Sonntag, 6. Mai 2018

[Rezension] Das Mädchen, das Weihnachten rettete




Preis: 17,00€
Einband: Hardcover
Seiten: 336
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Verlag: dtv
Reihe?: Teil 2 von 3
Rezensionsexemplar?: ja

Inhalt

Die achtjährige Waise Amelia fristet ein kärgliches Dasein als Kaminkehrermädchen und hofft inständig auf Rettung durch den Weihnachtsmann. Der hat jedoch alle Hände voll zu tun: Aufruhr im Wichtelreich, Rentiere, die vom Himmel fallen, der Weihnachtszauber, der schwächer wird – wenn das so weitergeht, droht Weihnachten auszufallen. Aber Amelia ist kein gewöhnliches Mädchen: Nur mit ihrer Hilfe kann der Weihnachtszauber gerettet werden!
*Quelle*

Meine Meinung

Der Mai ist doch die perfekte Zeit, um ein Weihnachtsbuch zu rezensieren, oder? Da kann man sich das schonmal vorsorglich auf die Wunschliste packen. Bei Matt Haigs Büchern sollte man das vielleicht sowieso immer tun, aber seine Weihnachts-Trilogie ist um die Weihnachtszeit (oder im Frühling) ein richtiges Highlight.

Im Dezember habe ich den ersten Teil, "Ein Junge namens Weihnacht", gelesen, und er hat mich einfach umgehauen. Es war so märchenhaft und weihnachtlich und dann auch direkt eines meiner Jahreshighlights. Da war ich natürlich sehr auch den zweiten Teil gespannt, und "Das Mädchen, das Weihnachten rettete" hat wieder genau die gleiche Magie. Ich muss sagen, das Buch kommt für mich nicht ganz an seinen Vorgänger heran, aber es ist trotzdem absolut lesenswert.

Allein die Gestaltung ist mal wieder ein Hingucker. Nicht nur das wundervolle Cover, sondern vor allem die Illustrationen im Inneren. Der Stil hat mir mal wieder extrem gut gefallen (der ist sehr charmant und sieht eben so aus wie die Zeichnung auf dem Cover), und vor allem tragen die Bilder unheimlich zur Geschichte bei. Witzige oder spannende Beschreibungen werden da direkt einmal mit einer Illustration versehen und man kann richtig in die Weihnachtswelt eintauchen.

Auch die Geschichte lässt nicht zu wünschen übrig. Es geht einerseits um Amelia, ein sehr mutiges Mädchen, das einen Schicksalsschlag nach dem anderen hinnehmen muss und einfach wieder glücklich sein möchte, und dann ging es da noch um den Weihnachtsmann, der alles versucht, um ein tolles Weihnachten auf die Beine zu stellen. Irgendwann treffen diese beiden Erzählstränge dann eben aufeinander, was zu einem (meiner Meinung nach) sehr schönen Finale führt. Ich mochte beide Geschichten auch sehr gerne, sie waren spannend und man hat mit den Charakteren mitgefühlt. Mein einziger Kritikpunkt an dem Buch ist allerdings, dass man zu Anfang zwischen den Geschichten hin- und herspringt und sich erstmal gar nicht vollkommen auf eine einlassen kann.

Ansonsten hat das Buch noch alle Pluspunkte, die auch der Vorgänger schon hatte: Es ist witzig und mal wieder sehr kreativ und man möchte einfach in diese magische Weihnachtswelt eintauchen.

Fazit

"Das Mädchen, das Weihnachten rettete" war ein toller zweiter Band einer wundervollen Reihe, die sich jeder mal näher ansehen sollte, der auch nur ein bisschen was für Weihnachtsbücher übrig hat.

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