr ehrlich war, und das heißt, dass sie nicht an jeder Stelle furchtbar sympathisch ist. Aber sie steht dazu, und das macht es sehr authentisch und dann eben doch wieder sympathisch. Sie wiederholt auch häufiger, dass sie eben nicht "nice" sein möchte, sondern viel lieber "good".

Was mir extrem gut gefallen hat, war, dass immer wieder ihre feministische Seite durchgekommen ist. So war das Buch an einigen Stellen richtig motivierend und hat einem eingetrichtert, dass man sich nichts gefallen lassen muss.

Natürlich gab es Essays, die weniger unterhaltsam waren als andere, aber ich hatte mit dem Buch durchgehend meinen Spaß. Ich fand es witzig und inspirierend und sehr authentisch.

Fazit

"Scrappy little nobody" ist eine sehr unterhaltsame und authentische Essay-Sammlung von Anna Kendrick. Ich kann sowohl das Buch als auch ihre Filme wärmstens empfehlen.

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