Sonntag, 21. Januar 2018

[Rezension] Landline - Rainbow Rowell




Preis: ~ 9€
Einband: Taschenbuch
Seiten: 356
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: März 2015
Verlag: Orion
Rezensionsexemplar?: nein

Inhalt

As far as time machines go, a magic telephone is pretty useless.
TV writer Georgie McCool can’t actually visit the past; all she can do is call it, and hope it picks up. And hope he picks up -- because once Georgie realizes she has a magic phone that calls into the past, all she wants is make things right with her husband, Neal.
Maybe she can fix the things in their past that seem unfixable in the present. Maybe this stupid phone is giving her a chance to start over. . .  Does Georgie want to start over?
*Quelle*

Meine Meinung

Ich liebe Rainbow Rowells Bücher. Nachdem sie mit „Fangirl“ und „Carry on“ endgültig zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden ist, wollte ich auch ihre anderen Bücher lesen. Irgendwann war dann eben auch „Landline“ dran.

Und man merkt so sehr, von welcher Autorin dieses Buch kommt. Viele der Qualitäten, die man aus ihren anderen Büchern kennt, findet man auch hier. Die witzigen und natürlichen Dialoge, Charaktere über die man mehr erfahren möchte und ein wunderbar lockerer Schreibstil. Dann ist das Buch aber auch wieder anders. Es ist zum Beispiel kein Jugendbuch. Die Charaktere sind in ihren 30ern, die Protagonistin Georgie ist bereits verheiratet und hat Kinder. Es gibt mit dem magischen Telefon, mit dem man die Vergangenheit erreicht, auch ein übernatürliches Element (das viele Fragen aufwirft). Es fühlt sich definitiv anders an als einen ihrer Contemporary YA-Romane zu lesen.

Was an „Landline“ auffällt ist die sehr knappe Handlung. Es passiert wirklich nicht viel, es ist eher so, dass wir uns im Super-Zoom Georgies Gefühlsleben ansehen. Und das geht drunter und drüber (wenn man ein magisches Telefon entdeckt auch durchaus verständlich). Zwischendurch war ich fast etwas genervt von Georgies überschwänglichen Gefühlen, aber ich konnte es auch gut nachvollziehen. Es hat Sinn gemacht.

Und insgesamt hat mir hier das Lesen auch einfach Spaß gemacht. Ich mag diese gewisse Quirkiness, die die Autorin immer in ihre Geschichten bringt, und die Charaktere und die (Liebes-)Geschichte sind auch wirklich toll. Und es gibt soo viele Flashbacks! Man erfährt mehr und mehr über den Anfang der Beziehung zwischen Georgie und ihrem Mann, und diese Abschnitte haben mir sehr gefallen (ich habe zugegebenermaßen viel für Flashbacks übrig). Auch die gesamte Plotline über die Beziehung zwischen Georgie und ihrem besten Freund war toll.

Und wer „Fangirl“ mochte, der darf sich in „Landline“ auf eine wundervolle Cameo freuen (ich hab mich SEHR gefreut).

Fazit

Ja, „Landline“ hat nur wenig Handlung, aber mich hat es trotzdem sehr gut unterhalten. Die Dialoge waren toll, die Flashbacks spannend, und ein magisches Telefon schafft es einfach, Interesse zu wecken.

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